Wie der Römer seine Beute verteilte

Nein, er ist auf kein Muster gestossen.

Er wählt Längen von Linien, wie es ihm dienlich ist. Schnittpunkte verlegt er willkürlich um Kilometer, und er rundet grosszügig Längen auf und ab.

Sein ausgedachtes System erlaubt es ihm, dass er die Längen der Nordost-Linien willkürlich und variabel auswählen kann, wie er selbst will.

Witzigerweise merkt er das nicht und hält das von ihm selbst erfundene Muster für "römisch erfunden".
Mit der Methode kannste alles Mögliche willkürlich verbinden.
Siehe Karte vom Ruhrgebiet.

Und einige Punkte sind gar nicht römisch und/oder stammen aus verschiedenen zeitlichen Epochen.

Dass eine 384er Kantenlänge mathematisch irgendwie besser für eine Aufteilung der Gebiete wäre, stimmt auch nicht.


Er hat einfach gar nichts.
So wie ich das sehe, hat sich jedes seiner Argumente als Luftschloss entpuppt.
Seine "Fragen" habe ich aber zugegebermassen nicht durchdacht.

Hiermit beweist du, dass du nicht ansatzweise verstanden hast, was ich mit meiner Arbeit hier in erster Linie beweise:

Die unglaubliche Genauigkeit, mit der die Römer(?) vermessen konnten.


Was du bei deiner Ruhrgebietskarte gemacht hast, ist - mit Verlaub - ein echter Witz und hat nullkommanichts mit meiner Arbeit gemein.

Das ist Geognost-Like (sorry Timo), den ich übrigens selber mit vernichtenden statistischen Berechnungen zu seinen Auswahlkriterien konfrontiert habe. Kannst du nachlesen im AOF.


Also, ab hier ein einziges Mal kurz richtig lesen und verstehen, 3 Absätze:


Alle Screenshots sind 1:1 Elemente der großen herausgezoomten Karte am Anfang.

Alles ist mit einer Toleranz von 0,49 ACTUS (also max. 17m, meistens viel weniger) gemessen, also korrekt gerundet.

Wenn du da eine 384 ACTUS-Linie z.B. direkt vor der Anlage Wölfersheim eingezeichnet siehst, dann ist sie auch genau so im Verlauf angekommen. Und wenn sie weitergeht, dann tut sie das im exakt rechten Winkel mit praktisch null Toleranz.


Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, dem kann ich auch nicht weiterhelfen.


Alle das kann jeder ganz kinderleicht mit den Koordinaten, die ich bereitgestellt habe, nachprüfen. Was 100 %ig niemand getan hat.


Im ersten Antwortbeitrag steht gleich

Zitat:
  • was nicht ins Schema passt wird ignoriert
  • was ins Schema passt, wird gehighlighted
> Bestätigungs-Bias bzw. selektive Evidenz

Das beschreibt aufs Genaueste, wie sich der Thread entwickelt hat.


Und ich bin es, der als verblendeter Möchtegern-Wissenschaftler abgestempelt wird, sorry..
 
Was mir immer noch fehlt, ist eine klare Formulierung. Was ich sehe, sind eine Menge Aussagen hier und da, aus denen man sich dann vielleicht etwas zusammenreimen kann.

Wie lautet die wissenschaftliche These/Forschungsfrage, auf die sich die ganzen Aussagen beziehen?
Denn die habe ich hier noch nicht gesehen. In einem Satz, was ist die These, die durch die ganzen argumentativen Ausführungen belegt werden soll?
 
Mir ist auch der zeitliche Bezug zwischen Waldgirmes und Karben/Okarben nicht klar. Einmal Kastell, einmal Marschlager, das eine passt nicht zum anderen bezüglich der "Linie von Waldgirnes" aus!
Und hier!
Ich habe jede Menge Fragen beantwortet und bin zig-fach auf berechtigte Zweifel eingegangen. Aber der Gish-Gallop mit den unzählbaren Fitzelchen an vermeintlichen Widersprüchen und was es alles sonst angeblich nie gegeben haben soll, ist unzumutbar.
Nein, da kam leider nichts stichhaltiges. Zumal die Hauptfragen noch garnicht geklärt sind.
Naja, wir glauben schon dass die Römer irgendeine Art von Landvermessung durchgeführt haben. Da sie keine optischen Hilfsmittel wie Theodolithen und Ferngläser hatten, dürfte es sehr schwer gewesen sein, Vermessungen über größere Distanzen durchzuführen.

Aber, es gibt keinen Zusammenhang zwischen den aufgeführten vermuteten oder tatsächlichen römischen Eckpunkten:
  • In Wölfersheim gibt es kein römisches Lager, sondern den sehr gut erhaltenen römischen Gutshof "Auf dem Gleichen", im Wald, eine römische Straßengabelung und unweit davon die Reste eines sehr großen römischen Wachtturms. Von Burg Münzenberg meine ich schon mal in Richtung Wohnbach die Bodenverfärbungen eines Lagerwalls gesehen zu haben, es handelte sich aber vermutlich um Mauern eines weiteren Gutshofes. So oder so ist dort alles nach-domitianisch.
  • In Reimershausen gibt es ein drususzeitliches und ein vermutlich Germanicus-zeitliches Lager.
  • Die Wallanlagen nahe Lollar sind wohl a.e. die Schanzen und Artilleriestellungen der alliierten Truppen aus dem 7-jährigen Krieg: "Alte Schanze" auf dem Homberg bei Wettenberg, und "Alte Schanze" nördlich von Launsbach, und eine ältere Wallanlage mitten in Launsbach. An den Dingern hätte @dekumatland seine Freude.
  • Und die Römer haben vermutlich auch bei den mit ihnen verbündeten Stämmen wohlweislich keine Landvermessung durchgeführt. Man hat ja auch dort keinen einzigen römischen Gutshof gefunden.


Hier
 
.... was ich mit meiner Arbeit hier in erster Linie beweise:

Die unglaubliche Genauigkeit, mit der die Römer(?) vermessen konnten.
Aber Entschuldigung, DAS ist doch längst bewiesen, da braucht man sich nur die Aquädukt-Systeme der Römer genauer anschauen.

Ich habe mich hier bislang herausgehalten, aber ich gebe hier einigen Usern Recht:
Es fehlt eine griffige Ausgangsthese.
 
Die unglaubliche Genauigkeit, mit der die Römer(?) vermessen konnten.
Du hast die orang markierten Linien nach eigenem Gutdünken eingezeichnet.

Willkürlich.



1000072842.jpg

Mit der Methode lässt sich alles mögliche frei nach Schnauze verbinden.
Das ist nicht römisch, das ist deine eigene Erfindung @MannmitHund .

Du hälst deine eigene Erfindung für römisch!

Auch bei den 384er Linien hast Du Abweichungen von mehreren Dutzend Metern.


Andre Kritikpunkte ignoriert Du komplett.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nochmal:
Deine Achsverschiebungen irritieren mich! Warum sollte man das tun? Messtechnisch ungünstig, für deine These gut passend.

Zudem, welchen wirklichen Sinn machte diese Art der Vermessung in der Fläche? Und wie hat mam im Wald;, bei Hindernissen usw. Vermessen?

Bei Aquädukten lohnt der Aufwand, ebenso vermutlich beim Straßenbau, aber bei einer eventuellen!! Landaufteilung? In dem Muster?

Hast du eigentlich jetzt dein "System" mal woanders ausprobiert?
 
Deine Achsverschiebungen irritieren mich!
Mich auch, deswegen habe ich die "Achsverschiebungen" nochmal mit orangenen Linien eingezeichnet.

Wie bereits mehrfach erwähnt, kann OT mit Hilfe der willkürlich gesetzten orangenen Längen alles frei nach Lust u. Laune verbinden, was er für richtig hält.


Diese Kritik ignoriert er gekonnt.
 
Woher wußten die Landvermesser, an welchem Punkt der Achse sie in genau rechten Winkel abmessen mußten um dann nach der vorgegebenen! Entfernung exakt das Ziel zu treffen?

Oder wurde am Ziel dann "gebaut"????????????
 
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