Tony Clunn und die drei Schleuderbleie

Anscheinend hat seit "Corona" die Menge des illegalen "Sondelns" erheblich zugenommen, dabei scheinen wohl auch ( nach dem Artikel in unserer Tageszeitung) archäologisch relevante Funde entfernt worden zu sein.

Am 7. Mai brachte die ZEIT einen Artikel "Zur Plünderung freigegeben", in dem ein dramatisches Bild gezeichnet wird.

Einige der dort zitierten Aussagen:

"Ich kämpfe auf verlorenem Posten" (André Richter, Bodendenkmalpfleger, Thüringen)
"Wir müssen uns eingestehen: Wir haben die Kontrolle verloren" (Johanthan Scheschkewitz, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg)
"Das sind völlig neue Dimensionen" (ungenannter Polizeibeamter, Baden-Württemberg)
"Wir kriegen das Problem nicht mehr in den Griff. [...] Die Polizei nimmt das Problem oftmals nicht ernst." (Mathias Hensch, Kreisarchäologe Uelzen, Niedersachsen)

Ende April wurden bei einer großangelegten Razzia (u. a. bei Militaria-Shops und Münzhändlern) an die 20.000 Gegenstände beschlagnahmt. Die geschätzten 50.000 bis 100.000 Sondengänger in Deutschland werden höchst selten belangt.
 
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