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Was sagt ein IQ Test?nicht nur visuelle. Ich bin eigentlich ein sehr logischer Mensch, deshalb erkenne ich Muster meistens eher in Strukturen, Abläufen oder Systemen – also eher die Logik hinter den Dingen.
@Sepiola: Du behauptest ständig, man würde dir Vergleiche in die Schuhe schieben
merkst vor lauter Besserwisserei nicht, dass deine eigenen logischen Argumentationsketten schon längst in sich zusammengebrochen sind.
Womit soll ich den Codex Argenteus denn verglichen haben?
Ich habe lediglich demonstriert, dass auch die besten Schreiber hin und wieder Fehler machen.
Welche Botaniker haben das wo nachgewiesen?
Was für "Strukturen"?
Auf den vorgeschlagenen Test möchtest Du Dich nicht einlassen?
Mich nicht, mich nerven eher andere Dinge...Es nervt euch einfach kolossal, dass ich eure Standard-Thesen sauber widerlegen konnte.
oh, wie Arnold Schönberg, der übrigens beides exzellent konnte (Doppelbegabung)Ich male und mache Musik. Das wars schon
das ist a) sehr schade und b) kein guter Stil für Diskurse. Die Einwände von @Sepiola sind allesamt sachlich wie logisch korrekt. Wenn dir daran liegt, deinen Ansichten (ich scheue mich, diese als Erkenntnisse anzusehen) Plausibilität zu verleihen, dann solltest du dich mit diesen Einwänden sachlich auseinandersetzen.Alles gut, ich hab keine Lust mit dir (meint @Sepiola ) zu diskutieren
Da liegt ein Irrtum deinerseits vor: ich habe deine Eloge auf das angebliche verborgene Geheimwissen nicht missverstanden, sondern auf einfacher Sachebene einer einfachen Tatsache gegenübergestellt, nämlich dass dieses angebliche Geheimwissen (welches du teilweise entschlüsselt zu haben behauptest) von keinerlei Relevanz ist. Der Bauern Felder florierten ohne dieses und niemand hat aus Blei oder sonstwas mittels eines fünften Elements Gold hergestellt. Nebenbei: die "mittelalterlichen Kartoffeln" tauchen leider nicht in den Illustrationen auf, auch hat niemand bisher im Text des Manuskripts ein fünftes Element ermitteln oder nachweisen können.Da missverstehst du den Ansatz: Es geht hier eben nicht um den normalen Bauern auf dem Feld.
Dem Bauern war es völlig egal, ob ein Zyklus astronomisch perfekt berechnet war. Der brauchte kein Geheimwissen, um zu wissen, wann man sät und wann man erntet – dafür reichten die groben Jahreszeiten völlig aus. Winter ist Winter, Frühling ist Frühling.
Das Voynich-Manuskript ist aber kein Handbuch für den mittelalterlichen Kartoffelbauer, sondern ein Werk eines hochgebildeten Gelehrten oder Alchemisten.
Diese These hapert daran, dass man nur Verwandte miteinander veredeln kann, so wachsen die meisten Orangen z.B. nicht auf aus dem Orangenkern gezogenen Orangenbäumen, sondern auf einer Zitrone als Unterlage. Gurken wachsen oft auf Kürbis-Unterlagen, weil Kürbis weniger anfällig für Pilzerkrankungen ist. Die Pflanzendarstellungen, die wir im Voynich-Manuskript sehen (und sie stellen ja nur einen Teil der bildlichen Darstellungen dar, daneben gibt es in seltsamen Konstrukten badende Frauen und auch landschaftliche Darstellungen mit Darstellungen von Mauern und Türmen) sind dagegen fiktiv. Wurzeln, Blätter, Blüten finden sich alle ähnlich in der Natur wieder, man könnte Wurzeln, Blätter, Blüten also durchaus zu bestimmen versuchen. Sie kommen aber in der jeweiligen Kombination nicht vor und damit ist auch die Verwandtschaft voraussetzende Veredelung auszuschließen.Meiner Ansicht nach zeigt das Buch vielmehr die Veredelung mehrerer Pflanzen, die mit dem Modell der 13 Monate in Verbindung stehen beziehungsweise darauf reagieren.
Meine Interpretation ist, dass durch die Veredelung verschiedener Pflanzen eine Art „Superpflanze“ entsteht. Erst mit diesem Gedanken ergibt das Buch für mich einen schlüssigen Sinn. Deshalb betrachte ich die Abbildungen nicht als einfache Darstellungen von Nutzpflanzen, sondern als Hinweise auf einen Prozess der Veredelung und Kombination verschiedener Pflanzenarten.
Das ist auch noch ein Punkt: Pflanzenveredelung war natürlich von den römischen Agrarschriftstellern bekannt und auch beim in Magdeburg ansässigen Barthelomäus dem Engländer in seinem Buch de proprietatibus rerum (über die Eigenschaften der Dinge) im Kapitel über Bäume und Kräuter wird sie beschrieben, das Buch aus dem 13. Jhdt. würde in Verlauf der Jahrhunderte in mehrere Sprachen übersetzt, war also verbreitet.Das Manuskript wird datiert auf um 1500 (plus minus 50 Jahre) - - kannst du @samet irgendwelche Quellen aus dem Spätmittelalter anführen, die nachweisen, dass Pflanzenveredlung ein obskurer Gegenstand war, der nur geheimniskrämerisch quasi unterm Ladentisch betrieben wurde? Ohne so einen Kontext ist deine "Beobachtung" nur ins Blaue hinein fantasiert (sic! zusätzlich wird es sehr schwierig, die notwendige Beteiligung von nackert badendem Weibsvolk bei der Veredelung hin zur "Superpflanze" plausibel zu erklären - ich könnte jetzt ebenso "beobachten", dass das Manuskript teilweise ein skurril-humoriger Botanikporno sei)![]()
kannte ich nicht - allerbesten Dank!de proprietatibus rerum
Den gab es nicht!für den mittelalterlichen Kartoffelbauer,
dann hätte man es längst entdeckt (die moderne Chemie besteht doch nicht aus Hampelmännern und das Periodensystem ist keine Alchemiefibel)Doch was wäre, wenn ein sogenanntes „fünftes Element“ dabei eine Rolle spielt
Das ist natürlich eine spekulative Hypothese und keine wissenschaftlich belegte Tatsache. Dennoch könnte sie erklären, warum manche Darstellungen oder Texte für mich eher wie codiertes Wissen über Pflanzenveredelung wirken
wie schaut es damit aus?zusätzlich wird es sehr schwierig, die notwendige Beteiligung von nackert badendem Weibsvolk bei der Veredelung hin zur "Superpflanze" plausibel zu erklären
Mit Botanik bzw. Pflanzen kennst Du Dich nicht aus?Im Spätmittelalter und der frühen Renaissance war das Wissen um die erfolgreiche Veredelung von Heilkräutern und Nutzpflanzen pures Gold wert. Wer es schaffte, eine empfindliche, seltene Arzneipflanze auf einer heimischen Wildwurzel zum Überleben zu bringen, hatte ein medizinisches und wirtschaftliches Monopol.
Es ergäbe also absolut Sinn, solche funktionierenden „Rezepte“ für Superpflanzen in einer Geheimschrift zu sichern, damit Konkurrenten oder die Kirche das Wissen nicht stehlen konnten.
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