Das Turiner Grabtuch

Ich frage mich, wie der Mais auf das Tuch kommen konnte. Das kann ja eigentlich nur bedeuten, dass es jemand, als es bereits als "Grabtuch" verehrt wurde, noch mit arg schmutzigen Händen (nach dem Essen?) angefasst hat.
 
... oder Transport mit einem Frachtschiff oder Karren, auf der Fahrt von Frankreich nach Norditalien, auf dem auch staubiger Maisgries für Polenta transportiert wurde.

Es kann auch sein dass getrocknete Maiskörner als Mittel gegen Feuchtigkeit verwendet wurden.
In der Klosterbibliothek von St.Mang in Füssen waren noch Anfang der 1990er Jahre die Bücher von der Wand abgerückt und mit Hopfendolden hinterfüttert. Ein sehr einfaches und sicheres Verfahren, das uns der Abt bei einer privaten Führung zeigte.
 
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