Allgemeinwissen-Quiz (Googeln verboten!)

Dieses Thema im Forum "Quiz" wurde erstellt von Tib. Gabinius, 26. Juli 2004.

  1. excideuil

    excideuil unvergessen

    Na, ja, ich hatte weniger deine Erinnerung im Sinn als eher den Umstand, dass der lesende Eingeweite mir zurecht unterstellen müsste, dass ich den Fehler sehen hätte müssen. Somit wäre eine Nichtkorrektur auf mich zurückgefallen. :still:

    Aber jetzt zurück zu deinem Rätsel, sonst gibt es noch - berechtigte - erhobene Zeigefinger der Moderation.

    Allerdings eine Antwort auf dein Rätsel habe ich nicht.

    Grüße
    exci
     
  2. hardy73

    hardy73 Neues Mitglied

    Noch ein Tipp:
    Der gesuchte schrieb seinen Reisebericht in Form eines Briefes an den franz. König Ludwig IX. (der Heilige). und beschrieb seine Gastgeber als äußerst aufdringlich, undankbar und hässlich. Offiziell gab er die Missionierung als Grund seiner Reise an.
     
  3. Rimpler

    Rimpler Neues Mitglied

    Menno.
    " Die Fragen sollten von einer moderaten Schwierigkeit sein, dafür ist googln oder ähnliche elektronische Hilfsmittel zu nutzen nicht erlaubt. Dabei appellier ich an die Ehrlichkeit der Mitspieler."

    Wieviele Experten gibt es hier für diesen Zeitraum?
     
  4. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ich glaube, es geht um einen Mönch namens Wilhelm. Der Verbündete, den er suchte, war der "Priesterkönig Johannes".
     
  5. hardy73

    hardy73 Neues Mitglied

    Wilhelm von Rubruk ist vollkommen richtig:respekt:

    Nur Priesterkönig Johannes nicht ganz.

    Er wollte zunächst von Ludwig IX in "geheimer Mission" zu Sartach(Sartak) reisen. Von diesem wurde berichtet er wäre ein christlicher Mongolenfürst, was natürlich nicht die Wahrheit war. Ludwig IX. erhoffte sich ein Bündnis gegen die Muslime. Offiziell war er als Missionar unterwegs. Sartach(nordl. der Krim) erklärte sich für nicht zuständig und verwies ihn an Batu Khan (den Khan der Goldenen Horde, am Don). Auch Batu erklärte sich für nicht zuständig und schickte Rubruk weiter zum Großkhan Mönke nach Karakorum. Seine Mission scheiterte wohl auf ganzer Linie. Mönke erklärte sich zum Bündnis bereit, sofern Ludwig ihm Tribut leisten würde, getauft hatte er auf seiner Reise von 1253-1255 ganze sechs Leute. Diese waren gefangene Europäer. Nach seiner Rückkehr schrieb er den besagten Brief welcher kein Interesse mehr fand und in einer Klosterbibliothek bis ins 19.Jh. verschwand. Dadurch erhielt er nicht die ihm zustehende Aufmerksamkeit, wie sie Carpini und Polo zuteil wurde.
    Erstaunlich ist, dass er ein sehr guter Beobachter war und sein Bericht keine Fantastereien enthielt wie sie kurz danach noch bei Marco Polo zu finden sind. Er enthält erstaunliche gute Angaben über Geographie, die Sprachen und Lebensräume der Völker die er traf. So fand er heraus, das das kaspische Meer ein Binnenmeer ist und erwähnte erstmalig Korea.

    William Rubruck, Reise zu den Mongolen. Von Konstantinopel nach Karakorum. Hans Dieter Leicht[Hrsg.], Wiesbaden, 2012 (neue überarbeitete Auflage)


    @ Rimpler
    das ich Mirabeau wusste war auch nur ein Zufall, ist nicht einmal mein Spezialgebiet.
    Zu einfach sollte es nicht sein. Das währe doch langweilig. Und ich wette mit dir das ich die nächste Frage auch nicht beantworten kann, aber das ist doch der Reiz.
    Dran bleiben und schon mal ne gute Frage überlegen falls es mal dein Spezialgebiet trifft und du die Antwort weißt.:trost:

    Ravenik nun du!:winke:
     
  6. hardy73

    hardy73 Neues Mitglied

    ps.: er trifft batu an der Wolga, nicht am Don sry.
     
  7. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ich suche einen Dichter, der in einer bewegten Zeit lebte, nicht sehr alt wurde und kein sehr umfangreiches Werk hinterließ, aber trotzdem zu den bekanntesten Dichtern seiner Zeit und Sprache gehörte. In vielen seiner Gedichte geht es um seine Geliebte. Übersetzer und Lehrer hatten und haben so ihre Probleme mit dem oft arg schlüpfrigen Charakter seiner Gedichte.
     
  8. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Da fiele mir Francois Villon ein
     
  9. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Nein, ich suche einen antiken Autor.
     
  10. flavius-sterius

    flavius-sterius Aktives Mitglied

    Das klingt mir doch sehr nach Catull.

    Wobei ich mich gerade frage, wo und wie ich das Buch mit seinen Werken versemmelt habe
    :motz:
     
  11. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Damit liegst Du richtig.
     
  12. flavius-sterius

    flavius-sterius Aktives Mitglied

    Der Vater des Gesuchten heiratete eine Adelige am französischen Hof. Jedoch weigerte sich diese Ehefrau, ihrem Gatten in dessen Heimat zu folgen. Daher wurde unser Gesuchter in Paris geboren. Der Vater wurde in Paris als peinlicher Provinzler aus dem Ausland verspottet. Nach langem "Kampf" musste die Mutter auf königlichen Befehl den Sohn an den Vater heraus geben. So wurde der kleine Junge von seinem Vater in dessen Heimat mitgenommen. In seinem Testament warnte der Vater seinem Sohn vor französischen Frauen. Unser Gesuchter auf jeden Fall heiratete keine Französin. Die von ihm erwählte Frau brachte viel Geld in die Beziehung, so dass er sich ein Barockschloss bauen konnte, welches noch heute existiert und inmitten einer Kleinstadt an einem großen Fluss liegt.


    Er gewann bedeutende Schlachten :fechtduell: und war ein treuer "Diener" seines Herrschers. Seine Ambitionen waren enorm, jedoch nicht vom Erfolg gekrönt. Weder bekam er die von ihm begehrte Kurwürde noch konnte er eine angestrebte Königskrone erringen. Heute ist er weitgehend vergessen, dafür sein Cousin und Nachfolger als Heerführer noch bei vielen im Gedächtnis. Die von ihm in einer seiner Schlachten gemachte Kriegsbeute ist noch heute im Museum zu bestaunen, gewährt diese Kriegsbeute doch Einblick in die exotische Welt einer damaligen Großmacht. Von dieser Großmacht zum einen ist auch ein Teil seines Spitznamen abgeleitet. Der andere Teil erinnert doch sehr an den Ort seiner Geburt.

    Winston Churchill hat sich wenig schmeichelhaft über unseren Gesuchten geäußert. Nun ja, wenn man unseren Gesuchten herabsetzt, bleibt mehr Ruhm für einen Verwandten von Winston.
     
  13. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ludwig von Baden, der "Türkenlouis"?
     
  14. flavius-sterius

    flavius-sterius Aktives Mitglied

    Korrekt, gesucht war der Türkenlouis, Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden
     
  15. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Diesmal suche ich eine hochadlige Schriftstellerin. Sowohl ihr Bruder als auch ihr Ehemann waren Könige. Literarischen Ruhm erlangte sie durch eine Novellensammlung, auch wenn diese an Bekanntheit und Nachwirken hinter ihrem wesentlich berühmteren Vorbild, an das sich Titel und Struktur deutlich anlehnten, zurückblieb.
     
  16. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ein Tipp: Sie lebte im 15./16. Jhdt.
     
  17. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Noch ein Tipp: Sie lebte im Raum Frankreich.
     
  18. Rimpler

    Rimpler Neues Mitglied

    Interessant ...

    aber ich komm' nicht drauf.

    Googeln verboten. :heul:
     
  19. Mirtos

    Mirtos Mitglied

    eine medici ?
     
  20. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Nein.

    Die Dame und ihr Werk scheinen tatsächlich komplett unbekannt zu sein. Also noch ein paar Tipps: Das Vorbild für ihr Werk ist eine berühmte italienische Novellensammlung aus der frühen Renaissance. Ihr Werk sollte eigentlich genauso umfangreich werden, aber sie starb vor der Vollendung. Ihr Enkel war auch König des Reiches, dessen König ihr zweiter Ehemann war, wurde aber auch König von Frankreich.
     

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