Datierung und Anlass des Varuszuges

Lieber chauke,
ich orientiere mich wegen des Adlerrücktransfers (Adler der 19. Legion)an Tacitus, der anno 15n nur die Brukterer vermeldete(Tacitus,Ann, 2,60)

Ein Legionsadler, der 15n von den Chauken durch die Römer rückerobert wurdeQuelle).....und einer, der 41 bei den Chauken gefunden wurde(Dio 60,8)
Kannst Du dieses Rätsel lösen? Könnte es der Legionsadler einen anderen Legion sein?

Hat Dein Beitrag einen Bezug zum Varusfeldzug(siehe El Quijote) oder versuchst Du einen Bezug herzustellen?
 
Wahnsinn was es an Gedankengängen und Kritik diese wilde These ergeben hat.
Und wie unterschiedlich Geschichte wahr genommen wird,
Zu meinen Grundgedanken zahlt immer die Vorstellung , wie die Umgebung früher ausgesehen hat. Hierzu suche ich ausschließlich auf Karten, Nach Orten an denen Alle Bedürfnisse eines Menschen so einfach wie möglich befriedigt werden können. Rohstoffvorkommen , Wildzüge( Zugvögel ) Fischbäche, Quellen , Mondverlauf an potenzielle Siedlungspunkten stellen. Diese Skimmingkarten, kenne ich erst durch euch ;) schaut euch das Gebiet zwischen Weser und Ems ohne Deiche an. Mit ca dem gleichen Tidenhub.
Je mehr Gräben, Feen, desto Tiefer das Land. Oldersum vermutlich Treffpunkt der Older Gemeinschaft. via Boot aus allen Richtungen zu erreichen. Die Namen auf den Friedhöfen z.b. Fokko Ukena. Meine Forschung basiert nicht darauf was andere irgendwann behauptet haben und dann jemand dieses niedergeschrieb. Das mache ich hier auch. Sonder es muss an dem festgemacht werden was heute noch zu sehen ist und sich aus den Grundbedürfnissen ergibt. Es stimmt Wir hatten Keine Rohstoffe aber den Zugang zur Weser , der Schlüssel zum Hinterland und das Wissen wie man rein und raus kam, Wer nicht zahlte wurde sicher überfallen und versenkt.
Wasserhorst, Niedersachsen ist hierzu eine Maps Reise Wert.

Auf den Bildern sind die einschnitte in der Landschaft zu erkennen wer etwas Ahnung vom Erdbau hat sieht das dieses keine Hohlwege waren und Straßenbau an dieser Stelle auch im Mittelalter keinen Sinn gemacht hat.

Das ist alles prima, aber ich schließe mich meinen Vorrednern an und möchte fragen, was sich daraus für die Datierung und den Anlass des Varuszuges gewinnen lässt. Ich fürchte, dass die Zugvögel, Mondverläufe und Grabsteine mit dem Namen Fokko Ukena nicht wirklich solide Informationen über Varus und seine Legionen liefern können.
 
Wie wird Geschichte Rekonstruiert ?

Welche Quelle ist die einzige Wahre?

Was ist wahr oder Falsch , sollten wir überhaupt Quellen der Gewinnernationen betrachten.?

Oder ist es das einzig wahre Internet zu befragen ?
Oder ist etwas wahr , je mehr Menschen das gleiche erzählen obwohl keiner es erlebt hat

Wann ist etwas Bestätigt und genau?

selbst wenn dort römische Dinge gefunden werden sollten, ist wahrscheinlicher , aber kein Beweis..

Ist gibt zum zeitlichen Ablauf zwischen den Römern und Chauken ein Recht brauchbaren Beitrag auf YouTube der versucht Fragmente zusammenzusetzen.
Ich denke die Römer haben das Land von 15 bis 41 besetzt und Krieger in den Dienst gegen andere völker eingesetzt.
Es sind tnicht viel einzelne Puzzle Stücke , ein Chauken Grab z.b. 400 Meter Umkreis , ein Brunnen auf dem Berg, ein Festungweg , ein Tief etc. Das sind nun Mal Belege von Dinge die zu sehen und erlebar sind.

Was braucht es also am Ende um als sicher zu gelten ?
 
Meine Familie lebt dort seid dem es Kirchenbücher gibt nachweislich.
Es gab Menschen die sich noch an den alten Dorfkern von st. Magnus erinnern konnten und es überliefert haben. Osterfeuer die bis heute praktiziert werden , Steine (sehr selten hier oben. ) aus ersten christlicher Ueberbauung, Steine in der Vielzahl, an einem Platz auch Sicher in Festungsmauern der Chauken verbaut waren. (Keiner Transportiert Steine hier freiwillig kilometerweit über untragfähigem Boden. Also mussen die Siedlungspunkte Trocken, an Flüssen, mit Anleger, ungebunden an die Gezeiten, Wind und Niederschlagsicher gestanden haben . Zur Verteidigung kommen noch viel mehr Faktoren hinzu die in diesem Flachen Land möglichkeiten bis heute stark eingrenzen. Ressourcen sind Wasser und Wind , Aminosäuren Eiweiße (körpergroße ) in Form von Fisch und etwas Holz.
Das fand ich richtig lustig. Die hier entworfene Szenerie erinnert , mich an HP Lovecraft Geschichten. Das geheimnisumwitterte Arkham mit seinen Osterfeuern, sprechende Steinen und uraltem Wissen :D

Mit Focko Ukena sind wir dann bei den Schlacht auf den wilden Äckern 1427.

 
Wie wird Geschichte Rekonstruiert ?

Welche Quelle ist die einzige Wahre?

Was ist wahr oder Falsch , sollten wir überhaupt Quellen der Gewinnernationen betrachten.?

Oder ist es das einzig wahre Internet zu befragen ?
Oder ist etwas wahr , je mehr Menschen das gleiche erzählen obwohl keiner es erlebt hat

Wann ist etwas Bestätigt und genau?

selbst wenn dort römische Dinge gefunden werden sollten, ist wahrscheinlicher , aber kein Beweis..

Ist gibt zum zeitlichen Ablauf zwischen den Römern und Chauken ein Recht brauchbaren Beitrag auf YouTube der versucht Fragmente zusammenzusetzen.
Ich denke die Römer haben das Land von 15 bis 41 besetzt und Krieger in den Dienst gegen andere völker eingesetzt.
Es sind tnicht viel einzelne Puzzle Stücke , ein Chauken Grab z.b. 400 Meter Umkreis , ein Brunnen auf dem Berg, ein Festungweg , ein Tief etc. Das sind nun Mal Belege von Dinge die zu sehen und erlebar sind.

Was braucht es also am Ende um als sicher zu gelten ?

Die "einzig wahre" Quelle gibt es nicht. Wir müssen unser Wissen zusammensetzen aus allen Quellen, die wir haben. Aus Quellen, die die Sieger schrieben, aus Quellen, die die Verlierer schrieben.

Zur Varusschlacht haben wir nur Quellen, die die Verlierer schrieben.

Der Begriff "Quellenkritik" ist Dir geläufig?

Zurück zur Frage: Welche Quellen haben wir zum Thema "Datierung und Anlass des Varuszuges"?
 
Nochmals die Frage aus dem Faden über die Frage, ob Geschichte von Siegern geschrieben wird:
Wie lassen sich die Narrative von Tacitus und Cassius Dio in der innerrömischen politischen Auseinandersetzung einordnen? Hat hier die Perspektive der Sieger oder der Verlierer überdauert?
 
Tacitus hat ethnographisch über die Germanen geschrieben. Und das überaus plastisch, mit sehr viel Sympathie.
Seine Adressaten waren ein senatorisch geprägtes und gesinntes, vor allem sehr gebildetes und interessiertes Publikum.
Aber: In seiner Beschreibung wird deutlich warum dieses germanische Gebiet nicht zu beherrschen war.

Cassius Dio: Viele Details, aber weniger durchdacht, viel zu wenig analytisch. Er sieht die Schuld bei den Fehlern Einzelner, und im germaischrn Verrat: Das geht völlig an der Realität vorbei, viel zu viel Kolportage.

Geschichte geschieben von den Siegern? Ja. Aber wer waren letztlich die Sieger?

Und: Was wüssten wir über die Germanen, ohne die römische Literatur?
 
Geschichte, wird Fortlaufend geändert , anders interpretiert und vor allem unterschätzt in ihrer Entwicklung.
Jede Beschreibung ist unvollständig , jedes Vorschungsergebnis unhaltbar und Lückenhaft
Somit bleibt nur ein Schnitt an glaubhaften Anhaltspunkten.

Die Gesamtheit aller Teile und Faktoren.

Kulturreste , Sprache, Flora, Fauna, Geologie und vieles mehr was heute noch existiert, als nur Straßen Namen und Internetausagen.
 
Leider gibst du auf sehr konkrete Fragen sehr pauschale Antworten. Manche dieser Antworten würde dir jeder sofort unterschreiben: Natürlich ist Geschichte ein Rekonstrukt. Andere deiner Antworten lassen ratlos zurück: Was willst du uns mit diesen sagen?
Einerseits lehnst du Quellen ab - andererseits beziehst du dich genau auf diese. Denn nur aus den Quellen hast du die Rückgewinnung von Legionsadlern in bestimmten Jahren.
Dann dieses Springen von der Bronzezeit (Kammhelm aus der Lesum) ins Spätmittelalter (Fokko Uckema, Kirchenbücher). Es wird nicht klar, wo du gedanklich herkommst und wo du gedanklich hinwillst.
 
Geschichte, wird Fortlaufend geändert , anders interpretiert und vor allem unterschätzt in ihrer Entwicklung.
Jede Beschreibung ist unvollständig , jedes Vorschungsergebnis unhaltbar und Lückenhaft
Somit bleibt nur ein Schnitt an glaubhaften Anhaltspunkten.

Die Gesamtheit aller Teile und Faktoren.

Kulturreste , Sprache, Flora, Fauna, Geologie und vieles mehr was heute noch existiert, als nur Straßen Namen und Internetausagen.
Sepiola hatte ja schon darauf hingewiesen, dass Quellen natürlich in ihrer Gesamtheit (und zum Teil auch ihrer Widersprüchlichkeit) gewürdigt werden sollten und sogar erst dadurch zu Quellen im eigentlichen Sinn werden, dass wir sie für ein bestimmtes Thema heranziehen. Vor ihrer Gesamtwürdigung ist aber eben die Quellenkritik wichtig. Was sagt die Quelle konkret aus und was nicht? Welches Alter hat sie? Wer hat sie unter Umständen zu welchem Zweck verfasst bzw. aus welchem Anlass hinterlassen? Danach kann man die Informationen dann mit denen anderer Quellen in Beziehung setzen.

Wenn Du Flora, Fauna, Geologie, Grabsteine oder andere Quellen heranziehen möchtest, ist das sicherlich völlig in Ordnung. Auch Archäologen nutzen ja beispielsweise Pollenanalysen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Du musst/solltest dann allerdings konkret sagen, welche Flora oder Fauna oder welche andere Quelle Du konkret für eine neue Information verwendet hast und weshalb sie diese Erkenntnis aus Deiner Sicht so hergibt.
 
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