Karl Marx und die soziale Frage

Dieses Thema im Forum "Die Industrielle Revolution" wurde erstellt von Ice07, 17. April 2007.



  1. Ice07

    Ice07 Neues Mitglied

    Huhu,
    da ich neu hier bin hoffe ich erstmal, dass ich dem Beitrag an der richtige Stelle gesetzt habe.
    Ich darf ich Geschichte ein Vortrag machen über Karl Marx, Biographie ist nicht so das Problem. Mein Problem ist halt der Lösungsversuch der sozialen Frage Marx. Sprich ich soll ausarbeiten, wie Karl Marx die soziale Frage lösen wollte und seine Lösungsversuche erklären.
    Ich finde leider nicht so wirklich Materiell was mir weiterhilft. Also könnt ihr mir helfen? Kennt ihr gute Seiten wo ich was finde, was nicht so schwer zu verstehen ist? Oder habt ihr selbst die Lösung vielleicht und könnt mir so helfen, wäre echt lieb von euch.
    Hoffe könnt mir helfen. Danke
     
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  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Hier findest Du reichlich Quellenmaterial.
    Beachte auch die Suchfunktion dort.
     
  3. Themistokles

    Themistokles Neues Mitglied

    Hast du die soziale Frage schon formuliert? Dann versuch Marx' Interpretation der Ursachen zu finden und mit dem Manifest oder Grundsätze des Kommunismus aus El Quijotes Link ist der Rest dann relativ simpel.
     
  4. Ice07

    Ice07 Neues Mitglied

    Ist die soziale Frage das: ?

    - soziale Frage Summe der ökonomischen Probleme, die aus der industriellen Revolution resultieren und damit das bürgerliche Leben im 19.Jahrhundert, dem Zeitalter der Industrialisierung, prägen
    - sozialen Probleme von jeder Bevölkerungsgruppe anders bewertet
    - So meinten Teile der Wohlhabenden, dass das Problem seine Ursprünge in der fehlenden Moral, Trunksucht und Faulheit der Arbeiter habe
    - Soziale Frage selbst war für sie die Frage danach, ob sich die Arbeiterschaft als in ihr Weltbild integrierbar erweisen würde.
    - Demgegenüber meinten viele Bildungsbürger(Wissen, aber wenig Geld) mit, das Problem liege in der Klassenunterschieden zwischen der „wohlhabenden“ - und der „arbeitenden Klasse“
     
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  5. Themistokles

    Themistokles Neues Mitglied

    Ich hätte es kürzer formuliert: Wie kann die Lage der Arbeiterklasse in der industriellen Gesellschaft verbessert werden?
    Verfolge deinen letzten Anstrich weiter. Suchwörter: Klassenkampf, Privateigentum - Abschaffung, Kommunismus.
     
  6. Ice07

    Ice07 Neues Mitglied

    Also erstmal danke.
    Jedoch versteh ich es noch nicht wirklich. Die soziale Frage ist mir nun klar, das durch diese eine Ausnutzung der Arbeiterklasse kam… So, Marx erkannte nun das Problem der Klassengesellschaft. Die Arbeiter wurden unterbezahlt und es entstand ein Mehrwert. Sprich ein Wert der die Differenz zwischen geleisteter Arbeit und Lohn war. Dadurch gewann die Kapitalisten immer mehr. Marx forderte Kommunismus – eine klassenlose Gesellschaft. Er wollte den unterschied zwischen Arm und Reich senken bzw. „vernichten“. Er wollte, dass Privat Eigentum aufheben, sprich das Gebäude (Fabriken) etc. der Gesellschaft gehört und der erarbeitet Gewinn gerecht auf die gesamte Gesellschaft verteilt wird????

    Haut das so hin? Bitte um eure Hilfe komm nicht wirklich klar damit. Danke
     
  7. Ice07

    Ice07 Neues Mitglied

    Hey Leute bitte helft mir nochmal, soll die Lösungsversuche der sozialen Frage Karl Marx ausarbeiten. Sind damit die Theorien gemeint wie Entfremdungstheorie, wenn ja welche noch?
    Bitte um hilfe danke
     
  8. Barbarossa

    Barbarossa Neues Mitglied



    Also ich hab das mit der Frage - was ist Kommunismus - in der Schule so gelernt:

    - Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln (wie im Sozialismus übrigens auch schon, wobei der Sozialismus eine Vorstufe des Kommunismus sein sollte)
    und Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen sowie Gründung einer klassenlosen Gesellschaft

    - Arbeit soll nach der Theorie zum Bedürfnis eines jeden Menschen werden, wobei jeder unentgeltlich eine Tätigkeit entsprechend seiner Fähigkeiten ausübt

    - Da niemand mehr für seine Arbeit eine Bezahlung erhält, ist jeder so sozial, daß er nur soviele Waren nimmt, die ihm zustehen.

    So ungefähr hab ich das mal gelernt.
    Ich weiß nicht, ob jetzt noch etwas fehlt...
    :grübel:
     
  9. Arcimboldo

    Arcimboldo Aktives Mitglied


    Was die Mehrwerttheorie betrifft, ja -Der Profit des Kapitalisten ist demnach der der gestohlende Mehrwert.(Marx)
    Ich würde an Deiner Stelle die gestellte Frage bezüglich K. Marx übersichtlich nach der weiteren Auffächerung seiner Theorien zur Lösung d. soz. Frage , die im Kapital niedergeschrieben sind strukturieren. Der " Kommunismus" im Sinne Marx ergibt sich danach als Folge der an letzter Stelle zu erwähnenden "Zusammenbruchstheorie" .

    Zum Verständnis würde ich die Quintessenz seiner Theorien in dieser Reihenfolge ergoogeln:

    1. Die Entfremdungstheorie
    2. Die Mehrwerttheorie
    3. Die Akkumulationstheorie
    4. Die Konzentration-und Zentralisierungstheorie
    5. Die Kriesentheorie
    5. Die Zusammenbruchstheorie
     
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  10. Themistokles

    Themistokles Neues Mitglied

    Mehrwert ist die Differenz der Produktionskosten (inklusive Löhne) und Verkaufspreis. DUrch die Arbeit des Proletariats entsteht aus Ressourcen das Produkt. Somit schaffen sie die Wertsteigerung, die aber dem Unternehmer zu Gute kommt. Um diesen Wert zu steigern versucht er die Produktion billiger zu gestalten (z.B. durch Lohnsenkung) oder teurer zu verkaufen. Der Rest stimmt imho soweit.
     
  11. misterX

    misterX Neues Mitglied

    Industrielle Revolution, Soziale Frage und Marxismus

    Hallo,

    wir schreiben nächste woche eine klausur über die oben genannten themen. leider habe ich ca 50 seiten aus dem buch versäumt, und nicht nachgearbeitet :weinen:und jetzt bleibt mir auch nicht mehr viel zeit..

    ich hoffe ihr könnt mir helfen, einiges habe ich ja schon..

    industrielle revolution hat mit der erfindung der dampfmaschine begonnen. es musste eine methode geben, die die arbeiter ersetzen konnten und somit geld für die firmenbetreiber übrig blieb.

    außerdem konnten die maschinen mehr leisten und wurden auch nicht wie menschen krank etc. die körperliche arbeit hatte damit auch abgenommen.

    da sich die arbeiter sehr unterdrückt gefhlt hatten, und nur sehr wenig verdienst hatten, kam es zu einer revolution der arbeiter.

    die soziale frage ist die abschaffung der ausbeutung von arbeitern und bürgern. mehr rechte für kinder und frauen und allgemein mehr rechte für bürger.

    um dies zu gewährleisten zu können, kam karl marx ins spiel.


    so mehr weiss ich nciht...könnt ihr mir bitte marxismus erklären...bei wikipedia ist es mir zu kompliziert...

    und ggf. bei der sozialen frage und industrielle revolution ergänzen bzw verbessern..

    für links wäre ich auch dankbar, wo es kurz und knapp erklärt wird

    vielen dank im voraus.
     
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  12. TGDarmstadt

    TGDarmstadt Neues Mitglied

    In den meisten SChulbüchern gibt es einen Darstellungstext und einen Quellenteil zum Thema. Um schnell den Überblick zu bekommen, solltest du erstmal nur den Darstellungstext lesen und die Quellen überspringen. Vielleicht klären sich dann einige deiner Fragen.

    Übrigens: Deine Darstellungen im ersten Post sind sehr verworren und oberflächlich.

    Den "Arbeiter" gab es vor der Industriellen Revolution überhaupt nicht. Die "Arbeiterklasse", also die Bevölkerungsschicht der Fabrikarbeiter im 19. Jahrhundert, entstand erst durch die Industrielle Revolution.

    Du sprichts von einer "Revolution der Arbeiter". Wann soll diese Revolution stattgefunden haben? Und in welchem Land? Da musst du schon konkreter werden.
     
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  13. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Nein, die soziale Frage sind die ungelösten Probleme, welche die Industrialisierung mit sich brachte. Außerdem solltest Du Arbeiter und Bürger trennen. Das Bürgertum hatte sich seit dem Spätmittelalter vom Adel emanzipiert und nach und nach immer mehr Rechte bekommen, teils, indem es sie käuflich erwarb (dies gilt v.a. für das Spätmittelalter und nur für begrenzte Räume), teils durch Revolutionen (besonders die Frz. Revolution).

    Das klingt fast so, als habe Graf X oder König Y dem Karl Marx gesagt: "Du, Karl, Du bist doch Nationalökonom, lös' doch mal unsere sozialen Probleme!"
    Njet! Karl Marx hat versucht, die Probleme zu erkennen und Theorien entwickelt, wie sich diese Probleme lösen könnten. Er hat festgestellt, dass den Unternehmern ein Heer der Besitzlosen gut gefallen könnte, weil es die angestellte Arbeiterschaft damit erpressen könne (es gab ja kein staatlich garantiertes soziales Netz). Karl Marx glaubte, aber auch schon einige Frühsozialisten vor ihm, dass das Proletariat sich erst dann erheben würde, wenn es so richtig im Dreck läge.
     
  14. Themistokles

    Themistokles Neues Mitglied

    Für Firmenbetreiber kann auch Geld übrig bleiben, wenn nur Handarbeit genutzt wird. Überleg Dir mal genau, welche Vorteile es mit sich bringt mehrere Arbeiter an eine Maschine zu stellen, die mit Dampf betrieben wird oder jeden einzelnen per Hand ein Gerät (z.B. einen Webstuhl) zu setzen.
    Denk dabei an Zeitaufwand, Kraftaufwand, Anforderung an das Können eines Arbeiters,...
    Abgesehen von den Anmerkungen El Quijotes hat sich nicht nur Karl Marx darüber Gedanken gemacht, sondern auch die Kirchen (protestantisch und katholisch), manche Unternehmer (z.B. Krupp) und später auch der Staat.
     
  15. deSilva

    deSilva Neues Mitglied

    Einige Anregungen:
    Die "Industrielle Revolution" hat AUCH mit Maschinen (= Erfindungen!) jeglicher Art zu tun, die eine Multiplikation des der menschlichen Einsatzes (RATIONALISIERUNG! Ein hochinteressantes Wort...) ermöglichten (Spinmaschine, Webmaschinen, Egregiermaschine, Krabbenpuhlmaschine - nein, das kam erst später :) )

    Das ideologische Hauptproblem war eher, dass man dies mit einer WEG-RATIONALISIERUNG der Arbeitskraft verband. In Wirklichkeit geschah das Gegenteil, eine MASSLOSE Überproduktion entstand!

    Die Dampfmaschine ist insoweit die "treibende Kraft", als alle übrigen Energielieferanten ausgeschöpft waren. Holland war ein einziger Windpark und an JEDEM Flüßchen stand eine Holzmühle oder ein Hammerwerk. Ohne so etwas wie die Dampfmaschine wäre der nächste Schritt gewesen, Menschen in ein Hamsterrad zu stecken...

    Manufakturen, das Verlagswesen, auch "Massenproduktion" sind bedeutend ältere Organisationsformen, die man auch schon in der Antike findet. Ihre Leistungsgrenzen war immer die Bereitstellung von Energie. Die Leistung von Werkzeugen ist stark begrenzt, wenn der Handwerker zusätzlich noch die Energie für ihre Funktion aufbringen muss (typisch: durch "Fußbetrieb": Webstuhl, Töpferscheibe) Gegenbeispiel: Ein moderner "Bohrhammer" :)
     
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  16. TGDarmstadt

    TGDarmstadt Neues Mitglied

    Im Geschichtsunterricht ist im Bezug auf die Soziale Frage eine Fragestellung zentral: Welche Lösungsansätze für die Soziale Frage gab es und wie unterschieden sich diese?

    Grob wird zwischen kommunistischen Ansätzen und den bürgerlichen Ansätzen unterschieden.

    Die Unterschiede im Detail herauszuarbeiten überlasse ich aber misterX. (Ich will dir ja nicht deine Hausaufgaben machen!)


    DeSilva hat die technologische Seite der Industriellen Revolution schön dargestellt, dabei jedoch einen zentralen Faktor vergessen: Neue Techniken zur Fortbewegung und Kommunikation. Im Zuge der Industriellen Revolution entstanden Eisenbahnen, Dampfschiffe und weltweite Telegraphenlinien. Die Menschen konnten schneller Reisen, Waren einfacher befördert und Armeen rascher bewegt werden. Deshalb sprechen Technikhistoriker auch von der "Vernichtung von Zeit und Raum".
    Diese Entwicklung setzt sich übrigens bis heute fort. Denke doch nur mal an das Internet und was dadurch möglich wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2008
  17. deSilva

    deSilva Neues Mitglied

    Ich kann wirklich nicht immer an Alles denken, vor allem, wenn ich morgens früh zwischen Tür und Angel noch schnell was absondere :scheinheilig:

    Der Begriff "Industrielle Revolution" enthält eben bedeutend mehr... Verschiedenen Entwicklungen schaukeln sich gegenseitig auf in bisher unerreichte Höhen. Ganz offensichtlich sind Dampfschiffe und die Eisenbahn ab Mitte des 19. Jh ein wesentlicher Faktor hierbei gewesen.

    Der stark erhöhte Ausstoß eine (Industrie) Fabrik musste ja verteilt werden! Wohin also mit den Baumwolltüchern, wenn in England schon jeder drei Hemden hat?

    Der reine Geschwindigkeitsvorteil der Dampfschiffe war nicht so groß, dass sie sich als Handelsschiff vor dem 10. Jh. wirklich durchsetzten - dies lag auch an den Kohlen; ein Segelschiff segelt immerhin kostenlos.

    Bei der Eisenbahn sieht es schon günstiger aus, schließlich brauchen auch Kutschpferde ihr Futter. Aber ich bin mir nicht sicher, ob man nicht auch mit "Industriekutschen" gut vorangekommen wäre, wenn man in den Ausbau der Infrastruktur den gleichen Aufwand gesteckt hätte, wie in den Bau der Großen Eisenbahnlinien! Die Staaten waren "verrückt" nach Eisenbahnen!

    Die Kommunikation hat drei extrem spannende Aspekte:
    - die SCHNELLE Kommunikation per "Telegramm"
    - die SICHERE Kommunikation per Post (Briefmarke! Pony-Express! Eigene Postlinien mit Schnelldampfern und schon den ersten Flugzeugen!)
    - die MASSEN-Kommunikation über die Schnellpresse (Morgen- UND Abendzeitungen, dazwischen "Extrablätter"; die "Times" hatte um 1890 eine tägliche Auflage von 75.000)
    Man erfuhr praktisch alles detaiiliert und ziemlich wahrheitsgemäß sofort (in der Zeit davor erfuhr man nur besonders Wichtiges, und das meist stark verzerrt und nach einiger Zeit...).
    Sherlock Homes konnte den einen anderen Fall dadurch lösen, dass er morgens die Times gelesen hatte (von Anfang bis Ende, einschließlich aller Kleinanzeigen natürlich!)
     
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  18. TGDarmstadt

    TGDarmstadt Neues Mitglied

    Hier ein Beispiel für die schnellere Kommunikation:
    Als 1865 Präsident Lincoln ermordet wurde, brauchte die Nachricht noch zwei Wochen, um mit einem Dampfer den Atlantik zu überqueren.
    Als am 26.8.1883 der Vulkan Krakatau in Holländisch-Indien (Indonesien) explodierte, konnten Menschen in Europa schon einen Tag später davon in der Zeitung lesen.

    Mit der schnelleren Kommunikation stieg aber auch schon die Menge des Informationsmülls. Gerade die Entscheidung, welche Nachricht wichtig ist und welche nicht, fiel schon damals den Redakteuren der Zeitungen schwer. So tauchte die Meldung vom Krakatau-Ausbruch in der "Kölnischen Zeitung" auf Seite 2 unter Vermischtes auf und auch hier erst an dritter Stelle.

    Und wenn wir an heute denken? Die meisten von uns haben die Anschläge des 11. September 2001 life im Fernsehen miterlebt, genau so den Tsunami von 2004 im Indischen Ozean. Gleichzeitig wird aber das Internet mit Datenmüll überflutet. Ist das wirklich ein Fortschritt?
     
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  19. deSilva

    deSilva Neues Mitglied

    (a) Es handelt sich ganz offensichtlich um eine PROBLEM
    (b) Ich selbst würde die Ära der "Kraftmaschinen" ( "Industrielle Revolution" im engeren Sinne) von der Ära der "Informationsmaschinen" unterscheiden, wenn beide auch dicht aufeinander folgen (und sich auch überlappen).

    (c) Für Informationsmüll braucht man kein Internet, den kann man in jeder Bahnhofsbuchhandlung und auf der Frankfurter Buchmesse besichtigen :) Aber das Internet steht am Anfang: in etwa 10 Jahren werden dort etwa 1000 mal soviel Daten wie jetzt vorhanden sein (Verzehnfachung alle drei Jahre). Wir benötigen also "Informationsbeschaffungsassistenten". Die Aufgabe, Wahrheit und Lüge voneinander zu unterscheiden lag allerdings immer bei uns.

    (d) Insoweit denke ich, dass wir die LÖSUNG dieses Problems noch nicht mal ansatzweise sehen. Als erstes wird der Wissenschaftsbetrieb zusammenbrechen. Es wird nicht mehr genug ausgebildetes Personal geben, um alle gemeldeten "Erkenntnisse" kritisch zu hinterfragen, Prüfungen vorzunehmen, Experimente zu wiederholen. Nach kurzer Zeit wird es wieder von Seejungfrauen und Klabautermännern wimmeln. Als nächstes wird die höhere schulische Erziehung zusammenbrechen. Danach werden sich Bevölkerungsgruppen informationsmäßig isolieren (Das gegenteil, was um 1960 geschehen ist: Die Tagesschau versammelte ganz Deutschland vor dem Fernseher=ein unendlich schmaler Informationskanal mit höchster Breitenwirkung. Und am nächsten Tag konnte man dann praktisch mit jedem über DAS Fernsehprogramm des letzten Abends reden!

    (e) So, Ende des Hororszenarios :) Und wer sich mal mit GoogleEarth beschäfttigt hat, der wird auch ein anderes Informations-Szenario entwickeln können.
     
  20. Lili

    Lili Moderatorin

    Na wenn das schon zu viel ist, studierst besser nicht :fs:

    Hier findest du den Schulstoff zum Thema zusammengestellt:
    - 9.3 Industrielle Revolution und soziale Frage; (Std.: 14)

    Mit den 50 Seiten im Buch dürftest du aber nach wie vor "besser" wegkommen ;)
     

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