bibliophile
Aktives Mitglied
no comment.Man o man, die Siedlungspolitik seitens Israel im Westjordanland klammerst du hier aber prima aus.
EL hat mit dem Dilemma schon recht.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
no comment.Man o man, die Siedlungspolitik seitens Israel im Westjordanland klammerst du hier aber prima aus.
EL hat mit dem Dilemma schon recht.
Why?no comment.
Da wurde also auch das Westjordanland israelischen Siedlern zugeschlagen?Die andere Seite hingegen beruft sich auf historische Tatsachen wie sie in 1917 von den U.S.A. ; ITA; FRA; GB als solche anerkannt wurden.
Ein 'argumentum ad populum' gehoert zur Klasse logischer Trugschluesse : Ein Irrtum, der auf einem logischem Denkfehler beruht, oder eine gedankliche Täuschung oder Illusion, die es oft schafft, Tatsachen oder die Wahrheit zu verschleiern.
Eine einfache Behauptung eine andere Behauptung sei ein argumentum ad populum ,ohne dafuer eine logische Begruendung oder "ohne Beleg oder auch nur zeitliche Einordnung" zu offerieren, sagt in der Tat selber nichts aus.
Es gibt keine Gebiete 'Gaza und die Westbank' sondern seit ueber 1,000 Jahren sind sie als 'Samaria' und 'Judea' bekannt.
Israeli-Palestinian Interim Agreement on the West Bank and the Gaza Strip
Washington, D.C., September 28, 1995 [...]
10: Jordanian Annexation of West Bank - Resolution Adopted by the House of Deputies VOLUMES 1-2: 1947-1974 [...]
Das ist ein argumentum ad populum. Sagt also gar nichts aus.
Deine Angaben zu dem sozialen Status der Juden in Berlin oder der Anzahl der Abiturienten sind ohne Beleg oder auch nur zeitliche Einordnung. Auch für den "Forschungsstand", den du anführst" hast du keine Belege. Dass du größtenteils gegen Strohmänner argumentiertst, wurde ja schon mehrfach angebracht.
Der Forschungsstand scheint sich doch eher in der "Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus" zu spiegeln. "Sie wurde ab Juni 2020 von etwa 20 Akademikern erarbeitet und von rund 359 weiteren unterzeichnet." (Wikipedia)
Darin heisst es ganz zu Beginn:
"Leitlinien
A. Allgemein
1. Es ist rassistisch, zu essentialisieren
(eine Charaktereigenschaft als angeboren
zu behandeln) oder pauschale negative
Verallgemeinerungen über eine bestimmte
Bevölkerung zu machen. Was für
Rassismus im Allgemeinen gilt, gilt im
Besonderen auch für Antisemitismus."
Die Begriffe Neid, Kapital, Kapitalismus oder Geld finden sich nicht in der Erklärung.
"Neid" soll also die alleinige Ursache für Judenfeindschaft sein. Nicht nur Neid, sondern, deinen Ausführungen zum sozialen Status der Juden folgend, ein auf realen Unterschieden beruhender Neid. In Anbetracht der zähen Langlebigkeit des Antisemitismus hieße das ja, dass Juden zu allen Zeiten (zu denen es Judenfeindschaft gab), erfolgreicher und wohlhabender als der Rest der Bevölkerung gewesen wären.
Das wäre ja an sich schon wieder ein Stereotyp. Und auch antisemitisch:
"Antisemitismus kann sich in Worten, Bildern und Handlungen manifestieren. Beispiele für antisemitische Formulierungen sind Aussagen, dass alle Jüd:innen wohlhabend, von Natur aus geizig oder unpatriotisch seien. "
Quelle: Jerusalemer Erklärung
Es geht eben nicht nur um "Neid". Denn dann würde sich ja die Feindschaft gegen alle Reichen richten. Es geht um "Neid auf Juden". Warum neidet man den Juden Erfolg?
"2. Das Spezifikum des klassischen Antisemitismus ist die Vorstellung, Jüd:innen seien mit den Mächten des Bösen verbunden. Dies steht im Zentrum vieler antijüdischer Fantasien, wie etwa der Vorstellung einer jüdischen Verschwörung, in der „die Juden“ eine geheime Macht besäßen, die sie nutzen, um ihre eigene kollektive Agenda auf Kosten anderer Menschen durchzusetzen. Diese Verknüpfung zwischen Jüd:innen und dem Bösen setzt sich bis heute fort: in der Fantasie, dass „die Juden“ Regierungen mit einer „verborgenen Hand“ kontrollieren, dass sie die Banken besitzen, die Medien kontrollieren, ..."
Quelle: Jerusalemer Erklärung
Der Neid ist also nicht Ursache antijüdischer Ressentiments, sondern Folge antijüdischer Ressentiments, die sich dann unter anderem in Neid manifestieren.
Inklusive der Juden, die vor Beginn der Immigration aus Europa dort lebten.Der palästinensische Schriftsteller Ḫalīl Baydas verwendet den Begriff filasṭīnī bereits 1898. Er meinte damit die gesamte Bevölkerung Palästinas unabhängig von ihrer Religion oder Ethnizität. Aber diese Bevölkerung war nun mal mehrheitlich arabisch.
Propaganda, die hier im Forum unerwünscht ist; bzw bin ich bisher davon ausgegangen... Wie war das och mit einem Thread zu den aktuellen Geschehnissen in der Region?Stimmt, die eine Seite konfabuliert Maerchen am Fliessband, dreht Filmclips die nachweislich fake sind - auch als 'Pallywood' bekannt - und hatte 1948 nachweislich vorgehabt alle Juden in's Meer zu treiben. Die andere Seite hingegen beruft sich auf historische Tatsachen wie sie in 1917 von den U.S.A. ; ITA; FRA; GB als solche anerkannt wurden. Ich sehe keinen Gordischen Knoten, sondern nur beharren auf ein nicht endendes , durchsichtiges Luegen- und Phantasiegebilde.
Ach ja, Juden sind am 7. Oktober 2023 in Gaza eingebroche und haben dort ~1,200 'Palestinans' auf unbeschreiblich grausamste Weise nieder gemetzelt und ueber 100 als Geisseln genommen. Oops, andersrum. Never mind, the oppressed Palestinians in the occupied territories justly vented their frustration. Noch'n Bierchen bitte.
Wenn du das so verständlich und differenziert formulierst, kann ich das nachvollziehen. Wenn du noch Zitate der genannten Autoren hättest, würde mir das helfen. Du sprichst ja offenbar vom Kaiserreich. Ich habe dazu folgendes gefunden:Das kann man alles bei Nipperdey, Wehler und Aly nachlesen. Die meisten Juden haben aufgrund ihrer Verfolgung Bildung als Mittel gesehen, um sich vom Elend des Außenseitertums zu befreien. Wenn Du benachteiligt wirst, muss Du eben mehr lernen als die anderen. Das wurde durch ständige Unterdrückung zum Überlebensprinzip. Die Schriftreligion hat das erleichtert. Juden hatten zu Beginn der Industrialisierung einen deutlichen Vorsprung. Dass es daneben auch ungebildete Juden, Arbeiter, nichtbürgerliche Menschen mosaischen Glaubens etc. gab, sei gar nicht geleugnet. In der Zeit, in der staatliche Bildung um sich griff, hatten Juden wegen familiärer Bildungstraditionen bereits einen erheblichen Vorsprung. Auch das hat Neid befeuert. Nicht denjenigen der Menschen aus der Mittelschicht, sondern den christlicher Sozialaufsteiger.
Der Neid ist kein simpler Neid, sondern resultiert aus einer Weltsicht.
Er ist biologistisch zu verstehen, als ideologische Fortführung des liberalen Wettbewerbsprizips im Imaginiert-Biologischen ("nur der Stärkere überlebt").
Doch. Neid ist genau das. Ein diffuses Gefühl ohne dahinterstehende systematische Weltsicht. Aus Neid mag sich eine bestimmte Weltsicht entwickeln können, aber er ist i.d.R. nicht Produkt davon.Der Neid ist kein simpler Neid, sondern resultiert aus einer Weltsicht.
Was, wenn es zuträfe der Beleg dafür wäre, dass anders als du behauptest, der Antisemitismus nicht im Kern antikapitalistisch sein kann, da dem Antikapitalimsus die Vorstellung eines "anständigen Kapitalismus" fremd ist. Aus antikapitalistischer Perspektive heraus, ist Kapitalismus seinem Wesen nach per Definition unanständig.Der klassische Antisemit teilt die Welt in einen "anstndigen" und einen "unanständigen" Kapitalismus ein.
Auch diese Behauptung ist ein Widerspruch in sich, denn der liberale Wettbewerbsgedanke (der seinen tatsächlichen Durchbruch mit der Begründung eines einigermaßen scharfen Kartellrechts allerdings erst in den 1960er Jahren hatte), imaginiert ja zummindest Chancengleichheit, Wettbewerb und Durchsetzung des Fähigeren.Der Rassismus im historischen Sinn ist etwas anderes als das, was man heutzutage darunter versteht. Er ist biologistisch zu verstehen, als ideologische Fortführung des liberalen Wettbewerbsprizips im Imaginiert-Biologischen ("nur der Stärkere überlebt").
Da ist vieles nicht ganz richtig. Der Liberalismus des 19. Jahrhunderts definierte sich sehr oft als "Recht des Stärkeren" (=Wettbewerbsfähigeren). Ökonomischer Wettbewerb wurde ins Biologistische übertragen. Das Bürgertum hat das vielfach aufgegriffen. Die Reichen konnten Standesunterschiede hervorragend damit begründen. Nicht ohne Grund war GB ein Zentrum des Rassismus und Chauvinismus. Da war der Rassismus nicht weit weg davon.Doch. Neid ist genau das. Ein diffuses Gefühl ohne dahinterstehende systematische Weltsicht. Aus Neid mag sich eine bestimmte Weltsicht entwickeln können, aber er ist i.d.R. nicht Produkt davon.
Was, wenn es zuträfe der Beleg dafür wäre, dass anders als du behauptest, der Antisemitismus nicht im Kern antikapitalistisch sein kann, da dem Antikapitalimsus die Vorstellung eines "anständigen Kapitalismus" fremd ist. Aus antikapitalistischer Perspektive heraus, ist Kapitalismus seinem Wesen nach per Definition unanständig.
Auch diese Behauptung ist ein Widerspruch in sich, denn der liberale Wettbewerbsgedanke (der seinen tatsächlichen Durchbruch mit der Begründung eines einigermaßen scharfen Kartellrechts allerdings erst in den 1960er Jahren hatte), imaginiert ja zummindest Chancengleichheit, Wettbewerb und Durchsetzung des Fähigeren.
Rassismus definiert von vorn herein den Wert von Personen oder Leistungen aus der Perspektive ihrer Abstammung/Herkunft/sonstigen Definitionskriterien von "Rasse".
Nimm als Beispiel etwa das Abqualifizieren von Kunstwerken als "jüdische Kunst" oder "entartete Kunst" im NS.
Hier wurden Werke rassistisch gelabelt um sie von vorn herein vom Wettbewerb zu disqualifizieren und zu verhindern, dass dem irgendwelche Meriten zugesprochen werden könnten.
Wenn er das getan hätte, hätte er in Konsequenz der Zerschlagung der Revolution von 1848 durch die Fürsten in weiten Teilen Europas ja zum Fan des Absolutismus werden müssen, denn die Friedrich Wilhelms, Franz Josephs und Nikoläuse hatten sich ja irgendwie als militärisch stärker erwiesen.Der Liberalismus des 19. Jahrhunderts definierte sich sehr oft als "Recht des Stärkeren"
Was hat denn stärker sein als jemand anders mit Wettbewerb oder überhaupt mit Durchsetzung zu tun?"Recht des Stärkeren" (=Wettbewerbsfähigeren).
Ökonomischer Wettbewerb wurde de facto in Teilen gemieden. Siehe z.B. Diskussion um die Schutzzoll-Politik im Deutschen Kaiserreich, damit sich die Agrarier im Osten bloß keinen Wettbewerb mit den Getreideexporteuren aus Russland oder Amerika liefern mussten oder wahlweise auch die inneren Strukturen der Wirtschaft, die zu erheblichen Teilen zur Bildung von Oligopolen, Kartellen und Syndikaten neigte.Ökonomischer Wettbewerb wurde ins Biologistische übertragen.
Das Bürgertum hatte ja zummindest bis zum ersten Weltkrieg überhaupt kein besonderes Interesse daran Standesunterschiede zu begründen, denn damit hätte es ja eine Begründung seiner eigenen Unterordnung unter den Adel und seinen Ausschluss von der politischen Macht geliefert.Das Bürgertum hat das vielfach aufgegriffen. Die Reichen konnten Standesunterschiede hervorragend damit begründen.
Wüsste nicht, wo GB ein besonderes Zentrum des Rassismus gewesen wäre.Nicht ohne Grund war GB ein Zentrum des Rassismus und Chauvinismus. Da war der Rassismus nicht weit weg davon.
I am sick and tired to repeat Charter and other texts all the time. The legal aspects are the way they are and will never change. Also you don't seem to differentiate between State given autonomy and UNO recognized sovereignty, two completely different kettles of fish. Neither is the term 'Palestinan' for obvious reasons included in the ISR-JOR nor ISR-EGY peace agreement. Think about why.
"The Palestinian people does not exist. The creation of a Palestinian state is only a means for continuing our struggle against the state of Israel for our Arab unity. In reality today there is no difference between Jordanians, Palestinians, Syrians and Lebanese. Only for political and tactical reasons do we speak today about the existence of a Palestinian people, since Arab national interests demand that we posit the existence of a distinct "Palestinian people" to oppose Zionism. For tactical reasons, Jordan, which is a sovereign state with defined borders, cannot raise claims to Haifa and Jaffa. While as a Palestinian, I can undoubtedly demand Haifa, Jaffa, Beer-Sheva and Jerusalem. However, the moment we reclaim our right to all of Palestine, we will not wait even a minute to unite Palestine and Jordan."
(PLO executive committee member Zahir Muhsein, March 31, 1977, interview with the Dutch newspaper Trouw.)"
Es gibt kein Westjordanland.Da wurde also auch das Westjordanland israelischen Siedlern zugeschlagen?
Bitte nicht in Englisch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!I am sick and tired to repeat Charter and other texts all the time. The legal aspects are the way they are and will never change. Also you don't seem to differentiate between State given autonomy and UNO recognized sovereignty, two completely different kettles of fish. Neither is the term 'Palestinan' for obvious reasons included in the ISR-JOR nor ISR-EGY peace agreement. Think about why.
Also it had been Pres. Roosevelt who during WWII formed the United Nations - not UNO! - with it's stated goal of conquering Nazi Germany. It's specifically prohibited 'aggrandizement' , meaning possession of gained territory. Pres. Roosevelt also suggested a world body to prevent the scourge of wars and to preserve world peace. This resulted 1945 in the formation of the UNO which in it's preamble adopted the UN's implied non recognition of 'aggrandisement' [of territory] .Therefore any war of aggression is illegal, therefore land gains by an aggressor are also illegal and will not be recognized by the international community as such. On the other hand , land conquered by a successful defender is his to keep , to revert it ,or part of it, to the original Souvereign requires bilateral negotiations. If it would be the other way around the world would be in flames.
Unfortunately there are bully-states that piss on the UNO charter, never with the desired ultimate outcome.
Finde ich aber auf der Karte, in der Presse, in der Politik. Dann wissen die wohl wo das ist!Es gibt kein Westjordanland.
Es wäre freundlich und der Zielsetzung dieses Forums angemessen, wenn Du solche Kritiken begründen würdest. Das kann gerne knapp erfolgen, aber hier bespielt man den Ball und nicht den Mann.
Ist das Dein logischer Trugschluss?Die Aussage, etwas sei wahr, weil es "vorherrschende Meinung in einem großen Teil der jüdischen Community" sei, ist ein argumentum ad populum und damit ohne Aussagekraft. Was verstehst du daran nicht?
Jeder kann Karten wie er will drucken.Finde ich aber auf der Karte, in der Presse, in der Politik. Dann wissen die wohl wo das ist!
Ich weis genau was koruptiert und verfaelscht wurde und wird.Laßt doch einfach diese Spitzfindigkeiten weg, wir wissen beide was gemeint ist.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen