Luftkrieg: Wieluń, die Bombardierung am 1.9.1939

Divisionsbefehl für die Bereitstellung und Angriff der 18. Division

S.73-77
31.8.39​
1.) Feind: Es ist damit zu rechnen, daß das Ostufer der Prosna vom Feind nur schwach besetzt ist
(Feldwachen, einzelne Kompanien oder Schwadronen, Artillerie ist nicht erkannt)​
Feldstellungen:​
a) auf den Höhen je 1km beiderseits Rudniki​
b) In Linie Krohepika - westl. Julianpol - auf den Höhen hart ostw. Jaworzno -​
westl. Mostky Mirowszezysna - Warteknie 6km nördl. Jaworzno​
Im Waldgebiet ostw. Seichwitz (Richterstal) und südl. Wielun werden Feindansammlungen vermutet.​
In Wielun sind 2 Kompanien Kampfwagen gemeldet.​
2.) 18. Div. greift am X-Tag an:
a) mit der Masse ...​
b) mit verst. I.R. 54 von Krysanowitz (Kreuzhütte) auf die Höhen beiderseits Kowale.​
...
10.) I.R. 54 verstärkt durch:
III./A.R. 18​
M.G. Btl. 15 (ohne 1 Kp.)​
2./Pi. Btl. 18​
1/3 Div. Nachsch. Kol. 7 zur Verfügung der​
III./A.R. 18 ab 19.00 Uhr Hellewald​
greift von Krysanowitz (Kreuzhütte) über die Prosna an​
und gewinnt das Höhengelände ostw. Kowale - Höhe.219 westl. Bhf. Kowale.​
Dieses Gelände ist zum Schutz der linken Flanke​
und zum Schutz der späteren Nachschubstraße Praschka - Rudniki gegen jeden feindl. Angriff zu halten​
Korps-Art.Abt. II./67 (10cm) in Gewand Gohle ist auf zusammenarbeit mit I.R. 54 angewiesen.​
1 Zug Lichtmess der Beob.Abt. 18 wird der II./A.R. 67 zur verfügung gestellt (...)​
1 Kp. des M.G. Btl. 15 ist zum Schutz der II./A.R. 67 einzusetzen.​
Auf S.113-116 wird der Befehl nochmals wiederholt​
S.47/48 Korpsbefehl für den Angriff am X-Tag​
S.89 Besprechung mit der Luftwaffe​
Quelle: germandocsinrussia - Akte 169
 
soviel zu Planung, Aufklärung und Befehlsgebung bis zum Überfall auf Polen.
nur noch ein paar Einträge ab 1.9.39 dann komm ich zu den LW-Akten
 
ok geh ich mal drauf ein
der Angriff auf Wielun war ein von langer Hand geplanter Angriff auf eine schlafende, wehrlose Stadt ohne Militär mit der Absicht Zivilisten zu terrorisieren, zu töten und die Stukas/Ausrüstung zu testen ... in diesem Fall mit der Absicht Unschuldige zu töten, also Vorsatz.
Aus heutiger Sicht hast Du zweifelsohne Recht.
Doch wenn Du schreibst "ein ganz klares Kriegsverbrechen" dann waere es hilfreich wenn Du sagst, auf welche int. Vereinbarung Du Dich beziehst und kannst sie zitieren. Wir schreiben hier das Jahr 1939 und sollten uns in die Denkweise der damalige Entscheidungstraeger versetzen.
 
Steinmeier nannte es bei einer Rede in Wielun sogar ein Menschheitsverbrechen, die poln. Bezeichnungen sind oft auch nicht besser
Wow! Steinmeier hatte verstanden dass in 1945 mit 'Crime against humanity,' konkret die gesamte Menschheit betroffen war. Hatte mit dem abstrakten Gummibegriff 'Menschlichkeit' logischerwise ueberhaupt nichts zu tun. Nirgends steht was 'menschlich' ist und was nicht. Doch jeder weiss was mit Menschheit gemeint ist.
Crime against humanity, an offense in international criminal law, adopted in the Charter of the International Military Tribunal (Nürnberg Charter), which tried surviving Nazi leaders in 1945, and was, in 1998, incorporated into the Rome Statute of the International Criminal Court (ICC).
 
eines sollte ich noch betonen, ausnahmslos ALLE polnische Quellen die ich hier aufführe stufen mindestens die beiden Morgenangriffe als Kriegsverbrechen ein. Verständlich wenn man bedenkt was Polen unter deutscher Schreckensherrschaft alles erdulden mußte.
Kann man als emotionale Reaktion auch gut verstehen. Doch beruht die Beziehung auf 'Kriegsverbrechen' mehr Hyperbia als auf 1939 geltendes Voelkerrecht
 
Einführung bei germandocsinrussia
..."Seit 2011 lief ein gemeinsames deutsch-russisches wissenschaftliches Projekt zur Digitalisierung der in Rußland aufbewahrten deutschen Dokumente. Von 2014 - 2021 erfolgte die Digitalisierung der 28000 sog. Trophäenakten im CAMO."

Volkmann hat seinen Aufsatz 2011 geschrieben
@didihummel war dieser Aktenberg denn bis 2011 hermetisch unter Verschluss, also völlig unzugänglich?
 
OK, In 1939 unterstand DEU einem von ihr ratifiziertem Voelkerrecht:
THE HAGUE DECLARATIONS OF 1899 (IV, 1) AND 1907 (XIV)
PROHIBITING THE DISCHARGE OF PROJECTILES
AND EXPLOSIVES FROM BALLOONS
International Declaration. Launching projectiles from balloons, etc., prohibited.
1899
Declaration (IV, 1) to prohibit for the term of five years the launching of projectiles and explosives from balloons, and other new methods of a similar nature. —Signed at The Hague,
July 29, 1899.

1907
The undersigned, plenipotentiaries of the Powers represented at the International Peace Conference at The Hague, duly authorized to that effect by their Governments, inspired by the sentiments which found expression in the Declaration of St. Petersburg of the 29th November (11th December), 1868,
Declare that:

The contracting Powers agree to prohibit, for a term of five years, the launching of projectiles and explosives from balloons, or by other new methods of similar nature.
1907
Declaration (XIV) prohibiting the discharge of projectiles and explosives from balloons. —
Signed at The Hague, October
18, 1907.

Ok, mit etwas gutem Willem haette man sich in DEU bei dem Zusatz " by other new methods of similar nature." schon noch an den Sinn und Zweck orientiern koennen Doch das damals kriegsgeile DEU ging by the letter of the law, welches Bombardierung durch Flufzeuge nicht explizit verbot. Nullum crimen sine lege.
 
Nullum crimen sine lege.

Auch nach den in Deutschland gültigen Rechtsgrundsätzen hätte die Luftwaffe Wieluń nicht bombardieren dürfen.

Volkmanns ofterwähnten Aufsatz gibt es inzwischen online:


"Die Rechtsgrundsätze der deutschen Luftwaffe lehnten sich an die von allen Großmächten unterzeichnete Haager Konvention des Jahres 1907 an. Deren Art. 25 untersagt, unverteidigte Orte »anzugreifen oder zu beschießen«. Art. 23 erklärt den Angriff auf zivile Ziele für unrechtmäßig, sofern keine »militärische Notwendigkeit« besteht. Und nach Art. 27 gelten Krankenhäuser, Kirchen und Denkmäler als besonders schützenswert. Diese insgesamt hehren Grundsätze erachtete eine Haager Juristenkommission in den Jahren 1922/23 als ergänzungs- und präzisionsbedürftig. Die Herausforderung durch eine expandierende Luftfahrttechnik, die den Transport von größeren Bombenlasten ermöglichte, hatte zur Bildung dieser
Kommission geführt. Ihr Entwurf für eine kodifizierte Regelung von Luftangriffen während eines Krieges fand allerdings keine internationale Ratifizierung. Hingegen sollte die Bombardierung von kriegswichtigen Betrieben und Lagerstätten von Kriegspotenzial sowie von Verkehrseinrichtungen wie Häfen und Eisenbahnanlagen erlaubt sein. Während der internationalen Abrüstungsverhandlungen zwischen 1930 und 1932 machte die deutsche Regierung den Vorschlag, Luftangriffe durch Bombenflugzeuge auf zivile Ziele völlig zu ächten, konnte sich aber
gegen Großbritannien nicht durchsetzen.
Eine im Juli 1939 überarbeitete Planstudie enthielt die Rechtsgrundsätze zur deutschen Luftkriegführung. Erstellt hatte sie ein Gremium aus mehreren Körperschaften, nämlich
Wehrmacht (OKW, RLM, OKM, OKH)​
Reichsjustizministerium​
Auswärtiges Amt​
Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und öffentliches Recht und Völkerrecht​
Deutsche Gesellschaft für Wehrpolitik und Wehrwissenschaften.​
Die erarbeiteten sogenannten Thesen stellten den Entwurf für eine geplante endgültige Fassung dar, besaßen aber für die Luftwaffe Rechtsverbindlichkeit."


Wären es in Wieluń tatsächlich um die Bombardierung militärischer Ziele gegangen, bliebe unverständlich, warum dies nicht offiziell auch so kommuniziert wurde.
Stattdessen wurden Falschmeldungen herausgegeben:

"Das Kaschieren der Bombardements erfolgte auf unterschiedliche Weise: Auf die vordringliche Aufgabe seiner Verbände rekurrierend, die polnische Luftwaffe zu bekämpfen, meldete Richthofen die Zerstörung zweier Flugplätze, nämlich »Ruda und Wielun«, wohl wissend, dass es sich bei Ruda um den etwa vier km entfernten Feldflugplatz Wieluńs handelte. Die Fliegerdivision 2 übernahm diese Version der Erfolgsmeldung: »Die Verbände des Fliegerführers z.b.V. griffen frontnahe Flugplätze an (Ruda und Wielun).« Diese Falschinformation sollte suggestiv die Zerstörung der Stadt als Kollateralschaden rechtfertigen. Auch das Kriegstagebuch des Luftflottenkommandos 4 bringt den Angriff auf Wieluń in Verbindung mit dem Bombardement des Flugplatzes: »I St G 76 Wielun angegriffen; Brände bei Flugplatz.« Hier wird der Brand der Innenstadt verschwiegen und der Eindruck erweckt, der Flugplatz sei gleichsam unmittelbar am Ortsrand gelegen."
 
Ich glaube, es ging Dekumatland mehr um die Frage, wie Logo die Gräben, die er bei seinem Abstecher nach Wieluń gesehen hat, so punktgenau datieren konnte.
Ich kann sie punktgenau datieren, weil sie nach Süden (Südwesten) ausgerichtet waren.
Ich kann auch heute noch punktgenau datieren welche Stellungen bei der Schlacht Rund um Berlin Deutsche waren und welche von der Roten Armee. Wenn man nämlich das Schlachtgeschehen kennt, kann man das ganz locker terminieren.
 
Wovon Du ausgehst, spielt keine Rolle.
Es war ein Kriegsverbrechen, und unter Bruch des vom Deutschen Reich freiwillig unterzeichneten Versailler Vertrages und der Anerkennung der rechtmäßigen Grenzen Polens.
Es war der Überfall auf ein Nachbarland, der Überfall auf ein Land dass das Deutsche Reich nicht angegriffen hatte, und ein Terrorangriff auf Zivilisten.

Da gibst Du mir doch sicherlich recht? Inhaltlich hast Du ja bislang nichts entgegen gesetzt.
Der war ja gut.
Freiwillig unterzeichnet unter dem Eindruck der Hungerblockade .
Die endgültigen Grenzen Polens standen ja noch nicht mal fest, denn es gab ja noch Volksabstimmungen in vielen Bereichen.
Das völlig unschuldige Polen hatte mit allen Nachbarstaaten Grenzstreitigkeiten , ist das dir verborgen geblieben?
Was soll ich dir denn da recht geben ?
 
Der unprovozierte Überfall auf Polen hatte nun mal nix mit irgendwelchen "Grenzstreitigkeiten" zu tun. Es ging hier ausschließlich um den "Lebensraum" im Osten für das "deutsche Volk" nach der NS-Doktrin. Egal wie Polen agiert hätte, Hitler brauchte es als Aufmarschraum gegen die UdSSR!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch nach den in Deutschland gültigen Rechtsgrundsätzen hätte die Luftwaffe Wieluń nicht bombardieren dürfen.
Das und mehr kam in Nuernberg ja auch zur Sprache.
Volkmanns ofterwähnten Aufsatz gibt es inzwischen online:


"Die Rechtsgrundsätze der deutschen Luftwaffe lehnten sich an die....
Es gibt mehrere "von allen Großmächten unterzeichnete Haager Konventions des Jahres 1907".
Es macht keinen Sinn to pansch die verschiedenen Declarationen durcheinander und pick & chose the one that that best fits one's agenda.
Fuer die deutsche Luftwfaffe im Jahr 1939 kam nur die Haager Konvention XIV des Jahres 1907 in Frage,
THE HAGUE DECLARATIONS OF 1899 (IV, 1) AND 1907 (XIV); PROHIBITING THE DISCHARGE OF PROJECTILES​
AND EXPLOSIVES FROM BALLOONS​
Naturlich interpretierten deutsche Politikers und Militars waehrend der 30ger Jahre die 1907 Haager Convention {XIV),
PROHIBITING THE DISCHARGE OF PROJECTILES AND EXPLOSIVES FROM BALLOONS, nicht nach Intention, sondern by the letter. Von der Warte aus, ist es ein Leichtes 1907 (XIV); PROHIBITING THE DISCHARGE OF PROJECTILES AND EXPLOSIVES FROM BALLOONS diese Declaration als unzutreffend fuer die LW einzuoerdnen.
Hier z.B. ist
Article 25 der HAGUE DECLARATIONS OF 1907 (XIV); PROHIBITING THE DISCHARGE OF PROJECTILES​
AND EXPLOSIVES FROM BALLOONS​
"For all notices to be served, in particular on the parties, witnesses,or experts, the Court may apply direct to the Government of the State​
on whose territory the service is to be carried out. The same rule applies in the case of steps being taken to procure evidence. etc etc​


Deren Art. 25 untersagt, unverteidigte Orte »anzugreifen oder zu beschießen«. Art. 23 erklärt den Angriff auf zivile Ziele für unrechtmäßig,
Art. 25 von welcher 1907 Haager Declaration?
sofern keine »militärische Notwendigkeit« besteht. Und nach Art. 27 gelten Krankenhäuser, Kirchen und Denkmäler als besonders schützenswert. Diese insgesamt hehren Grundsätze erachtete eine Haager Juristenkommission in den Jahren 1922/23 als ergänzungs- und präzisionsbedürftig. Die Herausforderung durch eine expandierende Luftfahrttechnik, die den Transport von größeren Bombenlasten ermöglichte, hatte zur Bildung dieser
Kommission geführt. Ihr Entwurf für eine kodifizierte Regelung von Luftangriffen während eines Krieges fand allerdings keine internationale Ratifizierung.
Eben. Warum sich sie Haende binden lassen waehrend sich der Gegner als an nichts gebunden fuehlt? =asymmetrical warfare.
@ Sepiola:
Dein Beitrag@ ist 231 ein guter Beitrag.
Jedoch den Author den Du zitierst, der ist unpraezise und fuehrt seine Leser dadurch schlichtweg in die Irre. Unserioes.
 
Wovon Du ausgehst, spielt keine Rolle.
Es war ein Kriegsverbrechen, und unter Bruch des vom Deutschen Reich freiwillig unterzeichneten Versailler Vertrages und der Anerkennung der rechtmäßigen Grenzen Polens.
Es war der Überfall auf ein Nachbarland, der Überfall auf ein Land dass das Deutsche Reich nicht angegriffen hatte, und ein Terrorangriff auf Zivilisten.

Da gibst Du mir doch sicherlich recht? Inhaltlich hast Du ja bislang nichts entgegen gesetzt.
Aus heutiger Sicht ja. Aber nicht aus damaliger Sicht.
 
Pardela_cenicienta schrieb:


Wovon Du ausgehst, spielt keine Rolle.
Es war ein Kriegsverbrechen, und unter Bruch des vom Deutschen Reich freiwillig unterzeichneten Versailler Vertrages und der Anerkennung der rechtmäßigen Grenzen Polens.
Es war der Überfall auf ein Nachbarland, der Überfall auf ein Land dass das Deutsche Reich nicht angegriffen hatte, und ein Terrorangriff auf Zivilisten.
Der war ja gut.
Freiwillig unterzeichnet unter dem Eindruck der Hungerblockade .
Quatsch.
"Bleeders are no rulers"


TREATY OF VERSAILLES-JUNE 28, 1919​
PART II​
BOUNDARIES OF GERMANY​
59​
ARTICLE 27​
The boundaries of Germany will be determined as follows:​
7. With Poland:
From the point defined above to a point to be fixed on the ground about 2 kilometres east of Lorzendorf :the frontier as it will be fixed in accordance with Article 88 of the present Treaty; thence in a northerly direction to the point where the administrative boundary of Posnania crosses the river Bartsch: a line to be fixed on the ground leaving the following places in Poland: Skorischau, Reichthal, Trembatschau, Kunzendorf, Schleise, Gross Kosel,Schreibersdorf, Rippin, Fiirstlich-Niefken, Pawelau, Tscheschen, Konradau, Johannisdorf, Modzenowe, Bogdaj, and in Germany: Lorzendorf, Kaulwitz, Glausche, Dalbersdorf, Reesewitz, Stradam, Gross Wartenberg, Kraschen, Neu Mittelwalde, Domaslawitz, Wedelsdorf, Tscheschen Hammer; .thence the administrative boundary of Posnania north-westwards to the point where it cuts the Rawitsch-Herrnstadt railway; thence to the point where the administrative boundary of Posnania cuts the Reisen-Tschirnau road: a line to be fixed on the ground passing west of Triebusch and Gabel and east of Saborwitz; thence the administrative boundary of Posnania to its junction with the​
eastern administrative boundary of the Kreis of Fraustadt; hence in a north-westerly direction to a point to be chosen on the road​
between the villages of Unruhstadt and Kopnitz: a line to be fixed on the ground passing west of Geyersdorf, Brenno, FeWen, Altkloster, KIebel, and east of Ulbersdorf, Buchwald, lIgen, Weine, Lupitze, Schwenten; thence in a northerly direction to the northernmost point of Lake Chlop:a line to be fixed on the ground following the median line of the lakes; the town and the station of Bentschen however (including the junction of​
the lines Schwiebus-Bentschen and Ziillichau-Bentschen) remaining in Polishterritory; thence in a north-easterly direction to the point of junction of the bound-aries of the Kreise of Schwerin, Birnbaum and Meseritz: a line to be fixed on the ground passing east of Betsche; thence in a northerly direction the boundary separating the Kreise of Schwerin and Birnbaum, then in an easterly direction the northern boundary​
of Posnania to the point where it cuts the river Netze; thence upstream to its confluence with the Kiiddow: the course of the Netze;​
thence upstream to a point to be chosen about 6 kilometres southeast of Schneidemueihl: the course of the Kiiddow; thence north-eastwards to the most southern point of the re-entrant of the northern boundary of Posnania about 5 kilometres west of Stahren: a line to be fixed on the ground leaving the Schneidemiihl-Konitz railwa in this area entirely in German territory; thence the boundary of Posnania north-eastwards to the point of the salient it makes about 15 kilometres east of Flatow;thence north-eastwards to the point where the river Kamionka meets the​
southern boundary of the Kreis of Konitz abbut 3 kilometres north-east of Grunau: a line to be fixed on the ground leaving the following places to Poland:​
Jasdrowo, Gr. Lutau, Kl. Lutau, Wittkau, and to Germany: Gr. Butzig, Cziskowo, Battrow, Bock, Grunau; thence in a northerly direction the boundary between the Kreise of Konitz and Schlochau to the point where this boundary cuts the river Brahe; thence to a point on the boundary of Pomerania 15 kilometres east of Rummelsburg: a line to be fixed on the ground leaving the following places in Poland:​
Konarzin, Kelpin, Ad!. Briesen, and in Germany: Sampohl, Neuguth, Steinfort, Gr. Peterkau;then the boundary of Pomerania in an easterly direction to its junction with the boundary between the Kreis of Konitz and Schlochau; thence northwards the boundary between Pomerania and West Prussia to the point on the river Rheda about 3 kilometres north-west of Gohra where that river is joined by a tributary from the north-west; thence to a point to be selected in the bend of the Piasnitz river about 1}t2kilometres north-west of Warschkau : a line to be fixed on the ground; thence this river downstream, then the median line of Lake Zarnowitz, thenthe old boundary of West Prussia to the Baltic Sea.​
8. With Denmark:​
The frontier as it will be fixed in accordance with Art........​

So wie man heute vom 'THE RAPE OF NANKING' spricht, habe ich kein Problem vom 'RAPE OF POLAND' zu sprechen.
 
Der unprovozierte Überfall auf Polen hatte nun mal nix mit irgendwelchen "Grenzstreitigkeiten" zu tun. Es ging hier ausschließlich um den "Lebensraum" im Osten für das "deutsche Volk" nach der NS-Doktrin. Egal wie Polen agiert hätte, Hitler brauchte es als Aufmarschraum gegen die UdSSR!!!
Nicht zu vergessen das NS inscenierte Theaterstueck um den Radiosender Gleiwitz in Aug, 1939.
 
Quatsch.
"Bleeders are no rulers"


TREATY OF VERSAILLES-JUNE 28, 1919​
PART II​
BOUNDARIES OF GERMANY​
59​
ARTICLE 27​
The boundaries of Germany will be determined as follows:​
7. With Poland:
From the point defined above to a point to be fixed on the ground about 2 kilometres east of Lorzendorf :the frontier as it will be fixed in accordance with Article 88 of the present Treaty; thence in a northerly direction to the point where the administrative boundary of Posnania crosses the river Bartsch: a line to be fixed on the ground leaving the following places in Poland: Skorischau, Reichthal, Trembatschau, Kunzendorf, Schleise, Gross Kosel,Schreibersdorf, Rippin, Fiirstlich-Niefken, Pawelau, Tscheschen, Konradau, Johannisdorf, Modzenowe, Bogdaj, and in Germany: Lorzendorf, Kaulwitz, Glausche, Dalbersdorf, Reesewitz, Stradam, Gross Wartenberg, Kraschen, Neu Mittelwalde, Domaslawitz, Wedelsdorf, Tscheschen Hammer; .thence the administrative boundary of Posnania north-westwards to the point where it cuts the Rawitsch-Herrnstadt railway; thence to the point where the administrative boundary of Posnania cuts the Reisen-Tschirnau road: a line to be fixed on the ground passing west of Triebusch and Gabel and east of Saborwitz; thence the administrative boundary of Posnania to its junction with the​
eastern administrative boundary of the Kreis of Fraustadt; hence in a north-westerly direction to a point to be chosen on the road​
between the villages of Unruhstadt and Kopnitz: a line to be fixed on the ground passing west of Geyersdorf, Brenno, FeWen, Altkloster, KIebel, and east of Ulbersdorf, Buchwald, lIgen, Weine, Lupitze, Schwenten; thence in a northerly direction to the northernmost point of Lake Chlop:a line to be fixed on the ground following the median line of the lakes; the town and the station of Bentschen however (including the junction of​
the lines Schwiebus-Bentschen and Ziillichau-Bentschen) remaining in Polishterritory; thence in a north-easterly direction to the point of junction of the bound-aries of the Kreise of Schwerin, Birnbaum and Meseritz: a line to be fixed on the ground passing east of Betsche; thence in a northerly direction the boundary separating the Kreise of Schwerin and Birnbaum, then in an easterly direction the northern boundary​
of Posnania to the point where it cuts the river Netze; thence upstream to its confluence with the Kiiddow: the course of the Netze;​
thence upstream to a point to be chosen about 6 kilometres southeast of Schneidemueihl: the course of the Kiiddow; thence north-eastwards to the most southern point of the re-entrant of the northern boundary of Posnania about 5 kilometres west of Stahren: a line to be fixed on the ground leaving the Schneidemiihl-Konitz railwa in this area entirely in German territory; thence the boundary of Posnania north-eastwards to the point of the salient it makes about 15 kilometres east of Flatow;thence north-eastwards to the point where the river Kamionka meets the​
southern boundary of the Kreis of Konitz abbut 3 kilometres north-east of Grunau: a line to be fixed on the ground leaving the following places to Poland:​
Jasdrowo, Gr. Lutau, Kl. Lutau, Wittkau, and to Germany: Gr. Butzig, Cziskowo, Battrow, Bock, Grunau; thence in a northerly direction the boundary between the Kreise of Konitz and Schlochau to the point where this boundary cuts the river Brahe; thence to a point on the boundary of Pomerania 15 kilometres east of Rummelsburg: a line to be fixed on the ground leaving the following places in Poland:​
Konarzin, Kelpin, Ad!. Briesen, and in Germany: Sampohl, Neuguth, Steinfort, Gr. Peterkau;then the boundary of Pomerania in an easterly direction to its junction with the boundary between the Kreis of Konitz and Schlochau; thence northwards the boundary between Pomerania and West Prussia to the point on the river Rheda about 3 kilometres north-west of Gohra where that river is joined by a tributary from the north-west; thence to a point to be selected in the bend of the Piasnitz river about 1}t2kilometres north-west of Warschkau : a line to be fixed on the ground; thence this river downstream, then the median line of Lake Zarnowitz, thenthe old boundary of West Prussia to the Baltic Sea.​
8. With Denmark:​
The frontier as it will be fixed in accordance with Art........​

So wie man heute vom 'THE RAPE OF NANKING' spricht, habe ich kein Problem vom 'RAPE OF POLAND' zu sprechen.
Ach es gab keine Volksabstimmungen über die noch zu ziehenden Grenzen ?
#Na wenn das so ist, ist es natürlich Quatsch, von Dir.
 
Nicht zu vergessen das NS inscenierte Theaterstueck um den Radiosender Gleiwitz in Aug, 1939.
Das Theaterstück hatte seine größte Resonanz im Nürnberger Prozess erreicht, in der damaligen Propaganda war es blos ein ganz kleiner Aspekt der dort aufgeführten Kriegsgründe, wie Zeitungen und Zeitschriften der damaligen Zeit bestätigen (1.-3.9.39).
Erst weit nach dem Kriege wurde es herausragend in die Geschichtsbetrachtung eingebracht.
 
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