Mittelalterlager
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Ich will da jetzt aber auch nicht weiter verfolgen, das ist sicherlich weder zielführend noch dem Threadthema angemessen ( lohnt nicht)
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Die Römer mussten eben stets ihre Versorgung im Blick behalten. Sie werden auch fouragiert (also Nahrungsmittel geplündert) haben, aber von den Vorräten eines Dorfes bekommst du keine Legion satt. Wie gesagt, Wolters hat das etwas verklausuliert geschrieben. Um das deutlich zu machen, eingekürzt und markiert:Vielleicht bin ich auf dem völlig "falschem Dampfer", für mich lesen sich die Zitate/Auszüge eben so, als ob Wolters dies als generelle Tatsache ( "stets") hinstellt.
Würde dort sehr häufig/fast immer/ meistens stehen, hätte ich kein Problem.
Ich verstehe sowieso nicht, warum wir immer wieder die Römer in Germanien (um die Zeitenwende) diskutieren. Es gibt so viel mehr Themen, aber manchmal könnte man denken, wir seien kein Geschichts- sondern ein Römer in Germanien-Forum.Ich will da jetzt aber auch nicht weiter verfolgen, das ist sicherlich weder zielführend noch dem Threadthema angemessen ( lohnt nicht)![]()
Man könnte ja als Kontrastprogramm dazu auch die Germanen in Rom diskutieren. ^^Ich verstehe sowieso nicht, warum wir immer wieder die Römer in Germanien (um die Zeitenwende) diskutieren. Es gibt so viel mehr Themen, aber manchmal könnte man denken, wir seien kein Geschichts- sondern ein Römer in Germanien-Forum.
Im Zusammenhang mit Wolters Erörterungen über Hinterhalte führte Caecina an den pontes longi wohl keinen AngriffskriegDas ist eine völlig andere Situation als die des Caecina, der ja einen Angriffskrieg führte und Erfahrungen mit der aktuellen germanischen Angriffstaktik hatte.
Daher sind Wolters Forderungen an die Kriegsführung und Defensivtaktik des Varus und Begriffe wie "stets" grob verfälschend und irreführend.
Nur zur Erinnerung: Caecina wurde durch Anweisung seines bekannt risikobereiten und dennoch (wie in Pannonien) keineswegs taktisch wie strategisch erfolgreichen Befehlshabers Germanicus gezwungen, genau die gefährlichste und ungünstigste Wegführung zu nehmen, die weder defensiv noch offensiv die Entfaltung der römischen Militärtaktik ermöglichte. Mit bekanntem Ergebnis.
Vielleicht:Italicus...mein Lebern in RomMan könnte ja als Kontrastprogramm dazu auch die Germanen in Rom diskutieren. ^^
Das war wirklich eine ausgezeichnete Zusammenfassung,Respekt.Die Römer mussten eben stets ihre Versorgung im Blick behalten. Sie werden auch fouragiert (also Nahrungsmittel geplündert) haben, aber von den Vorräten eines Dorfes bekommst du keine Legion satt. Wie gesagt, Wolters hat das etwas verklausuliert geschrieben. Um das deutlich zu machen, eingekürzt und markiert:
dass die Legionen abhängig blieben von der allgemeinen Wegeführung und Verpflegungssituation; beides zwang das römische Heer stets, die Schlacht auch an ungünstigen Stellen anzunehmen, statt das Heil im Rückzug oder in einer raumgreifenden Umgehung des Feindes zu suchen.
Im Zusammenhang mit Wolters Erörterungen über Hinterhalte führte Caecina an den pontes longi wohl keinen Angriffskrieg
Wir werden die Begebenheit an den pontes longi eben neu schreiben müssen; so schlimm ist das auch nicht.24.000 Legionäre auf dem Weg zum völkerverbindenden römisch-germanischen Freundschaftstreffen?
warum sollte ein Angriff (Angreifer) nicht in einen Hinterhalt geraten können?Im Zusammenhang mit Wolters Erörterungen über Hinterhalte führte Caecina an den pontes longi wohl keinen Angriffskrieg
Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Und wenn man mit einem Maya-Faden oder einem einem Samurai-Thread keine drei Leute und auch keine 10 Beiträge zusammen kriegt, dann sollte man halt mit Themen leben, welche die überschaubaren aktiven Mitglieder interessieren.Ich verstehe sowieso nicht, warum wir immer wieder die Römer in Germanien (um die Zeitenwende) diskutieren. Es gibt so viel mehr Themen, aber manchmal könnte man denken, wir seien kein Geschichts- sondern ein Römer in Germanien-Forum.
Da stimme ich sofort komplett zu!Ich bewundere Pardela cenicienta für seine Bemühungen, die Römer auf den Kanaren als Thema immer wieder zu aktualisieren.
@dekumatland ,warum sollte ein Angriff (Angreifer) nicht in einen Hinterhalt geraten können?
welche Möglichkeiten gibt es, wenn ein Heer in einen Hinterhalt gerät?das verstehe wiederum ich nicht.
genau das hat in der von dir unkorrekt und arg verkürzt zitierten Passage Wolters ausgehend von Tacitus geschrieben:Caecina als Angreifer, der in einen Hinterhalt gerät?
was Caecina und seine 4 Legionen betrifft kannst du hier summarisch nachsehen:"Diese Erzählung [gemeint ist Tacitus' Erzählung über die Schlacht an den pontes longi] ist in mehrfacher Hinsicht von Interesse. Zum einen präzisiert sie, was unter einem Hinterhalt verstanden werden kann: Germanen, denen es gelingt, die römischen Truppen in eine anhaltend ungünstige Situation zu manövrieren, die einerseits nicht die Aufstellung einer geordneten oder gar vorteilhaften Kampflinie erlaubt, andererseits aber geradezu nötigt, den Kampf zu suchen und den Durchbruch zu wagen. Dabei dürfte in Strategie und Taktik von besonderer Bedeutung gewesen sein, dass die Legionen abhängig blieben von der allgemeinen Wegeführung und Verpflegungssituation; beides zwang das römische Heer stets, die Schlacht auch an ungünstigen Stellen anzunehmen, statt das Heil im Rückzug oder in einer raumgreifenden Umgehung des Feindes zu suchen."
Das sahen die Germanen anders.Caecina ist der Angegriffene bei den pontes longi
Die 8 Legionen(4 Caecina, 4 Germanicus 4) werden nach Besuch des Varusschlachtfeldes und bei Verfolgung der Truppen des Arminius in einen Hinterhalt in sumpfigem Gelände gelockt.(Tac I, 60, )
@Bockstein ad paludem?dekumatland, ad fontes![]()
und wenn man dort gründelt und sich anschließend eine allgemeine Zusammenfassung anschaut:dekumatland, ad fontes![]()
(schon in #156 verlinkt)Die Schlacht ist Teil der Germanicus-Feldzüge (14 bis 16 n. Chr.). Überliefert ist sie bei Tacitus.[1] Die genaue Lage des Kampfareals ist unbekannt.
Die Offensiven gelten als Höhe- und Endpunkt der Augusteischen Germanenkriege, die im Jahr 12 v. Chr. von Nero Claudius Drusus, dem Vater des Germanicus, begonnen worden waren. Die Offensiven wurden mit gewaltigem Aufwand betrieben – Germanicus kommandierte das mit acht Legionengrößte römische Heer der damaligen Zeit. Den Feldzügen vorausgegangen waren die vernichtende Niederlage des römischen Statthalters Varus (Schlacht im Teutoburger Wald9 n. Chr.) und der Verlust fast aller römischen Positionen rechts des Rheins. Wesentliche Kriegsziele waren deshalb die Wiederherstellung der römischen Oberhoheit in Germanien und die Bestrafung der Aufständischen.
Die Militäraktionen begannen im Herbst 14 n. Chr. mit einem Überfall auf den Stamm der Marser. Als militärischer Höhepunkt der Feldzüge gelten eine Flottenlandung mit 1.000 Schiffen in der Mündung der Ems im Sommer 16 n. Chr. sowie die anschließende Schlacht von Idistaviso, die größte Schlacht der augusteischen Germanenkriege. Nach schweren römischen Verlusten endeten die Kämpfe im Herbst 16 n. Chr. gegen den Willen des Germanicus auf energische Weisung des Kaisers Tiberius (14 bis 37 n. Chr.) hin.
Ich verstehe das schon; ist wohl Deiner Annahme geschuldet, daß alles offensichtlich ist.Wenn dem so wäre, würden sich Historiker nicht um Wörter herumbalgen.
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