Datierung und Anlass des Varuszuges

ab es geregelte Winter Waffenruhe mit Homeofficegarantie ?
Vertraglich geregelte und von Gewerkschaften kontrollierte Waffenruhezeiten wird man vergeblich suchen.
Jedoch haben sich Kriegszüge sehr wohl an Jahreszeiten orientiert, sei es aus klimatischen oder wirtschaftlichen (z. B. Erntezeiten) Gründen.

Selbst in modernen Kriegen fing man keine Offensiven in Schlamm- oder Frostperioden an.
 
Stimmt , aber alle anderen Regionen Europas , sind auch nicht durch Ebbe und Flut der maßen bestimmt und überregional beeinflusst.
Wie wichtig ist der Mondkalender in euren breiten.?
Hier steht immer noch in der Zeitung.
Schau dir Mal das Land mit Wasserständen +2 Meterauf einer karte an wie in diesen Tagen ohne of den Wetterbericht zu schauen müssen wir anhand des Waserlevels Westwind auf die deutsche Bucht haben .
Es bleiben ohne Daiche kaum Heerwege bestehen.
 
Un
Stimmt , aber alle anderen Regionen Europas , sind auch nicht durch Ebbe und Flut der maßen bestimmt und überregional beeinflusst.
Wie wichtig ist der Mondkalender in euren breiten.?
Hier steht immer noch in der Zeitung.
Schau dir Mal das Land mit Wasserständen +2 Meterauf einer karte an wie in diesen Tagen ohne of den Wetterbericht zu schauen müssen wir anhand des Waserlevels Westwind auf die deutsche Bucht haben .
Es bleiben ohne Daiche kaum Heerwege bestehen.
sie wollten ihre Ehre verlustfrei wiedererobern.
 
Woher stammten die Legionäre?


Wahrscheinlich waren es überwigend keine Italiener. Mit Sicherheit gab es Einheiten die dem winter gewachsen waren.
Wer Legionär werden wollte, musste das römische Bürgerrecht haben. Das Legionäre in der fraglichen Zeit stammten nahezu ausnahmslos aus Italien.
Abgesehen davon erfriert bei entsprechend strengem Frost und unzulänglicher Kleidung ein Friese genauso wie ein Sizilianer.
 
Stimmt , aber alle anderen Regionen Europas , sind auch nicht durch Ebbe und Flut der maßen bestimmt und überregional beeinflusst.
Welche relevante Regionen in Deutschland/Germanien sind denn durch Ebbe und Flut beeinflusst und welcher Feldzug soll dadurch verhindert worden sein?
 
Forscher glauben in 1500 Jahren, dar wir unser Leben lang die 10 Gebote befolgt haben gottesfürtig,
fromm und uneigenützig gelebt, weil in jedem Dorf ne Kirche stand und jedem Haus ein Kreuz und Bibel zu finden ist..
Wenn sie die schriftlichen Quellen ignorieren und sich nur die alten Dörfer mit ihren Kirchen anschauen und ansonsten ihre Phantasie spielen lassen, dann könnten sie auf so eine Idee kommen.
Solche Leute würde ich allerdings nicht als "Forscher" bezeichnen.
 
Woher stammten die Legionäre?


Wahrscheinlich waren es überwigend keine Italiener. Mit Sicherheit gab es Einheiten die dem winter gewachsen waren.

Oder

Gab es geregelte Winter Waffenruhe mit Homeofficegarantie ?

Eine Armee in Ruhe liegend ist von den Fixkosten, der Versorgung gleich, im Einsatz erhöht sich der variable Aufwand, dieser ist in Nordndeutschland im Winter jedoch wesentlich geringer als im Sommer.
Da die Kostenträger im winter Einsatz nicht direkt überfallen werden und sich schlagartig verringern, bleibt das gebundene Kapital in Form von Feldausbildung auch länger erhalten und eine wahrscheinlichkeit Fremdkapital zu erbeuten und dieses in die Arme zu reiinvestieren ist unter geringen Verlusten wesentlich höher.
Respekt , betriebswirtschaftlich gut gedacht; aber wo siehst Du den break-even-point?
 
Die enorme Effizienz des römischen Schuhwerks sicherte blasenfreies Laufen und gutes Trocknen der Füße bei Nässe.

Diese Effizienz bedeutete aber auch, dass man eigene Ressourcen schonte. Und besonders wertvoll war die Ressource Mensch.

Bis zum Beweis des Gegenteils finden sich keine Legionslager in Willingen oder Winterberg, sondern aus guten Gründen in Mainz und Xanten.

Der normale italische Legionär wird sich, dank guter Gesundheit, ständigem Training, besserer Gesundheitsversorgung und Ernährung in wesentlich besserer Gesundheit als die ständig hüstelnden Germanen befunden haben.
 
Wer Legionär werden wollte, musste das römische Bürgerrecht haben. Das Legionäre in der fraglichen Zeit stammten nahezu ausnahmslos aus Italien.
Abgesehen davon erfriert bei entsprechend strengem Frost und unzulänglicher Kleidung ein Friese genauso wie ein Sizilianer.
Ne kein scheiss allein der permanente Wind fällt nur Urlaubern auf, keiner wird Schmerz zugeben und krank ist auch keiner. Ein Moin in Melodie und Tonlage reicht aus um zu wissen ob es weiter geht. Die Menschen sind Flüssigsonne gewönht.

zum Verständnis

Nennen wir die Kerntruppe mit Eiliterechten der Römer Legionäre. Und nennen angepassten Truppenteile aus unterworfenen völkern und Ländern, für die Drecksarbeit,
Hilfstruppen .
Mit Legionären allein wäre das Reich nicht entstanden, dafür war die Abnutzung zu groß . Bleiben zur Umsetzung noch unterworfene Krieger Europas, die im Kriegsdienst vernichtet werden und keinen Aufstand erzeugen.
Im Heeresdienst waren sicher Söldner, Mutivierte Legionäre und sklaven zu finden die eine Mission für Freiheit, Ehre ,Gold mit ihren Fähigkeiten unter Beweis wollte .

Am Ende haben die Römer gewonnen.

Ich denke nicht das nach der Falle von Varus eine Legion wieder auf die gleiche Art einmarschiert ist , dann hätten die Römer es nicht geschafft den Adler wieder zu holen. der Erfolg wird mir Recht geben.
 
Respekt , betriebswirtschaftlich gut gedacht; aber wo siehst Du den break-even-point?
Beim Wiedererlangen des Adlers , das Preisleistungsverhältnis von Land/Rohstoffen zu Kosten und Nutzung /Abschreibung war nach ca 40 Jahren nicht mehr gegeben, die reinvestition abgeschlossen, mit der Truppenbindung konnte man z.b. Großbritannien wirtschaftlicher unterwerfen.
 
Die enorme Effizienz des römischen Schuhwerks sicherte blasenfreies Laufen und gutes Trocknen der Füße bei Nässe.

Diese Effizienz bedeutete aber auch, dass man eigene Ressourcen schonte. Und besonders wertvoll war die Ressource Mensch.

Bis zum Beweis des Gegenteils finden sich keine Legionslager in Willingen oder Winterberg, sondern aus guten Gründen in Mainz und Xanten.

Der normale italische Legionär wird sich, dank guter Gesundheit, ständigem Training, besserer Gesundheitsversorgung und Ernährung in wesentlich besserer Gesundheit als die ständig hüstelnden Germanen befunden haben.
Wie viele Kilometer sind die Einheiten marschiert an einem 12 Stunden Tag. Mit gepäck ?
 
Wenn sie die schriftlichen Quellen ignorieren und sich nur die alten Dörfer mit ihren Kirchen anschauen und ansonsten ihre Phantasie spielen lassen, dann könnten sie auf so eine Idee kommen.
Solche Leute würde ich allerdings nicht als "Forscher" bezeichnen.
Gut ist das neuerdings all der Unsinn von Kai verarbeitet wird, der Mensch dieses wieder konsumiert und dann in Geschichte eingeht ;)
 
Den überlieferungen zu glauben macht nicht immer Sinn.
die Truppen könnten im Winter auf gerader weiter Strecker ihre Kampftacktiken voll ausstrecken.
Es gab keine Tarnung und weite Sicht. Alle Vorteile für das Römische Heer im Winter und den Germanen im Sommer.
Ja die Überlieferung, gibt es nicht den Spruch "Wär Varus zu Haus geblieben, wär uns das erspart geblieben",
zum Beispiel endlose Varus-Diskussionen in Geschichtsforen. Aber Fortuna oder eine andere Schicksalsgöttin war uns nicht hold,
und so müssen wir enrsthaft überlegen, ob nicht auch Schneeballschlachten eine extrem effiziente Taktik im Winterfeldzug sein könnten, das muss doch im Exercitius irgendwo stehen...? Oder im Stragicon von Maurikios?

Mir öffnet sich ein Schlachtfeldpanorama vor Augen, links die Legio V Alaudae zur Überraschung der gegenüber ausrutschenden Brukteri auf Langlaufski, die in einer Manufaktur im Noricum das erste Mal seriell hergestellt wurden, rechts die Legio XXI Rapax auf Schneeschuhen, den gegenüberstehenden Angrivariern aber sowas von überlegen! Die Kavallerie greift überfliegend die Flanken an, sollte überhaupt Spikes an den Hufeisen -oh Unglück, die gabs ja noch nicht! - damit fällt die Kavallerie ja komplett aus!
- Filmklappe zu -
 
Wie viele Kilometer sind die Einheiten marschiert an einem 12 Stunden Tag. Mit gepäck ?
Auf trockenen Straßen ohne Hindernisse 30 km, im Eilmarsch bis zu 36 km. Man konnte nicht 12 Stunden lang marschieren, die Tiere mussten versorgt werden, ein Lager musste aufgeschlagen werden, mit Wall und Graben.
Lauter Dinge, die bei gefrorenen Flüssen und Böden nicht zu schaffen sind.
 
Auf trockenen Straßen ohne Hindernisse 30 km, im Eilmarsch bis zu 36 km. Man konnte nicht 12 Stunden lang marschieren, die Tiere mussten versorgt werden, ein Lager musste aufgeschlagen werden, mit Wall und Graben.
Lauter Dinge, die bei gefrorenen Flüssen und Böden nicht zu schaffen sind.
@Chauke , ich empfehle dir die Anabasis, Xenophon, der Zug der Zehntausend, spannend zu lesen. Ein Beispiel, beim Marsch in Armenien (Kapitel IV,5): Von den Soldaten waren diejenigen zurückgeblieben, die schneeblind waren oder erfrorene Zehen hatten. Wenn man auf dem Marsch etwas Schwarzes vor den Augen trug, konnte man sich gegen Schneeblindheit schützen; den Füßen half es, wenn man sich bewegte, nie ruhte und über Nacht die Schuhe löste. Wenn man in den Schuhen schlief, drangen die Riemen in die Füße, und das Schuhwerk gefror."

Die Marschleistung blieb bei Xenophon relativ gleichbleibend 5 Parasangen täglich, das sind ca 27,5 Kilometer, trotz Schnee .
 
Stimmt
Auf trockenen Straßen ohne Hindernisse 30 km, im Eilmarsch bis zu 36 km. Man konnte nicht 12 Stunden lang marschieren, die Tiere mussten versorgt werden, ein Lager musste aufgeschlagen werden, mit Wall und Graben.
Lauter Dinge, die bei gefrorenen Flüssen und Böden nicht zu schaffen sind.
Hatten wir am Mittwoch einen Beitrag zu 13,62 km als Theoretisches Streckenmaß. Irgendwie Fällt mir dieses Zahl gerade 13,62 km x 2 =optimales Tages Marsch Ergebnis, hierzu ein Faktoren,wie Steigungen, Wind Regen Sturm, Hargel Trinkwasserversorgung können es ändern.
 
@Chauke , ich empfehle dir die Anabasis, Xenophon, der Zug der Zehntausend, spannend zu lesen. Ein Beispiel, beim Marsch in Armenien (Kapitel IV,5): Von den Soldaten waren diejenigen zurückgeblieben, die schneeblind waren oder erfrorene Zehen hatten. Wenn man auf dem Marsch etwas Schwarzes vor den Augen trug, konnte man sich gegen Schneeblindheit schützen; den Füßen half es, wenn man sich bewegte, nie ruhte und über Nacht die Schuhe löste. Wenn man in den Schuhen schlief, drangen die Riemen in die Füße, und das Schuhwerk gefror."

Die Marschleistung blieb bei Xenophon relativ gleichbleibend 5 Parasangen täglich, das sind ca 27,5 Kilometer, trotz Schnee .
Die Theorien von Wolfram sind hier wiederfindbar
 

Anhänge

  • IMG_20261011_141622431_HDR.jpg
    IMG_20261011_141622431_HDR.jpg
    990 KB · Aufrufe: 9
Ja die Überlieferung, gibt es nicht den Spruch "Wär Varus zu Haus geblieben, wär uns das erspart geblieben",
zum Beispiel endlose Varus-Diskussionen in Geschichtsforen. Aber Fortuna oder eine andere Schicksalsgöttin war uns nicht hold,
und so müssen wir enrsthaft überlegen, ob nicht auch Schneeballschlachten eine extrem effiziente Taktik im Winterfeldzug sein könnten, das muss doch im Exercitius irgendwo stehen...? Oder im Stragicon von Maurikios?

Mir öffnet sich ein Schlachtfeldpanorama vor Augen, links die Legio V Alaudae zur Überraschung der gegenüber ausrutschenden Brukteri auf Langlaufski, die in einer Manufaktur im Noricum das erste Mal seriell hergestellt wurden, rechts die Legio XXI Rapax auf Schneeschuhen, den gegenüberstehenden Angrivariern aber sowas von überlegen! Die Kavallerie greift überfliegend die Flanken an, sollte überhaupt Spikes an den Hufeisen -oh Unglück, die gabs ja noch nicht! - damit fällt die Kavallerie ja komplett aus!
- Filmklappe zu -
Ich glaube du wohnst in einer Berg Region anders kann ich mir den gergrenten Horizont nicht vorstellen.
 
Zurück
Oben