@dekumatland Ja, da hast du vollkommen recht, es ist mit Hilfe einer KI formuliert. Mir fällt es manchmal schwer, meine komplexen Gedankengänge und Beobachtungen auf den Punkt zu bringen, deshalb nutze ich sie als Formulierungshilfe. Die Beobachtungen und die grundlegende These stammen aber komplett von mir.
Zu deinem Argument mit Albertus Magnus: Das ist ein hervorragender historischer Einwand! "De mineralibus" zeigt perfekt, dass die Kirche die Naturphilosophie und das Erforschen der Elemente (Mineralien, Metalle) nicht pauschal verboten hat. Albertus Magnus suchte darin nach den natürlichen Ursachen, die Gott in die Materie gelegt hat.
Der fundamentale Konflikt, den ich meine, entzündet sich aber an einer ganz anderen Stelle als bei der bloßen Mineralogie:
1. Der Kalenderstreit: Albertus Magnus bewegte sich in seinen Schriften absolut innerhalb der kirchlichen Dogmen und der etablierten Zeitrechnung. Ein kosmisches System, das die Natur radikal nach 13 Mondmonaten taktet – und damit den offiziellen, heiligen 12er-Kalender der Kirche als "künstlich" oder unvollständig darstellt –, war kirchenpolitisch eine völlig andere Sprengkraft. Das rüttelte an der göttlichen Ordnung der Zeit.
2. Das "Lebensprinzip" (Veredelung vs. Steine): Es ist theologisch ein riesiger Unterschied, ob ein Bischof die Eigenschaften von leblosen Steinen untersucht ("de mineralibus"), oder ob ein anonymer Gelehrter versucht, durch astrologisches Timing die Schöpfung lebendiger Organismen zu manipulieren (Chimären-Pflanzen durch Veredelung zu erschaffen). Letzteres greift tief in das Vorbehaltsrecht des Schöpfers ein – das Spenden und Verändern von Leben.
Es ging mir also nicht darum, dass Alchemie generell auf dem Scheiterhaufen landete, sondern dass eine so radikal naturnahe, auf einen 13er-Zyklus ausgerichtete Manipulation von Lebewesen (wie wir sie im Voynich-Manuskript visuell angedeutet sehen) definitiv im Verborgenen stattfinden musste.