Mittelalterlager
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NP
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Aus heutiger Sicht hast Du zweifelsohne Recht.ok geh ich mal drauf ein
der Angriff auf Wielun war ein von langer Hand geplanter Angriff auf eine schlafende, wehrlose Stadt ohne Militär mit der Absicht Zivilisten zu terrorisieren, zu töten und die Stukas/Ausrüstung zu testen ... in diesem Fall mit der Absicht Unschuldige zu töten, also Vorsatz.
Wow! Steinmeier hatte verstanden dass in 1945 mit 'Crime against humanity,' konkret die gesamte Menschheit betroffen war. Hatte mit dem abstrakten Gummibegriff 'Menschlichkeit' logischerwise ueberhaupt nichts zu tun. Nirgends steht was 'menschlich' ist und was nicht. Doch jeder weiss was mit Menschheit gemeint ist.Steinmeier nannte es bei einer Rede in Wielun sogar ein Menschheitsverbrechen, die poln. Bezeichnungen sind oft auch nicht besser
Crime against humanity, an offense in international criminal law, adopted in the Charter of the International Military Tribunal (Nürnberg Charter), which tried surviving Nazi leaders in 1945, and was, in 1998, incorporated into the Rome Statute of the International Criminal Court (ICC).
Kann man als emotionale Reaktion auch gut verstehen. Doch beruht die Beziehung auf 'Kriegsverbrechen' mehr Hyperbia als auf 1939 geltendes Voelkerrechteines sollte ich noch betonen, ausnahmslos ALLE polnische Quellen die ich hier aufführe stufen mindestens die beiden Morgenangriffe als Kriegsverbrechen ein. Verständlich wenn man bedenkt was Polen unter deutscher Schreckensherrschaft alles erdulden mußte.
Nach welchem in 1939 gueltigem Voelkerecht war es denn ein Kriegsverbrechen?Dass Wieluń ein Kriegsverbrechen war, da gibt es weder in Polen noch in Deutschland noch sonst in Europa Zweifel.
@didihummel war dieser Aktenberg denn bis 2011 hermetisch unter Verschluss, also völlig unzugänglich?Einführung bei germandocsinrussia
..."Seit 2011 lief ein gemeinsames deutsch-russisches wissenschaftliches Projekt zur Digitalisierung der in Rußland aufbewahrten deutschen Dokumente. Von 2014 - 2021 erfolgte die Digitalisierung der 28000 sog. Trophäenakten im CAMO."
Volkmann hat seinen Aufsatz 2011 geschrieben
Nullum crimen sine lege.
Ich kann sie punktgenau datieren, weil sie nach Süden (Südwesten) ausgerichtet waren.Ich glaube, es ging Dekumatland mehr um die Frage, wie Logo die Gräben, die er bei seinem Abstecher nach Wieluń gesehen hat, so punktgenau datieren konnte.
Der war ja gut.Wovon Du ausgehst, spielt keine Rolle.
Es war ein Kriegsverbrechen, und unter Bruch des vom Deutschen Reich freiwillig unterzeichneten Versailler Vertrages und der Anerkennung der rechtmäßigen Grenzen Polens.
Es war der Überfall auf ein Nachbarland, der Überfall auf ein Land dass das Deutsche Reich nicht angegriffen hatte, und ein Terrorangriff auf Zivilisten.
Da gibst Du mir doch sicherlich recht? Inhaltlich hast Du ja bislang nichts entgegen gesetzt.
Das und mehr kam in Nuernberg ja auch zur Sprache.Auch nach den in Deutschland gültigen Rechtsgrundsätzen hätte die Luftwaffe Wieluń nicht bombardieren dürfen.
Es gibt mehrere "von allen Großmächten unterzeichnete Haager Konventions des Jahres 1907".Volkmanns ofterwähnten Aufsatz gibt es inzwischen online:
"Die Rechtsgrundsätze der deutschen Luftwaffe lehnten sich an die....
Art. 25 von welcher 1907 Haager Declaration?Deren Art. 25 untersagt, unverteidigte Orte »anzugreifen oder zu beschießen«. Art. 23 erklärt den Angriff auf zivile Ziele für unrechtmäßig,
Eben. Warum sich sie Haende binden lassen waehrend sich der Gegner als an nichts gebunden fuehlt? =asymmetrical warfare.sofern keine »militärische Notwendigkeit« besteht. Und nach Art. 27 gelten Krankenhäuser, Kirchen und Denkmäler als besonders schützenswert. Diese insgesamt hehren Grundsätze erachtete eine Haager Juristenkommission in den Jahren 1922/23 als ergänzungs- und präzisionsbedürftig. Die Herausforderung durch eine expandierende Luftfahrttechnik, die den Transport von größeren Bombenlasten ermöglichte, hatte zur Bildung dieser
Kommission geführt. Ihr Entwurf für eine kodifizierte Regelung von Luftangriffen während eines Krieges fand allerdings keine internationale Ratifizierung.
Aus heutiger Sicht ja. Aber nicht aus damaliger Sicht.Wovon Du ausgehst, spielt keine Rolle.
Es war ein Kriegsverbrechen, und unter Bruch des vom Deutschen Reich freiwillig unterzeichneten Versailler Vertrages und der Anerkennung der rechtmäßigen Grenzen Polens.
Es war der Überfall auf ein Nachbarland, der Überfall auf ein Land dass das Deutsche Reich nicht angegriffen hatte, und ein Terrorangriff auf Zivilisten.
Da gibst Du mir doch sicherlich recht? Inhaltlich hast Du ja bislang nichts entgegen gesetzt.
Pardela_cenicienta schrieb:
Wovon Du ausgehst, spielt keine Rolle.
Es war ein Kriegsverbrechen, und unter Bruch des vom Deutschen Reich freiwillig unterzeichneten Versailler Vertrages und der Anerkennung der rechtmäßigen Grenzen Polens.
Es war der Überfall auf ein Nachbarland, der Überfall auf ein Land dass das Deutsche Reich nicht angegriffen hatte, und ein Terrorangriff auf Zivilisten.
Quatsch.Der war ja gut.
Freiwillig unterzeichnet unter dem Eindruck der Hungerblockade .
Nicht zu vergessen das NS inscenierte Theaterstueck um den Radiosender Gleiwitz in Aug, 1939.Der unprovozierte Überfall auf Polen hatte nun mal nix mit irgendwelchen "Grenzstreitigkeiten" zu tun. Es ging hier ausschließlich um den "Lebensraum" im Osten für das "deutsche Volk" nach der NS-Doktrin. Egal wie Polen agiert hätte, Hitler brauchte es als Aufmarschraum gegen die UdSSR!!!
Ach es gab keine Volksabstimmungen über die noch zu ziehenden Grenzen ?Quatsch.
"Bleeders are no rulers"
TREATY OF VERSAILLES-JUNE 28, 1919PART IIBOUNDARIES OF GERMANY59ARTICLE 27The boundaries of Germany will be determined as follows:7. With Poland:From the point defined above to a point to be fixed on the ground about 2 kilometres east of Lorzendorf :the frontier as it will be fixed in accordance with Article 88 of the present Treaty; thence in a northerly direction to the point where the administrative boundary of Posnania crosses the river Bartsch: a line to be fixed on the ground leaving the following places in Poland: Skorischau, Reichthal, Trembatschau, Kunzendorf, Schleise, Gross Kosel,Schreibersdorf, Rippin, Fiirstlich-Niefken, Pawelau, Tscheschen, Konradau, Johannisdorf, Modzenowe, Bogdaj, and in Germany: Lorzendorf, Kaulwitz, Glausche, Dalbersdorf, Reesewitz, Stradam, Gross Wartenberg, Kraschen, Neu Mittelwalde, Domaslawitz, Wedelsdorf, Tscheschen Hammer; .thence the administrative boundary of Posnania north-westwards to the point where it cuts the Rawitsch-Herrnstadt railway; thence to the point where the administrative boundary of Posnania cuts the Reisen-Tschirnau road: a line to be fixed on the ground passing west of Triebusch and Gabel and east of Saborwitz; thence the administrative boundary of Posnania to its junction with theeastern administrative boundary of the Kreis of Fraustadt; hence in a north-westerly direction to a point to be chosen on the roadbetween the villages of Unruhstadt and Kopnitz: a line to be fixed on the ground passing west of Geyersdorf, Brenno, FeWen, Altkloster, KIebel, and east of Ulbersdorf, Buchwald, lIgen, Weine, Lupitze, Schwenten; thence in a northerly direction to the northernmost point of Lake Chlop:a line to be fixed on the ground following the median line of the lakes; the town and the station of Bentschen however (including the junction ofthe lines Schwiebus-Bentschen and Ziillichau-Bentschen) remaining in Polishterritory; thence in a north-easterly direction to the point of junction of the bound-aries of the Kreise of Schwerin, Birnbaum and Meseritz: a line to be fixed on the ground passing east of Betsche; thence in a northerly direction the boundary separating the Kreise of Schwerin and Birnbaum, then in an easterly direction the northern boundaryof Posnania to the point where it cuts the river Netze; thence upstream to its confluence with the Kiiddow: the course of the Netze;thence upstream to a point to be chosen about 6 kilometres southeast of Schneidemueihl: the course of the Kiiddow; thence north-eastwards to the most southern point of the re-entrant of the northern boundary of Posnania about 5 kilometres west of Stahren: a line to be fixed on the ground leaving the Schneidemiihl-Konitz railwa in this area entirely in German territory; thence the boundary of Posnania north-eastwards to the point of the salient it makes about 15 kilometres east of Flatow;thence north-eastwards to the point where the river Kamionka meets thesouthern boundary of the Kreis of Konitz abbut 3 kilometres north-east of Grunau: a line to be fixed on the ground leaving the following places to Poland:Jasdrowo, Gr. Lutau, Kl. Lutau, Wittkau, and to Germany: Gr. Butzig, Cziskowo, Battrow, Bock, Grunau; thence in a northerly direction the boundary between the Kreise of Konitz and Schlochau to the point where this boundary cuts the river Brahe; thence to a point on the boundary of Pomerania 15 kilometres east of Rummelsburg: a line to be fixed on the ground leaving the following places in Poland:Konarzin, Kelpin, Ad!. Briesen, and in Germany: Sampohl, Neuguth, Steinfort, Gr. Peterkau;then the boundary of Pomerania in an easterly direction to its junction with the boundary between the Kreis of Konitz and Schlochau; thence northwards the boundary between Pomerania and West Prussia to the point on the river Rheda about 3 kilometres north-west of Gohra where that river is joined by a tributary from the north-west; thence to a point to be selected in the bend of the Piasnitz river about 1}t2kilometres north-west of Warschkau : a line to be fixed on the ground; thence this river downstream, then the median line of Lake Zarnowitz, thenthe old boundary of West Prussia to the Baltic Sea.8. With Denmark:The frontier as it will be fixed in accordance with Art........
So wie man heute vom 'THE RAPE OF NANKING' spricht, habe ich kein Problem vom 'RAPE OF POLAND' zu sprechen.
Das Theaterstück hatte seine größte Resonanz im Nürnberger Prozess erreicht, in der damaligen Propaganda war es blos ein ganz kleiner Aspekt der dort aufgeführten Kriegsgründe, wie Zeitungen und Zeitschriften der damaligen Zeit bestätigen (1.-3.9.39).Nicht zu vergessen das NS inscenierte Theaterstueck um den Radiosender Gleiwitz in Aug, 1939.
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