dekumatland
Aktives Mitglied
Neue Spur im Rätsel um das geheimnisvolle Voynich-Manuskript
Seit Jahrhunderten beißen sich Gelehrte an dem mysteriösen Buch die Zähne aus. Ein neues Modell zeigt nun, wie der Text mit mittelalterlichen Mitteln verschlüsselt worden sein könnte
Voynich-Manuskript | Virtuelles Museum Digital Humanities
Prinzipiell folgt die Wortfrequenz wie in natürlichen Sprachen dem Zipfschen Gesetz. Das Zipfsche Gesetz beschreibt, mit welcher Häufigkeit Wörter in einem Text natürlicher Sprache vorkommen. Betrachtet man die Schrift des Voynich-Manuskripts, fällt auf, dass es keine Streichungen oder Anfügungen bzw. Ergänzungen gibt. Eine Abweichung zu Schriften natürlicher Sprachen ist die Länge der Wörter. Sie beträgt ausschließlich drei bis zehn Buchstaben. Unüblich ist auch, dass im Voynich-Manuskript Wörter öfter unmittelbar hintereinander vorkommen, welche identisch sind oder sich nur durch den letzten Buchstaben unterscheiden.