Wie der Römer seine Beute verteilte

Es geht nicht darum, auf den Linien Straßen bauen, sondern um die Flächen.

Die römischen Vermessungslinien waren Straßen, hast Du das Zitat nicht gelesen? Die Hauptachsen waren 40' bzw. 20' breite Straßen, die Grenzen zwischen den Parzellen waren 8'-12' breite Wege.


Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Entweder beschäftigst Du Dich weiter mit Linien, die Berggipfel, Gebäude oder was auch immer verbinden, dann sind aber die Römer aus dem Spiel.

Oder Du beschäftigst Dich mit römischen Vermessungsverfahren und suchst nach Spuren römischer Vermessung.
 
Das Land konnte z.B. an Siedler oder Veteranen in verschiedensten Größen verteilt werden.

Was immer Du gefunden hast, es hat mit römischer Landvermessung nichts zu tun.
Hatten die Römer vielleicht dazugelernt oder sich bei den Kelten etwas abgeguckt?

Ergänzung: Das ist eine ChatGPT Grafik, deshalb und im Detail unstimmig. Aber genau das ist das Prinzip der 384x384 Verteilung.

Aufteilung 384x384.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatten die Römer vielleicht dazugelernt oder sich bei den Kelten etwas abgeguckt?
Da wärmst Du eine Schnapsidee auf, die schon @Divico vor jahren verfallen ist, nachdem ihm nachgewiesen wurde, dass seine Linien nichts mit den Römern zu tun haben können:


Wenn die Römer das 9-/10-Leugen-System von den Kelten übernommen hätten, was ich seit langem für wahrscheinlich halte, spräche nichts gegen vorrömische Strukturen dieser Art.

Wir wissen, das die Etrusker von den Griechen die Landvermessung lernten und dieses Wissen an die Römer und wohl zuvor schon an die Kelten weitergaben.

Und es spricht vieles dafür, dass die Römer einen Teil der in beiden Gallien und anderen keltischen Gebieten schon bestehenden Verkehrsinfrastruktur übernahmen.

Apropos Zufall: Sollte es Zufall sein, dass zwei verschiedene Menschen auf dieselbe Schnapsidee kommen?
 
Ich lese ja schon, was ihr so alles schreibt, aber auf einen Gish-Gallop werde ich mich nicht einlassen.

Fruchtbarer wäre es, die von mir genannten 8 Fragen auf Plausibilität zu prüfen. Nr. 4 und 5 zu Beginn vielleicht.

Als ich bei der Kaisergrube mit 384 ACTUS abbog, traf ich im ersten Versuch auf das Lager Karben, das ich nicht kannte. Wie war das möglich?

Übrigens fände ich es noch viel spannender, wenn nicht die Römer dieses Gerüst gebaut hätten.

Wer dann?
08 Grüningen Schneise.jpg
12 Kaisergrube 1.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Also eigentlich erscheint es mir viel logischer, dass von Norden nach Süden vermessen wurde.

Zumindest vom Lager Karben aus hätte ich niemals eine exakte Basislinie erstellen können, ohne die 384 ACTUS zu kennen.

Waldgirmes - Lollar hingegen bietet als einziges eine fixe 384 ACTUS als Basisstrecke und auch den NO-Basiswinkel. Das war Glück.

Das könnte jedenfalls erklären, warum der Weg gen Süden praktisch erzwungen wurde.
 
Die 384er Länge ist eben immer noch frei erfunden.

Habe ich bereits mehrfach gesagt.

Es lassen sich auch Raster mit ganz vielen anderen Maßen über die Landschaft ziehen.
 
Vielleicht sollte ich nochmal hervorheben, dass die Abweichungen der rechten Winkel weniger als 0,2 Grad ? betragen (Einrastspiel des Natureg Zeichenwerkzeuges) .

Und die vollen 384 Linien um weniger als 0,4 ACTUS, sodass sie korrekt gerundet sind.

Da ist nicht viel mit Cherry Picking,
 
Da ist nicht viel mit Cherry Picking,
Doch. Weil:
Du hast Du hast die Länge der NO Linie beliebig gewählt, so dass eine 12km NW Linie raus kommt.

Mit willkürlich unterschiedlichen NO Linien lässt sich der halbe Globus mit gleich langen NW Linien verbinden.
Da ist kein "höherer Plan" dahinter.

Wie bereits geschrieben könnte ich beispielsweise mit deinem Muster wohl alle Rathäuser des Ruhrgebiets verbinden, ohne dass da Römer involviert waren.
 
@MannmitHund Hier, guck mal.

Ich habs wie Du gemacht.

Ich habe festgestellt, dass die Entfernung der Orte "Hattingen" zu "Wetter" 384 ACTUS beträgt.
Mit deinem Schema konnte ich dann mühelos die Innenstädte von Bochum, Gladbeck, Hagen schneiden.
An allen Schnittpunkten und Eckpunkten gibt es Point of Interests.

Wenn ich mir mehr Mühe gegeben hätte, hätte ich die willkürlichen gesetzten NO Linien besser setzen können: So dass die NW Linien viel mehr Point of Interests schneiden.


Kann ich daraus jetzt folgern, dass die Römer das Ruhrgebiet aufgeteilt haben?

RömerBergbau.jpg


Wie bereits geschrieben:
Du wählst den Schnittpunkt der (..) Linien beliebig.
Mit deiner Methode kannste eben alles Mögliche verbinden, was interessant ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben