dekumatland
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@Scorpio es lohnt nicht, sich mit Geschreibsel von "Andrea-Ulrike" zu befassen:
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@Scorpio es lohnt nicht, sich mit Geschreibsel von "Andrea-Ulrike" zu befassen:
Wobei WikiMANNia vielleicht nicht die beste aller Quellen ist - das ist nämlich ein misogyner Anti-Wikipedia-Wikipedia-Ableger (also ein Wikipedia-Ableger, der Anti-Wikipedia ist), da kann man auch aus Grokipedia zitieren.Ein kleines bisschen ist man auch selbst in der Verantwortung, wenn man im GF Literaturempfehlungen postet. Autoren zu empfehlen, die offen propagieren, andere Leute zusammenzuschlagen, wenn sie nicht in ihr Weltbild passen, das geht doch ein bisschen zu weit!
Horst Schöppner – WikiMANNia
d3.wikimannia.org
Wobei WikiMANNia vielleicht nicht die beste aller Quellen ist - das ist nämlich ein misogyner Anti-Wikipedia-Wikipedia-Ableger (also ein Wikipedia-Ableger, der Anti-Wikipedia ist), da kann man auch aus Grokipedia zitieren.
Letztlich war "Andrea-Ulrike" nur ein Testballon des eher rechtsgerichteten Arnaud, ob hier auch linksextremistische Positionen sanktioniert würden. Das ist also von vornherein als Provo gedacht gewesen.Hier ging es ja auch nicht um Wikimannia, sondern um Horst Schöppner. Ich dachte beim überlesen des Beitrags nur Horst Schöppner? Doch nicht etwa der Typ! Doch genau der!
Letztlich war "Andrea-Ulrike" nur ein Testballon des eher rechtsgerichteten Arnaud, ob hier auch linksextremistische Positionen sanktioniert würden. Das ist also von vornherein als Provo gedacht gewesen.
Gegen deinen Beitrag über Horst Schöppner sage ich nichts. Aber tendenziöse Quellen wie WikiMANNia oder Grokipedia sind nicht geeignet.
Um ehrlich zu sein: Erinnerungskultur und Aufarbeitung sehe ich nicht als gleichbedeutend an. Der Prozess der Erinnerung ist in der Tat ein andauernder, und Verpflichtung auch nachfolgender Generationen. Die "Aufarbeitung" hingegen scheint mir einen natürlichen Schlusspunkt zu haben, nämlich spätestens dann, wenn sie durch das Wegsterben der Zeitzeugen, Täter und Opfer schlichtweg nicht länger möglich ist.
Da die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ein Prozess ist, der eigentlich nie abgeschlossen ist, kann die Aufarbeitung nur scheitern, wenn man sie einstellt. Das ist freilich der Wunsch vieler Deutscher und das Ziel rechtsextremer Propaganda.
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Bereitschaft zur Erinnerungskultur geht zurück
Fast 80 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus wollen immer mehr Menschen einen "Schlussstrich" unter deutsche Erinnerungskultur setzen. Autoren einer neuen Studie warnen vor einem "Kipppunkt".www.tagesschau.de
und wenn diejenigen nun anfangen würden, am lautesten von Grundrechenarten und Logik zu trompeten, würde das die Grundrechenarten und die Logik diskreditieren?Es sind aber vor allem diejenigen, welche den Nationalsozialismus zum "Fliegenschiss" in der deutschen Geschichte erklären, die am lautesten vom importierten Antisemitismus sprechen (und den einheimischen Antisemitismus geringreden). Du begibst dich da in ein schwieriges Fahrwasser!
differenzieren Muslime (ich verwende diesen Begriff wie du, schere damit wie du nicht ein diffuses "alle Muslime" über einen Kamm) die Begriffe Antijudaismus und Antisemitismus und kennen sich in sprachhistorischen Feinheiten aus? D.h. wird da unter den israelfeindlichen Haltungen der rassistische Antisemitismus des dritten Reichs abgelehnt? Für den Fall, dass da nicht differenziert wird, dass da Antisemitismus a la Hitler nicht strikt abgelehnt wird, sehe ich keinen Grund, den Begriff "importierten Antisemitismus" zu vermeiden oder wortjonglierend zu umgehen.Dass es unter Muslimen viele Antijudaisten gibt (mit Antisemitismus als Begriff habe ich hier semantisch so meine Probleme, weil Araber ja nun auch unter den Begriff Semiten fallen), ist unbestritten und dass dieser ekelhaft ist, nicht minder. Ich habe es selber in Jordanien erlebt, wo wir als Deutsche begrüßt wurden mit "Deutsche sind super, Hitler ist super, der hat/ihr habt die Juden getötet."
Der erste Satz mag wahr sein, den zweiten halte ich für unangemessen. In Anlehnung an Leo Strauss: Ein Standpunkt ist nicht schon deshalb falsch, weil die AfD ihn ebenfalls vertritt. Der Zentralrat der Juden als Sprachorgan der Hauptleidtragenden spricht zu Recht davon, dass jüdisches Leben in Deutschland gegenwärtig vor allem von radikalen Muslimen und Linksradikalen bedroht sei.Es sind aber vor allem diejenigen, welche den Nationalsozialismus zum "Fliegenschiss" in der deutschen Geschichte erklären, die am lautesten vom importierten Antisemitismus sprechen (und den einheimischen Antisemitismus geringreden). Du begibst dich da in ein schwieriges Fahrwasser!
Nachvollziehbar, aber der Begriff des Antisemitismus wird allgemein verstanden. Und man wird im Zuge des Arabisch-israelischen Gegensatzes schon von Antisemitismus sprechen können, nicht von Antijudaismus, weil eben nicht religiöse Aspekte zur Feindschaft führen und "der Jude" dieser Feindschaft nicht durch Konversion entgehen kann. Wenn z.B. radikale Muslime oder Linksradikale jüdische Bürger anderer Staaten angreifen, als ob diese sich für die israelische Politik rechtfertigen müssten, ist das ein klares Zeichen für blanken Rassismus.Dass es unter Muslimen viele Antijudaisten gibt (mit Antisemitismus als Begriff habe ich hier semantisch so meine Probleme, weil Araber ja nun auch unter den Begriff Semiten fallen), ist unbestritten und dass dieser ekelhaft ist, nicht minder.
Dass es unter Muslimen viele Antijudaisten gibt (mit Antisemitismus als Begriff habe ich hier semantisch so meine Probleme, weil Araber ja nun auch unter den Begriff Semiten fallen), ist unbestritten und dass dieser ekelhaft ist, nicht minder. Ich habe es selber in Jordanien erlebt, wo wir als Deutsche begrüßt wurden mit "Deutsche sind super, Hitler ist super, der hat/ihr habt die Juden getötet."
Es sind aber vor allem diejenigen, welche den Nationalsozialismus zum "Fliegenschiss" in der deutschen Geschichte erklären, die am lautesten vom importierten Antisemitismus sprechen (und den einheimischen Antisemitismus geringreden). Du begibst dich da in ein schwieriges Fahrwasser! Vor allem weil du denen auf den Leim gehst, die die alten Judenfeindlichkeit jetzt durch Islamfeindlichkeit ersetzen.
Und der muslimische Antijudaismus wird natürlich auch durch das Gebaren Israels befeuert. Und so wie du gerade alle Muslime über einen Kamm scherst, so scheren eben viele Muslime aufgrund der Politik Israels alle Juden über einen Kamm. Es ist derselbe Mechanismus.
Ich halte nichts von der Logik der Aufrechnerei. Aber diese wirkt eben auf viele Menschen. Und wenn du siehst, dass im Oktober '23 ca. 2000 Israelis ermordet wurden, gefoltert, gemartert, vergewaltigt, dann ist das erst mal ein Fakt der bestialisch genug ist. Aber als Reaktion wurde der Gazastreifen regelrecht platt gemacht, alle Bewohner des Gazastreifens ins Kollektivschuld genommen und Bewohner des Westjordanlandes gleich mit dazu. Dort sind hunderttausende gestorben. Und da sind wir dann bei der Aufrechnerei und dass diese wirkt und die Frage der Araber ist berechtigt: Gilt ein arabisches Leben weniger?
Aus der Gewaltspirale muss man raus und Rassismus - egal, ob antijüdischer oder antiarabischer - ist das letzte, was hilft die Gewlatspirale zu verlassen.
Ja gut, dass ist halt die Perspektive eines eher konservativ eingestellten Sprachorgans (und durchaus nicht des Alleinigen), der jüdischen Gemeinden in Deutschland.Der Zentralrat der Juden als Sprachorgan der Hauptleidtragenden spricht zu Recht davon, dass jüdisches Leben in Deutschland gegenwärtig vor allem von radikalen Muslimen und Linksradikalen bedroht sei.
Die Frage ist dann allerdings auch, wie ernst solche Verurteilungen gemeint sind, da habe ich leider oft meine Zweifel drann. Ein Beispiel:Ein größeres Augenmerk auf diese Formen von Antisemitismus zu legen (jedenfalls einstweilen), ist meines Erachtens schon deshalb gerechtfertigt, weil auf der rechten Seite des Spektrums eben nicht das Phänomen existiert, dass antisemitische Gewalt durch antizionistische oder pro-palästinensische Narrative nobel verbrämt wird. Wenn ein Neonazi einen Juden beleidigt oder misshandelt, wird das öffentlich einhellig verurteilt.
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