Geschichte der Schiffsartillerie zu Zeiten der Segelschiffe

Dieses Thema im Forum "Technikgeschichte" wurde erstellt von Apvar, 7. März 2011.

  1. Landartillerist

    Landartillerist Neues Mitglied

    Hallo thanepower,
    und schon wieder eine schnelle und verwertbare Antwort, gutes Forum, vielen Dank!
     
  2. Landartillerist

    Landartillerist Neues Mitglied

    Ahoi thanepower,
    habe einen interessanten Pfad zum Thema "Matrosen, Seesoldaten und Kanoniere" gefunden - von 1832!
    Siehe "Krünitz: Ökonomisch-technologische Encyklopädie", 155. Teil, Berlin, 1832 ab Seite 371:
    https://books.google.de/books?id=Vq8sM79OjkIC&redir_esc=y
    Ein Vergleich der Flotten europäischer Seemächte.

    Gruß
    Landartillerist
     
  3. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    nochmal zum Thema Pulver
    Die Grundmischung von Schwarzpulver ist eigentlich relativ einfach.In meiner Jugend ,als man die Ingredenzien noch in jeder Drogerie frei kaufen konnte, haben wir als Schulbuben das Zeug selbst gemixt und das mit beträchtlichem Erfolg. Entscheidend für die Explosionskraft war, wie fein die Zutaten gemahlen und wie gut vermischt sie waren sowie, welche Zusatzstoffe (z.B.Kaliumpermanganat oder roter Phosphor)noch dem Grundrezept zugefügt waren um die Wirkung in die ein oder andere Richtung zu optimieren
    Und besonders wichtig ist die Verdämmung sonst fackelt das Zeug ohne Explosion ab.Und da kann ich mir vorstellen, dass ein Kanonier der eine Kanone von der Aussenseite des Schiffes laden muss das weniger gut hinbekommt, als wenn man dies mit sicherem Stand im Inneren machen kann.
     
  4. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Nicht nur die Substanzen sind wichtig. Es kommt auch auf die Vermahlung des Pulvers an. Je kleiner die Partikel, desto besser kann gemischt werden und auch verdämmt werden. Mit der besseren Vermischung habe ich einen gleichmäßigeren Reaktionsverlauf. Der insgesamt für eine gleichmäßigere Verbrennung sorgt und weniger belastend für das Geschütz sein dürfte, da weniger Druckschwankungen während der Reaktion/Zündung auftreten.
     
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  5. pelzer

    pelzer Aktives Mitglied

    Genau. Ein gleichmässigeres (und etwas langsameres) Abbrennen der Treibladung ergibt einen höhere Druckentwicklung im Rohr – und dadurch eine höhere Mündungsgeschwindigkeit. Also zielgenauer oder weiter schiessen, oder mehr Durchschlagskraft des Geschosses im Ziel.

    Gruss Pelzer
     
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