Wann ist der Mensch ein Mensch

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von clemens, 22. November 2004.

  1. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    jetzt muss ich Klaus wohl ausnahmsweise unterstützen:
    Schimpansen leben in Afrika. Eine Jagd nach ihnen in Bayern ist also ein ziemlich sicherer Weg keine zu essen.
    Die Verspeisung von Orang- Utans ist mir bekannt und Aids kam mwn auch durch Affenmetzger zum Menschen. Schimpansenfleisch erscheint mir daher nicht so abwegig.

    Zu stark verkürzt: eine Art ist was sich paaren kann (sonst sieht die LIste meiner Artgenossen so kurz aus) und fruchtbaren Nachwuchs hervorbringt (sonst wären unsere Großkatzen wohl eine Art und nicht 5: http://www.zoo-arche-noah.de/arche_noah_liger_1.htm, http://www.kidogos-bigcats.de/hybriden.php)
    Wie Artgrenzen zwischen Lebewesen gezogen werden, die sich überhaupt nicht paaren (z.B. Bakterien ohne Pili) würde mich mal interessieren.

    Mein Verhalten gegenüber einem Neandertaler oder Erectus ist bestimmt auch davon abhängig wie er sich zu mir verhält. (wo wir wieder bei den Wilden wären)
     
  2. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Könnte es nicht sogar sein, dass die Neandertaler die "besseren" Menschen waren und sich Fragen darüber stellten, ob jene Einwanderer überhaupt als richtige Menschen zu betrachten seien ?

    Merke: Wer überlebt, hat Recht.
     
  3. askan

    askan Neues Mitglied

    Zitat:" Wer überlebt, hat Recht." Das könnte der Spruch vom Eingangsportal zu einer Ärztekammer sein. :pfeif:

    Jedenfalls waren die N´taler eine bessere körperliche Ausstattung und waren durchaus intelligent und anpassungsfähig. Vielleicht waren sie zu friedfertig? Wissen werden wir es wohl nie!
     
  4. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Die Neandertaler hatten ein um 10 % größeres Hirnvolumen als wir und war bärenstark.

    Der kleine, aber entscheidende Unterschied lag wohl in der komplexeren Sozialstruktur des Homo Sapiens, die ihm erlaubte, schlagkräftigere Jagdgruppen zu bilden. Man hat z.B. an Skeletten von Neandertalern weit häufiger schwere Knochenbrüche festgestellt als bei modernen Menschen, ein Hinweis darauf, dass auf der Jagd das Individuum mehr an seine Grenzen gehen musste.

    Wenn man also "Menschsein" auf das Individuum bezieht, haben wir recht schlechte Karten; aber in die brauchen wir uns ja nicht gucken zu lassen.
     

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