Neue Kriegs- und Waffentechniken im 1. Weltkrieg??

Dieses Thema im Forum "Der Erste Weltkrieg" wurde erstellt von Zuzcha, 26. Januar 2005.

  1. Maschinengewehre sind keine Neuheit des Ersten Weltkriegs.

    Auch der Grabenkrieg war eigentich nicht neu, viele der im Ersten Weltkrieg dann Standard werdenden lagen findet man schon im Krieg Japans gegen Russland davor.

    Neue Waffen des Ersten Weltkrieges waren wie genannt

    C Waffen

    Panzer

    Kampfflugzeuge

    Panzerabwehrbüchsen

    Ballonabwehrkanonen (aus denen dann die erste primitive Flak enstand)

    Diverse Nahkampfwaffen die man für den Grabenkrieg entwickelte (Grabenkeulen, Grabendolche, neue Typen von Faschinenmesser usw)

    Es gab noch andere Versuche. Selbst im Krieg gegen Dänemark gab es schon den Versuch ein deutsches U Boot einzusetzen.

    Die Pickelhauben hatten da schon längst einen feldgrauen Überzug. Kein Pickel hat in der sonne geglänzt.

    Die Helme wurden ersetzt weil die neue Helmform einen deutlich besseren Kopfschutz ermöglichte.

    Diese Helme wurden dann im weiteren Kriegsverlauf noch mit aufsetzbaren Stahlplatten weiter verstärkt die man im Grabenkampf vorne am Helm anbrachte. Man machte auch erstmals wieder Versuche mit Körperpanzerung die gegen Schusswaffen schützen sollte.

    Und noch eine Neuerung des Ersten Weltkrieges waren Tarnanstriche, die ersten Tarnmuster auf Helmen, Fahrzeugen usw wurden bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt.

    Neue Alte Waffen die im Ersten Weltkrieg erstmals wieder weite Anwendung fanden waren Grabenkeulen, Grabendolche und andere Nahkampfwaffen.

    In den beengten Gräben und Unterständen sowie Bunkeranlagen erwiesen sich die aufgepflanzten Bajonette als zu lang, (und Bajonett nur so war wiederum einer Grabenkeule oder einem Grabendolch oder Faschinenmesser unterlegen) in der Folge dessen kam ein gewaltiges Arsenal an Nahkampfwaffen auf die man unter beengten Verhältnissen einsetzen konnte. Ein Aspekt dieses Krieges der heute wenig Beachtung findet.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Februar 2008
  2. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Zu Kriegsbeginn zog die französische Armee noch mit roten Hosen und blauen Mänteln ins Feld. Wurde ganz schnell geändert, weil man so kaum daneben schießen konnte.
    Österreichische Offiziere trugen 1914 noch gelbe Schärpen, gingen mit gezogenem Säbel voran und boten so den russischen Schützen unfreiwillig Entscheidungshilfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2008
  3. Köbis17

    Köbis17 Gast

    Hallo Zusammen,

    also was das U-Boot angeht, gab es sicherlich schon vor dem 1WK Prototypen und diverse Testbauten, die mal besser und mal weniger gut konstruiert waren. Selbst vor beginn des 1WK war die deutsche Marine, was die Anzahl an Fronttauglichen U-Boot angeht, nicht der Spitzenreiter. Aber die deutschen Erkannten ihren taktischen Kampfwert und setzten ihn auch ein. Anfangs, also bis 1916, war es noch eine Waffe, die nur zur Aufklärung dienen sollte, so auch die Ansicht bei anderen Marinen. Doch schon mit beginn des Krieges hatten deutsche wie auch britische U-Boote Erfolge gegen Kriegschiffe. Später dann hauptsächlicher Einsatz im U-Boot-Handelskrieg von Seiten Deutschlans.

    Vor dem 1WK gab es wenige brauchbare U-Boote, nur mal so zur Information.
     

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