CarnifexUltra
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Heute ist Kinostart und Rezensionen sind raus, der filmdienst gibt dem 4/5 Sterne und Sehenswert. Mir hat der Trailer nicht sehr gefallen. Hier ist jedenfalls was sie so schreiben:
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Die in gedämpften Naturfarben strahlende Adaption des homerischen Epos liest den Mythos des listenreichen Protagonisten gegen den Strich und schlägt damit eine Brücke in die politische Gegenwart. Inszenatorisch bewegt sich der knapp dreistündige Film zwischen Genre-Glanzstücken, gediegener Fantasterei und einer eleganten Verschränkung von Prosaischem mit popkultureller Fantasy entlang der Motive Schuld und verlorener Menschlichkeit. - Sehenswert ab 16.
Die Gesänge des Mittelteils, die Odysseus hier selbst erzählt, sind das Herzstück dieser wunderbar homerischen und zugleich wundersam geerdeten Adaption. Nolan inszeniert sie als gediegene Fantasterei und verleiht ihr mit überzeichnetem Design in einer betont natürlichen Umgebung eine gedämpft-moderne Grandezza. Der bis an die Schwelle des Hades führende Mittelteil der homerischen Gesänge verschränkt den Mythos elegant mit dem Prosaischen und der Sword-and-Sorcery-Popkultur. Homer ist bei Nolan farblos und bunt zugleich, die Odyssee ein primärfarbenfeindliches und doch in Naturfarben strahlendes Epos, das sich zwischen kleinen Genrestücken in der Höhle des Polyphemos und dem Haus der Kirke sowie dem ultragroßformatigen IMAX-Pathos des endlosen Ozeans und der mythischen Inseln entfaltet.
Die Odyssee (2026)
Nach dem Fall und der Plünderung der Stadt Troja bricht das griechische Heer zur Heimreise auf. Allein Odysseus, dessen Kriegslist den Kampf für die Griechen entschied, bleibt die Rückkehr in seine Heimat Ithaka verwehrt. Auf der Insel der Nymphe Kalypso erinnert sich der Held an seine...
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