Unterschied zwischen Dschihad und Kreuzzug?

Dieses Thema im Forum "Rittertum und Kreuzzüge" wurde erstellt von Miyuko, 17. März 2009.

  1. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Der Hauptgrund warum jemand Kreuzzüge aufrief war woll das ein Kreuzzug kein "normaler" Feldzug war.

    Da waren die Herrscher gezwungen nur ein paar Wochen (8?) seine Ritter zum Krieg führen konnte.

    Außerdem waren auch niedrigere Adelige nicht mehr an ihren Grundherren gebunden, denn Gott ist der Oberkomandant.
     
  2. leonov

    leonov Gesperrt

    moin, dem Allah u akbar (Gott ist der Größte, nicht Gott ist Groß, es hieße dann Allah u kebir, akbar ist die Steigerung nach der akak-formel - a- konsonant, a , konsonant ) steht dann doch der christliche Ruf und Forderung entgegen "Gott will es so" .
    Mit dem Allah u akbar überwand Tarik die Meerenge zwischen Afrika und Spanien, ihm zu Ehren der Berg dort mit seinem Namen belegt wurde: Berg des Tarik, Djebel als Tarik oder einfacher:Gibraltar.

    Nichts hier geschrieben über die Gemeinsamkeiten, der 3 Religionen, der "din al kitab" der 3 Religionen der Bücher : Bibel, Talmud, Kurr an.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ich verstehe - um ehrlich zu sein - die Motivation deines Beitrags nicht.
     
  4. leonov

    leonov Gesperrt

    vielleicht doch, mit meinem erneuten Hinweis und Vergleich der beiden Kampfrufe , daß es Gott so will und das Allah der Größte ist.
    Ferner, auf Spanien bezogen, auf die, mit einem Kreuzzug vergleichbare Reconquista.
    Und mein Hinweis auf Gibraltar ist doch nett ? Eine immerwärende Landmarke, die Jedem zeigt, wie weit die grüne Fahne des Propheten einmal getragen wurde
     
  5. timotheus

    timotheus Aktives Mitglied

    Dumm ist dabei nur, daß Allahu akbar grundsätzlich am Beginn des täglichen Pflichtgebets der Muslime stand und steht, während Deus (lo) vult einem religiösen Sendungsbewußtsein entsprang, welches seinerseits wiederum nur vor dem Hintergrund der christlichen Lehre vom gerechten Krieg zu verstehen ist, die ihrerseits in der Spätantike bei Augustinus begann und bis hin zu den Orientkreuzzügen im Hochmittelalter eine jahrhundertelange Entwicklung durchlaufen hatte.

    Die spanische Reconquista ist nicht mit einem Kreuzzug vergleichbar, sie gehört in ebendiesen Kreuzzugskontext; und diese Erkenntnis ist so neu nun auch nicht mehr.

    Und wenn man es so will, wurde das Allahu akbar auch einige Jahrhunderte nach den Orientkreuzzügen, nämlich 1529 bzw. 1683, sogar noch inmitten Europas hörbar (wenn auch vielleicht mit einem Akzent, der für arabische Ohren eher befremdlich wirkte - Araber finden nämlich, daß Türken das Arabische äußerst unzureichend beherrschen).
    Frage: Wo ist der Zusammenhang?
     
  6. Omar ibn Khatab

    Omar ibn Khatab Neues Mitglied

    Salam(Friede)

    Hier eine kurze Zusammenfassung des Dschihads von angesehenen islamischen Gelehrten.

    Im islamischen Kontext ist Dschihad im weitesten Sinne die Anstrengung auf dem
    Wege Allahs. Hierbei werden von islamischen Gelehrten zusammenfassend oft
    folgende Formen des Dschihad unterschieden:

    I) Der Dschihad des Menschen gegen sein Ego (arab.: Dschihadu-n-Nafs):
    Diese Form des Dschihad bedeutet soviel wie Selbstreinigung oder Selbstläuterung.
    Hierbei handelt es sich um den inneren Kampf des Muslims gegen seinen Egoismus,
    seine Selbstsucht und seine eigene Triebhaftigkeit.
    Der Dschihadu-n-Nafs wird aufgrund seines lebenslang andauernden Charakters von
    manchen muslimischen Gelehrten, nicht zuletzt auch auf der Grundlage
    verschiedener Prophetenaussagen, oft als der größte Dschihad (arab.: Dschihadu-lakbar)
    bezeichnet. Diese Begriffswahl ist unter islamischen Wissenschaftlern jedoch
    umstritten. Unabhängig davon ist es jedoch aus islamischer Perspektive ohnehin
    nicht angebracht, aus dem Begriff des Dschihadu-l-akbar einen geringeren Wert
    anderer Formen des Dschihad abzuleiten, zumal unterschiedliche Aussagen des
    Propheten existieren, die belegen, dass jede einzelne Form des Dschihad
    situationsabhängig für sich "die beste" ist.

    II) Der Dschihad des Wissens und des Wortes (arab.: Al-Dschihadu bi-l-´Ilm):
    Diese Form des Dschihad zeichnet sich dadurch aus, dass der/die Muslim/a Wissen
    , insbesondere zum Islam, aber auch zu allen anderen nützlichen Bereichen,
    erwirbt und weitergibt. Auch zeichnet er sich dadurch aus, dass über
    Wissensvermittlung Ungerechtigkeiten und andere Missstände mit dem Ziel
    angeprangert werden, diese zu beseitigen. So sagte der Prophet Muhammad auf die
    Frage eines Gefährten was denn der beste Dschihad sei:
    "Ein wahres Wort in der Gegenwart eines ungerechten Machthabers!"

    III) Der Dschihad mit dem Vermögen (arab.: Al-Dschihadu bi-l-Mal):
    Diese Form des Dschihad zeichnet sich dadurch aus, dass der Muslim sein
    Vermögen auf dem Wege Allahs einsetzt. Besonders empfohlene Beispiele dafür
    sind freiwillige Zahlungen für Waisen oder andere Bedürftige.

    IV) Der Dschihad durch anderes nicht-gewaltsames Handeln:
    Diese Form des Dschihad zeichnet sich dadurch aus, dass ein Muslim zum Beispiel
    für das Wohl seiner bedürftigen Eltern sorgt, eine Krankheit geduldig übersteht,
    schlichtend zwischen Streitparteien eingreift oder andere gewaltlose Anstrengungen
    im Streben nach Allahs Wohlgefallen auf sich nimmt.

    V) Der Dschihad ?mit dem Schwert? (arab.: Al-Dschihadu bi-s-Saif):
    Diese Form des Dschihad ist die "gewaltsame Anstrengung". Falls eine solche
    unvermeidbar geworden ist, handelt es sich aus islamischer Perspektive dabei nicht
    nur um ein Recht, sondern um eine religiöse Pflicht, so zum Beispiel im Falle von
    Selbstverteidigung gegen einen Raubüberfall oder im Falle eines
    Verteidigungskrieges gegen einen Angreifer oder Besatzer. Aus der Biographie des
    Propheten Muhammad geht unzweifelhaft hervor, dass diese Form des Dschihad
    zunächst über mehr als ein Jahrzehnt hinweg gar nicht und auch später immer nur
    als allerletztes Mittel praktiziert wurde. So sagte der Prophet Muhammad in einem
    Hadith in sinngemäßer Übersetzung:

    "Wünscht euch nicht die Begegnung mit dem Feind. Wenn ihr ihm jedoch begegnet,
    so seid standhaft."
    Eine Übersetzung des Begriffes Dschihad mit "Heiliger Krieg" ist sowohl linguistisch
    als auch islamisch-inhaltlich völlig verfehlt, zumal der Terminus "Heiliger Krieg" weder
    im Qur`an noch in der Sunna auch nur an einer einzigen Stelle zu finden ist.

    Außerdem werden Kriege aus islamischer Perspektive vielmehr als ein unter
    Umständen notwendiges Übel und eine Geißel der Völker angesehen. Auch sollte an
    dieser Stelle erwähnt werden, dass der Begriff des "Heiligen Krieges" nicht etwa aus
    dem islamischen Kulturraum stammt, sondern eine Begleiterscheinung christlicher
    Geschichte aus der Zeit des Kreuzfahrertums ist.

    So sieht der Islam den Dschihad vor. Wie schön erwähnt wurde, bezeichnet der Westen Dschihad als heiligen Krieg. Dann gibt es noch genug Leute, die nur Nachrichten schauen und nicht kritisch sind und schon kommen die Vorurteile.

    Das größte Problem ist aber, dass die Menschen auf die Muslime schauen und sich dann ihre Meinung zum Islam bilden, was jedoch kompletter Schwachsinn ist.

    Fals ich etwas in diesem Beitrag gesagt habe, was schon öfters erwähnt wurde, dann löscht bitte den Beitrag und verzeiht mir.

    Salam
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2010
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  7. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Das ist alles sehr interessant, was du da über den Dschihad sagst, Omar - und warum sollte einer von uns etwas davon löschen?

    Der Knackpunkt dabei ist aber etwas ganz anderes: Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, was Glaubensvorschriften theoretisch fordern, und dem, was Fanatiker oder machtbewusste Herrscher in der realen Welt daraus machen.

    Und diesen Zwiespalt gibt es sowohl auf christlicher als auch auf muslimischer Seite - egal wieviel du oder ich aus dem Koran oder der Bibel zitieren. Woher das im einzelnen kommt und wohin das führt, kannst du in diesem Thread ausführlich nachlesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2010
  8. Omar ibn Khatab

    Omar ibn Khatab Neues Mitglied

    Und warum geschieht so etwas ?

    Man muss sich fragen, warum diese Leute so einen Hass auf die westliche Welt entwickelt haben, dass die Leute sogar zu Selbstmordattentäter werden lässt, was im Islam mit der Hölle bestraft wird.

    Da muss man sich halt die Geschichte anschauen, aber ich glaube wir wechseln hier vom Thema ab. Das gehört eher in dem Teil, wo über die Geschichte des Islams gesprochen wird.

    Ich werde da ein wenig mich umschauen und inshAllah(So Gott will) die Vorurteile beseitigen.
     
  9. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Dieser Hass entstand, weil die arabische Welt und vor allem die Jugend im Verlauf der letzten Zeit keine Perspektive gedunden haben. An dieser mangelnden wirtschaftlichen und politischen Perspektive ist allerdings nicht der Westen schuld, sondern die autoritären und diktatorischen arabischen Regimes, die jeden wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg verhindern. Zudem auch die Mullahs, die die die arabische Welt in einer mittelalterlichen Gesellschaftsform gefangen halten.

    Die vorderasiatischen Staaten sind nicht einmal in der Lage, eine Wirtschaftsunion ähnlich der Europäischen Union (EU) zu gründen. Dort sitzen wie in Syrien arabische Familien, die ihren Staat als private Gewinngemeinschaft betrachten.

    Es ist natürlich sehr bequem, dem Westen dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben.

    Notwendig wäre eine Epoche der Aufklärung für den Islam, die ihn wie im Westen den Klauen der religiösen Bevormundung entreißen würde und endlich eine breite bürgerliche Schicht hervorbringen würde.
     
  10. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Sorry Dieter, ganz so einfach ist das nicht, ein paar weitere Gründe wird es noch geben.
    Wenn wir damit nicht zu weit in die Tagespolitik abgleiten, würden mich zuerst Omars Ansichten interessieren, schließlich hat er diesen Thread wiederbelebt.
     
  11. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Sicher gibt es noch einige weitere Gründe. Ich habe nicht behauptet, alle genannt zu haben.

    Wichtig wäre z.B. die Trennung von Kirche und Staat, da die Macht der Mullahs ein Hemmnis für die staatliche Entwicklung ist, an der Männer und Frauen gleichberechtigt teilhaben sollten und die Garantie der Menschenrechte gewährleistet ist.

    So lange diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, wird die arabische Welt in Hunger, Elend und retardierender Entwicklung verharren.
     
  12. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Schade, dass immer mal wieder tagespolitische Fässer an diversen Stellen eröffnet werden, und man sich zusammenreissen muss, um nicht darauf zu antworten, will man sich an die Regeln halten.
    Abgesehen davon, wollte ich nur kurz zwei Sachen richtig stellen, bevor eine falsche Info weiter die Runde macht: 1. Mullah ist ein schiitischer Gelehrtentitel, also sprichst du hier offenbar von der iranischen Theokratie.
    2. In der Geschichte der arab. Staaten des 20. Jh. waren sie mehrheitlich in "Staat und Kirche" getrennt, mal kapitalistisch, mal sozialistisch, mal monarchisch, aber meist säkular. Näheres könnte ich gerne in einem Politikforum erläutern. Oder an anderer Stelle, wo die Staatsformen der arab. Staaten im 20. Jh. Thema sein könnten. :winke:
     
    1 Person gefällt das.
  13. mhorgran

    mhorgran Gesperrt

    Wenn westliche Staaten repressive (auch fundamentalistische) islamische Regime unterstützen - dazu demokratische Weiterenwicklungen verhindern (sprich - gewählte Regierungen zT gewaltsam stürzen) weil ihnen ihre politische / wirtschaftliche Ausrichtung nicht paßt HABEN DIESE westlichen Staaten durchaus erheblichen Anteil am Haß und am aufkommen von Radikalen.

    Beispiele:
    repressive Staaten mit westl. Unterstützung:
    Iran unter dem Schah
    Ägypten
    Irak

    fundamentalistische Staaten mit westl. Unterstützung

    Kuwait
    Saudi-Arabien
    Pakistan
     
  14. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Bleiben wir mal kurz im Offtopic: Wie kommst du darauf, dass Pakistan und Kuwait fundamentalistische Staaten wären?
     
  15. Omar ibn Khatab

    Omar ibn Khatab Neues Mitglied

    Dürfen wir nun hier weiter diskutieren, oder gehört das in einem anderem Thread ?
     
  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Dies hier ist der Mittelalterbereich, die Fragestellung betrifft Ǧihād und Kreuzzug, ich würde sie daher als Fragestellung nach dem mittelalterlichen Ǧihād verstehen. Wenn es aber bei der Theorie bleibt, sehe ich keine Probleme. Problematischer wird es, wenn es Richtung al-Qā'ida gehen sollte, da Tagespolitik.
     
  17. Omar ibn Khatab

    Omar ibn Khatab Neues Mitglied

    Hm, dann müssten wir unsere Diskussion wo anders hin verschieben, da es höchst wahrscheinlich zu Terrorismus etc hin führen wird. Es wurde ja deutlich erklärt, dass der Dschihad nicht wie die Kreuzzüge der Christen zu verstehen ist und somit kein heiliger Krieg ist. Der Dschihad gegen seine Nafs(Ego) + gegen den Satan wird in vielen bzw. in den meisten Fällen viel viel besser belohnt, als der Dschihad gegen die Kuffar(Ungläubigen).
     
  18. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Wie wird er denn belohnt?
     
  19. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Wenn's danach ginge, hätten die Moderatoren Tag und Nacht zu tun... Natürlich ist vieles schon gesagt worden (siehe etwa die Beiträge #25,28,30,36,37), aber doch schon vor längerer Zeit. :winke:

    Vielen Dank für die Differenzierungen ("I" bis "V") des Dschihad-Begriffs, die ich einfach mal so annehme. Zu "I" bis "IV" lassen sich mit etwas gutem Willen auch christliche Entsprechungen finden.

    Dass der "Dschihad" mit "mancherlei Inhalt" gefüllt werden kann [1], wurde ebenfalls schon gesagt. Beim "Kreuzzug" zeigt sich das auch in manchen "modernen" Wortverbindungen [2].

    Aber es geht hier um etwas Spezielles, nämlich um das Kriegführen. Was Deine Annahme betrifft, die Diskussion führe "höchst wahrscheinlich zu Terrorismus etc hin", so sei unbesorgt - nichts liegt mir ferner! Aber ich möchte zwei andere - zeitlosere - Aspekte aufgreifen.

    Du kennst bestimmt das schöne Bibelwort "Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe" und die daraus resultierende kritisch-investigative Maxime: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."

    Von dieser Maxime halte ich sehr viel, gerade auch als Geschichtsinteressierter: Ich schaue mir an, was die Christen und die Muslime (und die anderen) getan haben, und setze das Geschehene in Beziehung zu ihrer Religion (Weltanschauung). "Schwachsinn" läge dann vor, wenn ich die Religion selber als Grund/Ursache für alles Schlechte nehmen würde, was von den Religions-Dienern - häufig unter expliziter Anrufung des jeweiligen Gottes - getan worden ist. Grund/Ursache sind schwierige Begriffe; was ich meine ist: Es ist z.B. falsch zu sagen, dass das Christentum geschaffen wurde, damit seine Anhänger im Jahre 1099 in Massker in Jerusalem anrichten.

    Aus der Beobachterperspektive ist es richtig, Differenzierungen vorzunehmen. Beispiel: Man kann, was die frühe Geschichte des Islam betrifft, analytisch trennen zwischen (a) der Ausbreitung des Herrschaftsbereichs Gottes in der Welt und (b) der Ausbreitung des islamischen Glaubens. Für den unmittelbar Betroffenen jedoch, wie schon sehr richtig gesagt wurde [3], spielt es keine wesentliche Rolle, ob er wegen (a) oder (b) erschlagen wird oder weil jemand - auch das im Namen Gottes - seine Frau oder sein Vermögen an sich bringen wollte.

    Sind wir uns darüber einig, dass Satan als solcher immateriell ist, also nicht direkt bekämpft werden kann? Kann sein, dass Satan in Dingen steckt, bisweilen auch in Tieren (Mt 8: "Da fuhren sie [die Teufel] aus in die Herde Säue"), vor allem aber doch wohl in Menschen.

    Dieters Rückfrage nach der Art der Belohnung für den Kampf gegen Satan möchte ich also ein bißchen erweitern: Wie sahen denn die Kämpfe der Muslime gegen Satan früher aus? Und was willst Du mit Deinem satanischen Vers überhaupt ausdrücken?


    [1] http://www.geschichtsforum.de/408148-post28.html
    [2] http://www.geschichtsforum.de/408486-post43.html
    [3] In Anlehnung an http://www.geschichtsforum.de/408616-post50.html
     
  20. Omar ibn Khatab

    Omar ibn Khatab Neues Mitglied

    Der Satan ist die innere böse Stimme in uns. Er flüstert dem Menschne nur schlechtes ein und möchte, dass der Mensch untergeht.

    Er ist ein schlimmer Feind für jedem Muslim. Aber umso stärker dein Iman(Glaube im Herzen) desto weniger Schaden kann dir der Satan einblößen.

    Klar, kann der Satan auch in Menschen eindringen, aber kämpfen in dem Sinne, dass du diese schlimmen Einflüsterungen von ihm ignorierst.

    Beispiele:
    Ach, warum dem Armen Geld spenden ? Du bist doch selber sehr arm und verdienst kaum Geld.
    Nimm doch ein bisschen von der Droge(Alkohol, Marihuana etc). macht dich glücklich und schadet dir nicht.

    Natürlich flüstert der Satan dir das nicht so direkt. Er fängt erstmal ganz klein an. Verführt dich ein wenig, dann gehts immer weiter, bis du anfängst egoistisch zu werden, andere Menschen zu hassen, nur dich selber zu lieben usw usw.

    Da dieer Dschihad, wie oben schon genannt wurde, unser ganzes Leben lang geht, wird diese Art von Dschihad einfach am besten belohnt, im Gegensatz zu dem Dschihad gegen die Ungläubigen. Wie viel Lohn man bekommt, kann ich dir nicht sagen.

    Hängt stark von der Situation ab.

    Satan sind Dschinns. Dschinns sind Geister. Es gibt christliche, jüdische buddhistische muslimische Dschinns und die bösen Dschinns.(Shaytan=Satan)
     

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