Wieso haben viele heidnische Bräuche überlebt

Dieses Thema im Forum "Sonstiges in der Neuzeit" wurde erstellt von Dackelhasser, 4. Dezember 2019.

  1. Kochant

    Kochant Aktives Mitglied

    Du musst schon richtig lesen oder zitieren. Es heißt nämlich:
    Die Christianisierung Mitteleuropas zog sich über einige Jahrhunderte hin . . .
     
  2. Liborius

    Liborius Aktives Mitglied

    Da laufen 2 Wurzeln zusammen.
    1. Die animistische Vorstellung (wie auch beim Silvesterfeuerwerk) durch Lärm "böse Geister" zu vertreiben.
    2. Missverstehen der Redensart "Scherben bringen Glück". Scherben sind eigentlich die intakten Vorratstöpfe und nicht deren Bruchstücke. Viele gefüllte zu haben, hieß Glück zu haben.
     
    El Quijote und Divico gefällt das.
  3. Kochant

    Kochant Aktives Mitglied

    Jedenfalls ist sie nichts ausschließlich Christliches.
    Nach Angaben des Ethnologen Donald Sandner wurden von den Navajos mindestens 40 000 Hexer und Hexen verbrannt. (Donald Sandner, So möge mich das Böse in Scharen verlassen, Solothurn, Düsseldorf, 1994)

    Auch die traditionelle tibetanische Heilkunst beruht (u.a.) auf der Vorstellung, dass Krankheit ein von einem Hexer/einer Hexe verhängter Fluch ist, den der Heilerschamane auflösen muss - Hexer/Hexe haben hier eine durchaus negative Konnotation.
     

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