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Tekker
Gast
"Kaffeehäuser in der frühen Neuzeit" bei Sonstiges in der Neuzeit ist der Artikel sicher noch lesbar, wenn nicht im Archiv.
Ist noch vorhanden: http://www.geschichtsforum.de/f76/kaffeehaeuser-der-fruehen-neuzeit-12751/
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"Kaffeehäuser in der frühen Neuzeit" bei Sonstiges in der Neuzeit ist der Artikel sicher noch lesbar, wenn nicht im Archiv.
Hierzu hätte ich eine Anmerkung. Also ich hatte das so in Erinnerung dass es sowohl spezielle Schnupftabaksdosen, als auch Dosen für Pastillen, Pillen etc. gab, wobei man schon damals auf einen guten Atem wohl achtete. Ich muss mal schauen, ob ich Beispiele für Pastillendöschen finde, bei "Kunst und Krempel" (BR) hatten sie einmal ein solches Döschen vorgeführt, welches aus dem 18.Jh. stammte und eindeutig nur für die Funktion der Aufnahme von Pastillen aber keinesfalls für Tabak gedacht war.Die Lifestyledroge Nr. 1 dürfte allerdings Shnupftabak gewesen sein. Im 18. Jahrhundert wurde in spanien mehr Schnupftabak, als Rauchtabak verarbeitet. In den oft sehr kostbaren Schnupftabakdosen wurden allerdings auch Pillen aufbewahrt. Dazu brauchte ein schnupfer mehrere Garnituren Taschentücher und eine Raspel, denn Schnupftabak wurde in fester Karottenform auf den Markt gebracht, den man sich selbst raspeln mußte. Als Tabatieren auch für ärmere Zeitgenossen brachte ein Herr Stowasser Tabatieren aus Pappmache´ auf den Markt, die heute noch gesuchte Antiquitäten sind. auch in China war Schnupftabak sehr beliebt, der in kleinen Porzellan- oder Chinalackfläschchen aufbewahrt wurde, die mit der Chinamode auch Europa eroberten.
Erwähnenswert als Droge ist allerdings auch der Kaffee, der im 18. Jahrhundert eines der lukrativsten Schmuggelgüter war, da sein Genuß in vielen deutschen Ländern illegal für das gemeine Volk war.
war.
Ansonsten fände ich es der Übersichtlichkeit halber gut, wenn man sich tatsächlich bei den Antworten in dem Thema auf den zeitlichen Rahmen der Fragestellung begrenzen würde, da man frühere und spätere Praktiken bitte nicht in eine andere Zeit bedenkenlos übertragen sollte!
Besonders zum Tabakkonsum im 18.Jh. hatten wir ja schon einen recht erschöpfenden Thread. http://www.geschichtsforum.de/f76/die-kultur-des-rauchens-im-17-18-jh-12765/ Das Thema Tabakkonsum ist meines Wissens recht gut erforscht, eben weil es im 17. und 18.Jh. ein Massenphänomen wurde. Währenddessen kenne ich den Drogenkonsum mit dem, was wir heute als harte Drogen bezeichnen würden, eher als eine Randerscheinung der Oberschicht.
Das mit Mozart sehe ich auch so. Zugegeben er lebte eben genau zu der Zeit, in welcher Leute wie Mesmer, Cagliostro ihr (Un-)Wesen trieben und eben mit dieser Zeit verbindet man auch den Konsum von Drogen in den bestimmten Kreisen.Bei Zeitgenossen wie Mozart habe ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten, ihn mir als abenteuerlustigen Drogenfreak vorzustellen. Er würde heute vermutlich zu den 1, 5 Millionen Medikamentenabhängigen zählen.
Danke guter Scorpio, dass Du auf das eigentliche Thema so zurück kommst. :yes:
Das mit Mozart sehe ich auch so. Zugegeben er lebte eben genau zu der Zeit, in welcher Leute wie Mesmer, Cagliostro ihr (Un-)Wesen trieben und eben mit dieser Zeit verbindet man auch den Konsum von Drogen in den bestimmten Kreisen.
Du unterscheidest aber, Scorpio, ganz richtig zwischen Medikamentenabhängigkeit und gezielter Drogeneinnahme. Leider kenne ich mich mit den Medikamenten der Zeit zu wenig aus, aber kann mir gut vorstellen, dass eben die Resultate ähnlich gewesen sein mögen und daher leicht mit der Einnahme von Drogen, um Spaß zu haben, zu verwechseln ist.
Das erinnert mich an eine längst verblichene Dame, von der meine Urgroßmutter immer zu erzählen pflegte. Sie war ultrareligiös und hatte eine heftige Abneigung gegen den Alkohol. Einmal wurde ihr Klosterfraumelissengeist verordnet. Seitdem erlebte sie keine nüchterne Minute mehr, trank aber ihren Melissenschnaps oder Portwein aber nie anders, als aus dem Löffel- es war schließlich Medizin.
Passt ja ganz gut zum Thema Medikamentenmissbrauch und immerhin war er ein Kind des 18.Jh..De Quincey wurde Opium von einem Kommilitonen wegen Gesichtsneuralgie empfunden.
klar, ich bezog mich aber nur insofern auf den film, als dass ich dort generell etwas von Laudanum-Konsum erblicken konnte, d.h. von der genauen praktizierung.
aber das betrifft ja das späte 19. Jahrhundert und mich interessiert, die genaue einnahme wie sie im 18. Jahrhundert üblich war.
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