dekumatland
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habe ich gerade gemacht und - saperlot! - da kamen recht vernünftige Erläuterungen.Man kann dann aber auf den KI-Modus wechseln und dann äußert sich die Google-KI auch zu dem Thema "Kreationismus Gefahren".
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habe ich gerade gemacht und - saperlot! - da kamen recht vernünftige Erläuterungen.Man kann dann aber auf den KI-Modus wechseln und dann äußert sich die Google-KI auch zu dem Thema "Kreationismus Gefahren".
Ja, bei mir auch.das kam bei mir als erstes beim googeln nach "Kreationismus Gefahren"
Ab wann hatte der Kreationismus in der allgemeinen Vorstellung gegenüber der Evolutionslehre verloren?
Spätestens als Papst Johannes Paul II die Evolutionslehre als unbestreitbar bezeichnete?
(sorry @hatl ich habs dem Kontext entzogen, aber nicht grundlos, denn) ist dieser Papst oder überhaupt einer bzw das Papsttum von allerlei Kreationistenbewegungen als Chefetage anerkannt? Oder kochen die, weil ursprünglich bei den amerikanischen Evangelikalen wurzelnd, ihr Süppchen ganz ohne Rom/Katholizismus?
Die KI entscheidet vermutlich selbst, wann sie von sich aus eine Zusammenfassung anzeigt. Nach welche Kriterien sie entscheidet, ist mir auch unklar.Nur ist es mir nicht ganz verständlich, wieso sonst immer als erstes oben bei mir die KI-Antwort erscheint und hier nicht. Kurz eine Maske "KI sucht" die dann sofort weg ist.
Ah, habe gerade was andere ausprobiert, könnte am Wort " gefahren" in dieser Schreibweise liegen!?
Hmmm, so ganz einfach ist das auch wieder nicht.Eine Weltanschauung, wie es auch der Kreationismus ist, läßt sich naturwissenschaftlich nicht untermauern/begründen.
Ja, vielleicht. Ich hatte ja mal ganz verreuckte Nachbarn, fanatische bible thumpers gehabt. Das waren 'fundamentalists', kannten die Bibel inside out und zitierten sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Natuerlich waren sie automatisch vom Glauben her 'creationists' wobei das Kardinalwort hier 'Glauben' ist.Der "Kreationismus" in engerem Sinn sollte es besser ausdrücken.
der hatte, wiewohl kurz, einen Inhalt - diesen umgehst du nach wie vor: nichts aus deiner Feder erzählt irgendwas über die geschichtliche Entwicklung deiner Religion. notabene: schon in #12!dekumatland gab nur einen kurzen polemischen Einwurf (#17) zum Besten
kommt von dir kein Wort dazu.ganze 19 Jahre später dann aus dem Nichts heraus dein @Kreationist Auftritt... und gleich hier, in deinem ersten Beitrag im Geschichtsforum, zeigt sich die Verlogenheit deiner Proselytenmacherei! Du hättest unschwer einsetzen können mit einer Darstellung des geschichtlichen Werdegangs deiner "Religion" (Kreationismus), wann und von wem in welchem geistigen/kulturgeschichtlichen Umfeld entstanden, welche Entwicklungen usw usf - nichts dergleichen kam von dir! Stattdessen ein Auftritt, den @El Quijote exakt auf den Punkt gebracht hat.
Die meisten hier schreiben nichts zu Geschichte, doch ich als Kreationist bin der einzige, bei dem du löschst.
...im Ami-Gerichtsfilm heißt es dann immer effektvoll "keine weiteren Fragen".[mod]Einen Satz entfernt. Ich musste zugegebenermaßen schmunzeln und finde es schade, dass ich andere darum bringe, aber den Satz konnte ich nicht stehen lassen.[/mod]
mir scheint, dass ein paar Anfänge (nicht alles!) dessen, was später in mannigfaltiger Form verschiedener Kreationismus-Bewegungen auftaucht, sich aus einer merkwürdigen, quasi antimodernen, antiwissenschaftlichen Atmosphäre von Irrationalismus speisen, also ebenso wie z.B. Okkultismus, Theosophie und andere quasireligiöse Merkwürdigkeiten der Belle Epoque. Die Anfänge in den USA wohl im Umfeld von religiösem Fundamentalismus.
au contraireWie gesagt, ehrlich interessierten Mitlesern empfehle ich bei weiteren Fragen einen Besuch bei diversen kreationistischen Websiten / Plattformen.
siehe auch #67 #79wenn mich Kreationismus interessieren und ich mich darüber informieren wollte, ich würde den selbsternannten Kreationismus-Profi @Kreationist weder nach seinen bisherigen Auftritten hier noch via seiner Links konsultieren.
Du hingegen gehst mit keiner Silbe auf meine Klarstellung zur "kreationistischen Polemik" ein. Ob Dir mein letzter Beitrag entgangen ist oder ob Du ihn absichtlich ignorierst, weiß ich nicht:Sepiola wiederholte in ihrem nächsten Kommentar ihre vorherigen Aussagen bezüglich der Bibelauslegung in anderen Worten, ohne dabei richtig auf meine Entgegnung einzugehen. Sie kritisierte meine leicht polemischen Formulierungen, wurde dann aber kurz darauf selber polemisch, indem sie die durchaus vielfäligen und sachlichen Argumente des Kreationismus pauschal als "kreationistische Polemik" abstempelte.
Wie bereits gesagt, sind mir diese Klimmzüge bekannt. Auch Hilbrands kommt nicht darum herum, dass nach dem Schöpfungsbericht Gott ganz klar einen Hohlraum mittels einer "Feste" schafft, oberhalb derer sich gewaltige Wassermassen stauen. Zum Material wird natürlich nichts gesagt, und ob man sich diese Feste als runde Kuppel oder als Zelt vorstellen soll, ist hier im Text auch nicht weiter ausgeführt. Du kannst ja selber mal eine Zeichnung vorlegen, wie wir uns Himmel und Erde streng nach dem Wortlaut des Schöpfungsberichts vorstellen sollen.
Um den Spieß umzudrehen, müsstest Du meine Weltsicht kennen. Ich vertrete allerdings hier überhaupt keine Bibelauslegung, sondern stelle fest, dass Du die Bibel mal wörtlich, mal symbolisch ausdeutest, je nachdem, wie es Deiner Weltsicht besser passt. Du kannst aber gern mal erläutern, ob die Sintflutgeschichte wörtlich zu nehmen ist oder ob Du zu dessen Interpretation Hypothesen benötigst, die sich keineswegs aus dem Bibeltext ergeben.
Polemik bezeichne ich als Polemik, ob sie von Zeugen Jehovas kommt, ob sie von Dir kommt, oder ob sie von sonst jemand anderem kommt. Den Schuh "unredliche Diskussionstaktik" ziehe ich mir nicht an. (Den Aufsatz von Walter Hilbrands würde ich übrigens keineswegs als Polemik bezeichnen, die Vorträge und Bücher eines Werner Gitt - so weit sie mir bekannt sind - hingegen schon.)
Da könnte man noch eine Reihe Persönlichkeiten auch aus jüngerer Zeit anführen, etwa den Priester Georges Lemaître, den Begründer der Urknalltheorie, gegen die von vielen Kreationisten ebenso scharf polemisiert wird wie gegen die Evolutionstheorie (Werner Gitt: "Den Urknall hat es nie gegeben!")
es würde mich sehr wundern, wenn die Moderation einen Link zu Bertrand Russel löschen würdeMeine anschließende Bemerkung (#18+39), dass bei einer Berufung auf das eigentliche Forumsthema dieses ganze Diskussionsthema und die Links anderer Nutzer gelöscht werden müsste, hat er durchgehend ignoriert.
Pillen-Paule hat auch mal gesagt: Die Bibel lehrt nicht, woraus die Himmel gemacht sind, sondern wie man in den Himmel kommt.
So wie diese Lust schwindet, kann man es lassen.Ich habe weder Zeit noch Lust hier ewig zu diskutieren.
Die verlinkten Nutzungsbedingungen hast du offensichtlich nicht aufmerksam gelesen:hat das Löschen der Links eine Grundlage in den Nutzungsbedingungen,
Die Kreationisten finden sich doch nur bei den Evangelischen und Evangikalen.
Diese sind geneigter die Bibel wörtlich zu nehmen.
Das ist ja auch deren Ursprung,
da auf dieser Basis ein Gegenmodell zum korrupten Klerus der Renaissance gedeihen konnte.
@Nikias diesen Zweifel hatte Bertrand Russel sehr hübsch formuliert:
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Russell, Bertrand - Warum ich kein Christ bin; 1968, : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive
Bertrand Russell, Warum ich kein Christ bin, Über Religion, Moral und Humanität, Von der Unfreiheit der Christenmenschen, 1968,archive.org
Sehr gut ausgedrückt.Ab wann hatte der Kreationismus in der allgemeinen Vorstellung gegenüber der Evolutionslehre verloren?
Spätestens als Papst Johannes Paul II die Evolutionslehre als unbestreitbar bezeichnete?
Und können sich beide Lehren überhaupt widersprechen?
Denn geht man von einer schöpfenden Allmacht aus,
so kann diese sich doch ohne weiteres der Evolution für ihr Wirken bedienen.
Und wäre das so, so dürfte man sich mit demütigem Staunen vor dem genialen Wirken des Schöpfers neigen.
So wie der Johannes Paul II.
die symptomatischen Klimmzüge um den raqia-Begriff sind mir bekannt)
Ein Link - diese Spitze kann ich mir nicht verkneifen - den ich im Übrigen nicht gelöscht habe.Zu dem Begriff "raqia" habe ich dir bereits eine Wortstudie, bzw. eine Deutung auf Basis des gesamtbiblischen Kontextes (und eben nicht auf Basis kreationistischer Lehre) verlinkt.
Der Link stammte aus Wort und Wissen und das ist ein deutschsprachiges Organ bzw. Verein in Sachen Kreationismus in Dtld. Der Text kommt also sehr wohl aus einem kreationistischen Kontext. Der Autor W. Hilbrands ist Professor an einer evangelikalen Kaderschmiede, der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen.(und eben nicht auf Basis kreationistischer Lehre)
Fangen mal wir mal hiermit an: Natürlich besteht ein Zusammenhang zu רָקַע (rāqaʿ) - die Radikale R-Q-ʕ (ʕ = ʿ, -ʕ-, das ist die IPA-Version des Zeichens; [ʕ] ist im Übrigen eigentlich ein Konsonant, der im Althebräischen oft mit -a- assoziiert ist, im Jiddischen und Neuhebräischen wird er als Vokal behandelt und entspricht [e]) - also die Radikale R-Q-ʕ sind Die Grundlage aller Ableitungen, die Hilbrands zitiert."Alle Vorkommen von raqia lassen sich derart verstehen, dass raqia synonym zu „Himmel“ (schamajim) verwendet wird, ohne dass ein Zusammenhang mit riqua „Gehämmertes“ oder dem Verb rq‘ besteht.
Hilbrands setzt einen abgeschlossenen Prozess voraus, dabei wird dieser erst mal in Gang gesetzt. Aber gut, Evangelikale akzeptieren ja eher selten, dass der Pentateuch erst im 6. Jhdt. geschrieben wurde und nicht bereits im 2. Jahrtausend* von Moses, der ganz schön gut Bescheid wusste, weil er über seinen eigenen Tod schreiben konnte und darüber, dass sein Grab in Vergessenheit geraten ist.In Ps 19,2; 150,1; Dan 12,3 ist dies deutlich der Fall, wahrscheinlich auch in Hes 1; 10,1, wo das Wort „Himmel“ gar nicht begegnet. Der Ausdruck „Himmelsfeste“ in Gen 1,14.15.17.20 und die Benennung des in 1,6.7 beschriebenen raqia in 1,8.9 als „Himmel“ macht dies auch für Gen 1 annehmbar. Insgesamt werden kaum Aussagen über die Beschaffenheit, Form usw. des raqia, sondern hauptsächlich über seine Funktion gemacht. Aufgrund dessen können auch nicht Weltbilder wie z.B. das einer festen Kuppel, einer Blechschale usw. von außen in die Texte hineingetragen werden, zumal die etymologische Bedeutung keine Rolle zu spielen scheint."
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