Kleines Napoleon Quiz - (Lernziele 8.Klasse Norwegen)

Dieses Thema im Forum "Quiz" wurde erstellt von muheijo, 20. Dezember 2013.

  1. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    (Fast) perfekt, den dt. Satz hætte ich nur umgeschrieben:
    Napoleon wollte die Ideen der franzøsischen Revolution verbreiten.

    Und bei "richtig" braucht's auch keine Begruendung/Erklærung.

    Gruss, muheijo
     
  2. excideuil

    excideuil unvergessen

    Na, ja, die Ideen verbreiteten sich auch ohne ihn über Europa. Ob ihm das so recht war, mag jeder für sich entscheiden. So wirklich hatte er mit der Revolution nichts am Hut, William Pitt d.J. nannte ihn "den letzten Abenteurer in der Lotterie der Revolutionen." Und er selbst äusserte sich am Vorabend, bevor er "General Vendemiaire" wurde noch so zu Junot:
    "Wenn die Aufständischen mich an ihre Spitze stellten, so garantiere ich dafür, dass ich sie in zwei Stunden zu den Tuilerien führen und alle diese erbärmlichen Abgeordneten des Konvents daraus verjagen würde."

    Grüße
    exci
     
  3. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Die næchste Behauptung: (dann noch 3)

    14. Omtrent 400.000 av Napoleons soldater omkommer i det tragiske felttoget i Russland.

    ( ) Riktig ( ) Feil Forklaring:



    Gruss, muheijo
     
  4. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Um gerechnet (grob geschätzt) 400 000 Soldaten von Napoleon kamen bei dem tragischen Russlandfeldzug ums leben.

    Schwierig. Von Clausewitz ging von etwa 600 000 Toten aus. Napoleon von etwa 300 000. Und das Problem ist, das es kaum Unterlagen gibt. Also alles Pi mal Daumen. Sagen wir also ja, es ist richtig.

    Apvar
     
  5. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Ja, stimmt alles.
    Fuer Schueler aus der 8.Klasse duerfte diese ungefære Zahl erschreckend genug sein.
    Wie du schreibst, es gibt ganz unterschiedliche Angaben, und viele haben sich daran versucht. Genauer wird man es auch kaum mehr ermitteln kønnen. Zamoyski stuetzt die Annahme, dass man von insgesamt 1 Mio. Toten auf beiden Seiten - einschliesslich Zivilisten - ausgehen muss.

    Gruss, muheijo
     
  6. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    15. Behauptung

    Dann mal weiter:

    Kong Ludvig 18. var ikke spesielt populær i Frankrike.

    ( ) Riktig ( ) Feil Forklaring:





    Gruss, muheijo
     
  7. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Übersetzung:
    König Ludwig der XVIII war nicht besonders populär (beliebt) in Frankreich.
    Ludwig der XVIII war König von 1814 – 1824.

    Ich glaube die Fakten sind so, er war nicht sehr beliebt.

    In der Öffentlichkeit war sein Erscheinungsbild wohl eher feige und schwach und auch politisch unbedeutend.

    Vielleicht war er etwas beliebt so um 1787, da war er aber noch nicht König.
    Er setzte sich zu dieser Zeit in der 2. Notabelnversammlung als einziger in einem Ausschuss für die Stärkung des 3. Standes ein.
     
  8. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    16. Behauptung

    Einfach wird's dann zum Schluss, vorletzte Frage:

    "I byen Berlin sto det endelige slaget i 1815."

    ( ) Riktig ( ) Feil Forklaring:


    Gruss, muheijo
     
  9. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Ich vermute. die Übersetzung lautet, dass die "det endelige slaget" (die letzte (endliche) Schlacht) 1815 bei Berlin gewesen ist (byen ist vermutlich "gewesen"?).

    Das ist feil und als Forklaring sage ich, das war in Waterloo bei Brüssel 1815.
     
  10. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Inhaltlich vøllig richtig, nur "by" (bestimmte Form: byen) bedeutet "Stadt". Das Verb ist hier "sto" --> Vergangenheit von "å stå", was eigentlich "stehen" bedeutet, aber Sie so oft kann man es so nicht wortwørtlich uebersetzen.

    Die letzte Behauptung kommt dann spætestens morgen.

    Gruss, muheijo
     
  11. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Die letzte - sehr einfache - Behauptung:

    I 1815 ble Napoleon forvist til øya St.Helena.

    ( ) Riktig ( ) Feil Forklaring:

    Gruss, muheijo
     
  12. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Übersetzung:
    Im (Jahre) 1815 wurde Napoleon auf die Insel St. Helena verbannt.

    Riktig.
     
  13. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Ja, und das war's.

    Das ist die Essenz zu dem, was norwegische Schueler ueber Napoleon lernen (sollten).
    Ich bilde mir ein, dass zu meiner Zeit als Schüler in Deutschland das Thema "Napoleon" wesentlich kuerzer, jedenfalls zu kurz behandelt wurde, und das trotz preuss. Reformen, die sogenannten "Befreiungskriege", und einem extra Referat ueber Waterloo.
    Interessant wäre allerdings der franzøsische Lehrplan.

    In Norwegen liegt der Fokus in diesem Zeitabschnitt aber auf 1814 und der Verfassung von Eidsvoll, die ja immer noch gültig ist, und der Entstehung Norwegens als eigenstændige Nation - auch wenn man erst einmal mit den Schweden zusammengehen musste.

    Gruss, muheijo
     
  14. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    War man nicht vorher noch mit den Dänen "liiert"?

    Irgendwo habe ich gelesen, dass zwei norwegische Sprachen gibt, von denen eine auf dem Dänischen beruht.

    Allerdings bin ich in skandinavischer Geschichte nicht so bewandert.
     
  15. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Ja, Norwegen war jahrhundertelang Dänisch, und in der Tat ist die eine der beiden norwegischen Sprachen (Bokmål) auch heute noch extrem æhnlich wie das Dænische, jedenfalls schriftlich.
    Leider kam der Norweger Ivar Aasen auf die Idee, sich auch schrift-sprachlich von den Dænen absetzen zu wollen, und entwickelte auf Basis von versch. Dialekten eine andere norwegische Schriftsprache. Daraus wurde dann das "Nynorsk".
    Und weil man sich nicht auf eine Sprache einigen konnte, gibt's auch heute noch beides gleichberechtigt nebeneinander, allerdings wird "Bokmål" mehrheitlich verwendet. Es wird aber seitens der "Nynorsk"-Fraktion eifersüchtig darauf geachtet, dass dieser Unsinn* nicht ausstirbt, und auch in der Schule ogligatorisch gelernt werden muss.
    Soviel zu den Schrift-Sprachen. Gesprochen und gepflegt wird Dialekt, der ist in jedem Tal anders!
    Die Leute in meiner Region gehen sogar soweit, ihren Dialekt ("Trøndersk") zu schreiben, z.B. bei FB, manchmal auch Leserbriefe in Zeitungen.

    Dennoch, verstehen kønnen sich aber alle Norweger untereinander, auch mit den Schweden klappt die muendliche Vertændigung in der Regel gut.

    Die Dænen versteht der Norweger meist schwieriger, aber mit gutem Willen klappt auch das. Auch Dænen-Schweden kønnen miteinander kommunizieren, aber das scheint am schwierigsten zu sein.

    Gruss, muheijo

    (*) Norweger aus den sogenannten Nynorsk-Kommunen sehen das freilich anders.
     
  16. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    War eine schöne Unterhaltung.
    Danke für Deine Mühe.

    Ja der liebe Napoleon...
    Was zu meiner Zeit damals 1955/1956 in der Schule im Fach Geschichte zu Napoleon gelehrt wurde, kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen.

    Behandelt wurde er, und ich möchte mal meinen, im Sinne von Karl Marx, obwohl, zu dieser Zeit hatten wir einen Geschichtslehrer – netter und sehr junger Mensch – , der zu den sogenannten Neulehrern zählte und da noch nicht so im Stoff steckte.

    F. Engels schreibt 1894 an W. Borgius in Breslau: „Das Napoleon, gerade dieser Korse, der Militärdiktatur war, den die durch eignen Krieg erschöpfte französische Republik nötig macht, das war Zufall.“

    Ich halte mich mal an das Lexikon von 1963.
    Der 1. Satz zu Napoleon: „Kaiser der Franzosen, hervorragender französischer Feldherr...“.
    Dann eine recht ausführliche Übersicht zu ihm.
    Am Schluss: „Obwohl N. in den von ihm beherrschten Gebieten Europas mehr oder weniger die Einrichtungen des bürgerlichen Frankreich durchsetzte und damit der kapitalistischen Gesellschaft zum Durchbruch verhalf, wurde er als Organ der französischen Großbourgeoisie zum Unterdrücker der europäischen Völker“.

    Obwohl teilweise nicht beabsichtigt, ich kann für mich feststellen, einige wichtige Schauplätze des damaligen Geschehens habe ich besucht.

    · Bitva u Slavkova (Austerlitz). War auf den Weg in die Hohe Tatra und habe dort übernachtet.
    · Auerstedt, liegt vor der Tür, fahre dort immer durch wenn ich die Toskana Therme in Bad Sulza besuche.
    · Apolda bei Erfurt erhielt durch Napoleon den 2. Namen Gramont (französische Stadt).
    · Erfurt, treffen Napoleon mit Zar Alexander und mit Goethe. Er liebte „Die Leiden des jungen Werther“.
    · Leipzig, Völkerschlachtdenkmal.
    · U.a.

    Dann einige Stationen seines Russlandfeldzuges.
    · Kaunas, Litauen.
    · Vilnius, Litauen
    · Minsk, Weißrussland
    · Borissow, Weißrussland
    · Vitebsk, Weißrussland
    · Moskau, Russland.

    Auch habe ich ein Bild bei mir im Korridor hängen, Einzug der Russen durchs Freibergertor zu Mittweide im Oktober 1813.

    Betreff Eidsvoll...
    Voriges Jahr feierte Norwegen den 200. Jahrestag ihrer Verfassung.
    Man nutzte die entstandene Situation.
    Der „Frieden von Kiel“ war beschlossen, die dänische - norwegische Personalunion wurde aufgelöst.
     

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