Voynich Manuskript

nicht nur visuelle. Ich bin eigentlich ein sehr logischer Mensch, deshalb erkenne ich Muster meistens eher in Strukturen, Abläufen oder Systemen – also eher die Logik hinter den Dingen.
 
nicht nur visuelle. Ich bin eigentlich ein sehr logischer Mensch, deshalb erkenne ich Muster meistens eher in Strukturen, Abläufen oder Systemen – also eher die Logik hinter den Dingen.
Was sagt ein IQ Test?

Zur Selbsteinschätzung von Intelligenz gibt es ein Problem: Sie funktioniert (fast) nicht. Stichwort Dunning-Kruger-Effekt.
Schlimmer: Die meisten Menschen überschätzen ihre Intelligenz und halten sich für schlauer, als sie sind.
Das ergibt sich aus dem Dunning-Kruger-Effekt.

Das kann man auch hier im Forum sehen: Es kommen immer wieder Leute mit haarsträubenden Theorien her.
Eigentlich nimmt man dieses Phänomen überall war: In jeder Pommesbude, in jeder Kneipe trifft man quasi sofort Menschen, die sofort loslegen, irgendwelche Zusammenhänge der Welt zu erklären - Mich zerreisst es innerlich oft bei sowas.

Ich kann dich offen gesagt in Hinscht Intelligenz nicht einschätzen.
Ich bin mir aber sicher, dass Du gedankliche Üerleitungen bildest, die nicht vorhanden sind.
Und leider auch Dinge dazu fantasiert hast.
Aber damit will ich nicht wieder anfangen.


Daher muss man für Intelligenzeinschätzung eher auf Fremdeinschätzung setzen, zum Beispiel einen IQ Test.


Es gibt eben zwei Möglichkeiten:

1. Entweder Du irrst dich in deinen Mustererkennungen und deine Schlussfolgerungen hier sind falsch,
oder
2. Du bist so gut darin, dass wir Anderen im Thread alle zu doof sind, deine Mustererkennung nachzuvollziehen.


Das kannst Du mit einem IQ Test überprüfen.

Hier hast Du einen kostenlosen Ersteinschätzungstest zum IQ:

 
Zuletzt bearbeitet:
@Sepiola: Du behauptest ständig, man würde dir Vergleiche in die Schuhe schieben

Was bleibt mir anders übrig? Du schiebst mir Vergleiche in die Schuhe, die ich nicht gezogen habe, behauptest, dass sie "hinken" (das kann mir egal sein, solange ich die Vergleiche nicht gezogen habe) und täuschst damit vor, mit mir diskutieren zu wollen.

Meine Fragen beantwortest Du nicht, mein Angebot, testweise einen Text darauf zu überprüfen, ob er einer natürlichen Sprache zuzuordnen ist oder nicht, ignorierst Du beharrlich, und nun schiebst Du diese Sturheit auch noch mir in die Schuhe:

merkst vor lauter Besserwisserei nicht, dass deine eigenen logischen Argumentationsketten schon längst in sich zusammengebrochen sind.

Du kannst gern meine logischen Argumentationsketten zitieren und demonstrieren, wo es an Logik fehlt und dann bitte auch die von mir gestellten Fragen beantworten. Auf meinen letzten Beitrag bist Du inhaltlich mit keinem einzigen Satz eingegangen.

Folgende Fragen sind offen:

Womit soll ich den Codex Argenteus denn verglichen haben?

Ich habe lediglich demonstriert, dass auch die besten Schreiber hin und wieder Fehler machen.


Welche Botaniker haben das wo nachgewiesen?

Was für "Strukturen"?

Auf den vorgeschlagenen Test möchtest Du Dich nicht einlassen?


Es nervt euch einfach kolossal, dass ich eure Standard-Thesen sauber widerlegen konnte.
Mich nicht, mich nerven eher andere Dinge...

"Sauber widerlegt" hast Du vor allem die von Dir selber kreierten Strohmänner. Falls Du an einer echten, offenen Diskussion interessiert sein solltest, können wir dies gern bereinigen. Dazu müsstest Du diejenigen meiner "Thesen", die Du als widerlegt ansiehst, wörtlich zitieren und Deine Gegenargumente dann auch belegen, nämlich mittels nachprüfbarer Fakten, zumindest aber mittels nachprüfbarer Zitate aus wissenschaftlicher Literatur, keinesfalls durch reine Behauptungen.

(Wiki-Zitate und KI-generierte Behauptungen ohne weitere nachprüfbare Belege sind auch nichts als reine Behauptungen.)
 
@DerNutzer Laut einem Online-Test liegt er bei 118. Der Test hat damals auch ausgesagt, dass ich besonders im visuellen Bereich stark bin. Ob ich mich für intelligent halte "nein" ich kann manchmal gut mit logischen sachen umgehen und hab eine große emphathi das wars. Bin kein Mathe Genie. Ich male und mache Musik. Das wars schon
 
Ich male und mache Musik. Das wars schon
oh, wie Arnold Schönberg, der übrigens beides exzellent konnte (Doppelbegabung)
Alles gut, ich hab keine Lust mit dir (meint @Sepiola ) zu diskutieren
das ist a) sehr schade und b) kein guter Stil für Diskurse. Die Einwände von @Sepiola sind allesamt sachlich wie logisch korrekt. Wenn dir daran liegt, deinen Ansichten (ich scheue mich, diese als Erkenntnisse anzusehen) Plausibilität zu verleihen, dann solltest du dich mit diesen Einwänden sachlich auseinandersetzen.
Da missverstehst du den Ansatz: Es geht hier eben nicht um den normalen Bauern auf dem Feld.
Dem Bauern war es völlig egal, ob ein Zyklus astronomisch perfekt berechnet war. Der brauchte kein Geheimwissen, um zu wissen, wann man sät und wann man erntet – dafür reichten die groben Jahreszeiten völlig aus. Winter ist Winter, Frühling ist Frühling.
Das Voynich-Manuskript ist aber kein Handbuch für den mittelalterlichen Kartoffelbauer, sondern ein Werk eines hochgebildeten Gelehrten oder Alchemisten.
Da liegt ein Irrtum deinerseits vor: ich habe deine Eloge auf das angebliche verborgene Geheimwissen nicht missverstanden, sondern auf einfacher Sachebene einer einfachen Tatsache gegenübergestellt, nämlich dass dieses angebliche Geheimwissen (welches du teilweise entschlüsselt zu haben behauptest) von keinerlei Relevanz ist. Der Bauern Felder florierten ohne dieses und niemand hat aus Blei oder sonstwas mittels eines fünften Elements Gold hergestellt. Nebenbei: die "mittelalterlichen Kartoffeln" tauchen leider nicht in den Illustrationen auf, auch hat niemand bisher im Text des Manuskripts ein fünftes Element ermitteln oder nachweisen können.

Zwischenzeitlich nimmst du Abschied von deinen vorherigen (großspurig behaupteten!) mathematischen und logischen "Beweisketten" - nun, was bleibt denn nun eigentlich überhaupt noch übrig, um darüber zu diskutieren?
 
@dekumatland Ich wollte mich nicht als Klugscheißer darstellen oder großspurige Behauptungen aufstellen. Da ich ziemlich direkt ins Forum hineingeplatzt bin, hatte ich im Nachhinein das Gefühl, möglicherweise einen falschen Eindruck hinterlassen zu haben. Das war jedenfalls nicht meine Absicht. Deshalb möchte ich mich noch einmal dafür entschuldigen. Auch bei sepiola und den restlichen Beteiligten.

Ich kannte die ungeschriebenen Regeln des Forums nicht und wusste nicht genau, wie man sich hier üblicherweise verhält. Ich dachte, ich teile einfach meine Beobachtung, und entweder entsteht daraus eine Diskussion oder eben nicht.

Ich nehme keinen Abschied. Ich möchte lediglich vermeiden, dass die Diskussion wieder auf derselben Ebene beginnt und geführt wird wie die vorherigen. Da Sepiola mir direkt mit einer konfrontativen Haltung begegnet ist was ich gut nachvollziehen kann, habe ich das sofort abgeblockt. Ich bin gerne bereit, auf alles einzugehen und darüber zu sprechen, aber nicht in diesem Ton. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen möchte.
 
Es geht bei meiner Beobachtung beziehungsweise Entdeckung nicht darum, dass dieses Buch etwas über Bauern oder Kartoffeln aussagen soll. Meiner Ansicht nach zeigt das Buch vielmehr die Veredelung mehrerer Pflanzen, die mit dem Modell der 13 Monate in Verbindung stehen beziehungsweise darauf reagieren.
Meine Interpretation ist, dass durch die Veredelung verschiedener Pflanzen eine Art „Superpflanze“ entsteht. Erst mit diesem Gedanken ergibt das Buch für mich einen schlüssigen Sinn. Deshalb betrachte ich die Abbildungen nicht als einfache Darstellungen von Nutzpflanzen, sondern als Hinweise auf einen Prozess der Veredelung und Kombination verschiedener Pflanzenarten.
 
Meiner Ansicht nach zeigt das Buch vielmehr die Veredelung mehrerer Pflanzen, die mit dem Modell der 13 Monate in Verbindung stehen beziehungsweise darauf reagieren.
Meine Interpretation ist, dass durch die Veredelung verschiedener Pflanzen eine Art „Superpflanze“ entsteht. Erst mit diesem Gedanken ergibt das Buch für mich einen schlüssigen Sinn. Deshalb betrachte ich die Abbildungen nicht als einfache Darstellungen von Nutzpflanzen, sondern als Hinweise auf einen Prozess der Veredelung und Kombination verschiedener Pflanzenarten.
Diese These hapert daran, dass man nur Verwandte miteinander veredeln kann, so wachsen die meisten Orangen z.B. nicht auf aus dem Orangenkern gezogenen Orangenbäumen, sondern auf einer Zitrone als Unterlage. Gurken wachsen oft auf Kürbis-Unterlagen, weil Kürbis weniger anfällig für Pilzerkrankungen ist. Die Pflanzendarstellungen, die wir im Voynich-Manuskript sehen (und sie stellen ja nur einen Teil der bildlichen Darstellungen dar, daneben gibt es in seltsamen Konstrukten badende Frauen und auch landschaftliche Darstellungen mit Darstellungen von Mauern und Türmen) sind dagegen fiktiv. Wurzeln, Blätter, Blüten finden sich alle ähnlich in der Natur wieder, man könnte Wurzeln, Blätter, Blüten also durchaus zu bestimmen versuchen. Sie kommen aber in der jeweiligen Kombination nicht vor und damit ist auch die Verwandtschaft voraussetzende Veredelung auszuschließen.

Man stelle sich vor, jemand hielte dies hier für ein alchemistisches Lehrbuch:
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So in etwa sind die Pflanzen im Voynich-Manuskript auch aufgebaut.
 
Das Manuskript wird datiert auf um 1500 (plus minus 50 Jahre) - - kannst du @samet irgendwelche Quellen aus dem Spätmittelalter anführen, die nachweisen, dass Pflanzenveredlung ein obskurer Gegenstand war, der nur geheimniskrämerisch quasi unterm Ladentisch betrieben wurde? Ohne so einen Kontext ist deine "Beobachtung" nur ins Blaue hinein fantasiert (sic! zusätzlich wird es sehr schwierig, die notwendige Beteiligung von nackert badendem Weibsvolk bei der Veredelung hin zur "Superpflanze" plausibel zu erklären - ich könnte jetzt ebenso "beobachten", dass das Manuskript teilweise ein skurril-humoriger Botanikporno sei) ;)
 
Das Manuskript wird datiert auf um 1500 (plus minus 50 Jahre) - - kannst du @samet irgendwelche Quellen aus dem Spätmittelalter anführen, die nachweisen, dass Pflanzenveredlung ein obskurer Gegenstand war, der nur geheimniskrämerisch quasi unterm Ladentisch betrieben wurde? Ohne so einen Kontext ist deine "Beobachtung" nur ins Blaue hinein fantasiert (sic! zusätzlich wird es sehr schwierig, die notwendige Beteiligung von nackert badendem Weibsvolk bei der Veredelung hin zur "Superpflanze" plausibel zu erklären - ich könnte jetzt ebenso "beobachten", dass das Manuskript teilweise ein skurril-humoriger Botanikporno sei) ;)
Das ist auch noch ein Punkt: Pflanzenveredelung war natürlich von den römischen Agrarschriftstellern bekannt und auch beim in Magdeburg ansässigen Barthelomäus dem Engländer in seinem Buch de proprietatibus rerum (über die Eigenschaften der Dinge) im Kapitel über Bäume und Kräuter wird sie beschrieben, das Buch aus dem 13. Jhdt. würde in Verlauf der Jahrhunderte in mehrere Sprachen übersetzt, war also verbreitet.
 
Es stimmt, dass Pflanzen nach heutigem Wissensstand nur mit nah verwandten Arten veredelt werden können. Doch was wäre, wenn ein sogenanntes „fünftes Element“ dabei eine Rolle spielt und es zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb eines 13-Monats-Zyklus ermöglichen würde, auch nicht verwandte Pflanzen miteinander zu veredeln?
Wenn eine solche Möglichkeit existieren würde, könnte das ein Grund sein, dieses Wissen zu verschlüsseln oder symbolisch darzustellen. Wer über ein solches Wissen verfügte, hätte möglicherweise einen großen Vorteil, da sich dadurch völlig neue Heilpflanzen oder besonders widerstandsfähige Nutzpflanzen erschaffen ließen – gewissermaßen eine Art „Superpflanze“.
Das ist natürlich eine spekulative Hypothese und keine wissenschaftlich belegte Tatsache. Dennoch könnte sie erklären, warum manche Darstellungen oder Texte für mich eher wie codiertes Wissen über Pflanzenveredelung wirken als wie einfache Abbildungen von Pflanzen oder landwirtschaftlichen Tätigkeiten.
 
Im Spätmittelalter und der frühen Renaissance war das Wissen um die erfolgreiche Veredelung von Heilkräutern und Nutzpflanzen pures Gold wert. Wer es schaffte, eine empfindliche, seltene Arzneipflanze auf einer heimischen Wildwurzel zum Überleben zu bringen, hatte ein medizinisches und wirtschaftliches Monopol.
Es ergäbe also absolut Sinn, solche funktionierenden „Rezepte“ für Superpflanzen in einer Geheimschrift zu sichern, damit Konkurrenten oder die Kirche das Wissen nicht stehlen konnten.
 
Doch was wäre, wenn ein sogenanntes „fünftes Element“ dabei eine Rolle spielt
dann hätte man es längst entdeckt (die moderne Chemie besteht doch nicht aus Hampelmännern und das Periodensystem ist keine Alchemiefibel)
Das ist natürlich eine spekulative Hypothese und keine wissenschaftlich belegte Tatsache. Dennoch könnte sie erklären, warum manche Darstellungen oder Texte für mich eher wie codiertes Wissen über Pflanzenveredelung wirken
zusätzlich wird es sehr schwierig, die notwendige Beteiligung von nackert badendem Weibsvolk bei der Veredelung hin zur "Superpflanze" plausibel zu erklären
wie schaut es damit aus?
 
Im Spätmittelalter und der frühen Renaissance war das Wissen um die erfolgreiche Veredelung von Heilkräutern und Nutzpflanzen pures Gold wert. Wer es schaffte, eine empfindliche, seltene Arzneipflanze auf einer heimischen Wildwurzel zum Überleben zu bringen, hatte ein medizinisches und wirtschaftliches Monopol.
Es ergäbe also absolut Sinn, solche funktionierenden „Rezepte“ für Superpflanzen in einer Geheimschrift zu sichern, damit Konkurrenten oder die Kirche das Wissen nicht stehlen konnten.
Mit Botanik bzw. Pflanzen kennst Du Dich nicht aus?

Veredelung funktioniert bei verschiedenen verholzenden Pflanzen der gleichen Familie und auch hier häufig/meistens nicht. Heilkräuter in dem Sinne sind von solch einem Verfahren ausgeschlossen.
 
@dekumatland Was wäre, wenn die Darstellungen der nackten Frauen in den Bädern und andere ungewöhnliche Abbildungen nicht wörtlich zu verstehen sind, sondern Hinweise auf die Anwendung einer Pflanze oder Substanz geben?
Vielleicht sollen diese Bilder nicht darstellen, dass etwas getrunken wird, sondern dass es auf andere Weise genutzt werden soll – beispielsweise durch ein Bad, eine äußerliche Anwendung oder einen bestimmten Heilprozess. In diesem Fall könnten die Illustrationen eine Art Anleitung oder Symbolsprache sein, die erklärt, wie das Wissen praktisch anzuwenden ist.
Aus dieser Perspektive würden die Bilder nicht nur dekorative oder symbolische Elemente darstellen, sondern könnten einen konkreten Zweck erfüllen: Sie zeigen möglicherweise, wie, wann oder in welcher Form eine Pflanze, ein Extrakt oder eine andere Substanz verwendet werden soll. Dadurch würden die Abbildungen einen funktionalen Sinn ergeben und nicht bloß rätselhafte Szenen darstellen.
 
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