Griechische Mythologie

Dieses Thema im Forum "Antikes Griechenland" wurde erstellt von Lukrezia Borgia, 21. Juli 2004.

  1. askan

    askan Neues Mitglied

    Die Bibelgeschichten von Michael Köhlmeier sind auch sehr lesenswert! :)
     
  2. Mercy

    Mercy unvergessen

    Wäre eines eigenen Threads wert

    Michael Köhlmeier: "Geschichten von der Bibel"

    Gut hingegen gefällt dem Rezensenten diese Publikation, vor allem wegen des "leise humoristischen" Tons und der Tatsache, dass der Autor die Bibel-Geschichten mit "jüdischen und altbabylonischen Legenden, Mythen und Apokryphen" ergänzt. Auch zeige Köhlmeier den angemessenen Respekt vor seinem Sujet. Insgesamt haben diese Texte nach Kurzke eher etwas "novellistisches als romanhaftes", und trotz der Tatsache, dass der Autor zum Teil moderne Ausdrücke verwendet, so gefällt dem Rezensenten dieses Buch, weil es "weit entfernt ist von billiger Verachtung".

    http://www.perlentaucher.de/buch/4710.html
     
  3. Tib. Gabinius

    Tib. Gabinius Aktives Mitglied

    Lapithen und Kentauren

    Neben den vielen Kentauren, die als Einzelgänger auftauchen existiert auch eine Sage, welche von einem ganzen Volk von Kentauren spricht.

    Es war die Hochzeit des thessalischen Fürsten Peirithoos mit der Lapithin Hiooidameia. Zu dieser Feier waren nicht nur die Verwandten und Freunde geladen, auch Theseus, Freund des Fürsten und einige Kentauren waren anwesend.
    Es ging hoch her auf dem Fest und der Wein floß. Davon berauscht beschloß einer die liebliche Schönheit von Braut, zu entführen und für sich zu nehmen. Also packte er sie an den Haaren und wollte sie fortschleifen.
    Als die anderen Kentauren dessen angesichtig wurden beschloßen sie, dass doch jeder von ihnen eine thessalische Jungfrau verdient habe.
    Dies ließen weder die anwesenden Lapithen noch der Bräutigam oder sein Freund Theseus zu. So entspann sich ein harter aber kurzer Kampf ohne Waffen, in dessen Verlauf alles genutzt wurde, was in die Hände kam. Am Ende schlug Theseus den ersten der frechen Bande mit einem Trinkgefäß nieder, worauf sich die Kentauren zurückzogen.
    Zwar konnte sich nun Peirithoos einer großartigen Frau rühmen, doch das gerade erst friedlich gewordenene Verhältnis zu den Kentauren war wieder im Streit versunken.
     
  4. Tib. Gabinius

    Tib. Gabinius Aktives Mitglied

    Atalante

    Weil er keine Söhne sondern nur Töchter bekam, setzte der König Iasos voller Zorn schließlich seine Tochter Atalante im Wald aus.
    Eine Bärin säugte sie und bald fanden Jäger das Baby. Sie zogen sie auf und bald erblühte sie in strahlender Schöhnheit. Doch ihre Natur war wild und ungezähmt. Nichts liebte sie, als durch die Wälder zu streifen, zu jagen und zu laufen.
    Doch bald bekamen die ersten Männer von ihrer Schöhnheit wind und sie wurde umworben wie kaum eine zweite.
    Da sie aber keinen Willen zeigte sich zu vermählen legte sie den Bewerbern eine Aufgabe vor, dessen versagen für die Männer den Tod zu bedeuten habe. Sie mußten gegen sie im Wettlauf antreten.
    Nun begab es sich, dass bei einem dieser Rennen der Urenkel des Poseidon, Hippomenes anwesend war. Zuerst spottete er noch der Wahnsinnigen, die ihr Leben für eine Frau aufs Spiel setzten, doch als Atalante dann leicht gekleidet die Bahn betrat verstummte er.
    Nicht lange dauerte es, da war Atalante siegreich und die Bewerber starben.
    Doch davon ließ er sich nicht abhalten, er forderte nun seinerseits die Jungfrau zum rennen, und zum ersten mal wußte Atalante nicht ob sie gewinnen wollte, so riet sie ihm ab von diesem Vorhaben.
    Aber er bestand darauf, bat aber heimlich die Götter um Hilfe. Und Aphrodite erhörte ihn. Sie gab ihm unbeobachtet drei goldene Äpfel.
    Als nun der Lauf gestartet wurde und Atalante drohte, den Jüngling zu überholen, da ließ er den ersten der Äpfel fallen.
    Seine Kontrahentin hielt, als sie das glitzernde Kleinod sah inne und nahm es auf. Diese Zeit nutzte der junge Mann sich einen Vorprung zu erarbeiten, doch Atalante war schnell wieder bei ihm, so dass er den Trick ein zweites Mal anwenden mußte. Auch dieses mal beugte sich die schöne Frau hinab um den Apfel aufzunehmen.
    Auch diesmal holte sie ihn beinah ein, da warf er den dritten Apfel, und obwohl sie der Idee gewahr geworden war, konnte sie dem Apfel nicht widerstehen.

    So gewann der Jüngling das Rennen und die Jungfrau, was niemanden mehr freute als sie.
     
  5. Kassandra

    Kassandra Neues Mitglied

    Iason und das Goldene Vlies

    Iason war der Sohn von Aison und Philyra und ein griechischer Held und Reisender, der in der kleinen Stadt Iolkos in Thessalien Magnesia geboren wurde.
    Als sich Pelias, der Halbbruder Aisons, des Thrones bemächtigte, kam es zu Schwierigkeiten. Philyra versteckte Iason bei dem weisen Kentauren Chiron im Wald Thessaliens. Chiron war in vielen Bereichen bewandert, einschließlich Medizin und hat höchstwahrscheinlich deswegen das Kind Iason ("Heiler") genannt.

    Der delphische Apollon warnte Pelias davor, dass er den Thron von Iolkos durch einen Einschuhigen verlieren würde. Als der erwachsene Iason mit nur einer Sandale in der Stadt ankam, erschrak Pelias. Iason hatte die Sandale verloren, als er eine arme Frau auf den Armen durchs Wasser trug, die in Wirklichkeit die verkleidete Gottheit Hera war. Da Iason während eines religiösen Festes eintraf, konnte Pelias ihm nichts zuleide tun. Um sich vor der Bedrohung, die Iason darstellte zu retten, schickte er ihn auf eine unmögliche Suche. Er bot Iason den Thron unter der Bedingung an, das Vlies (Fell) des Goldenen Widders heimzuholen. Iason plante sein Vorhaben umsichtig und ließ zunächst ein Schiff, die Argo bauen. Athene gab gute Ratschläge und ein Stück Holz von der Orakeleiche in Dodana dazu. Dann suchte er sich eine tüchtige Mannschaft, darunter Orpheus, Admentos, Telamon und Peleus, die später unter dem Namen Argonauten bekannt wurden.

    Sie segelten auf dem See der Wunder und seine Fahrt führte ihn zuerst nach Lemnos, wo die Frauen ein Jahr zuvor ihre Männer aus Eifersucht auf thrakische Sklavinnen ermordet hatten. Nur die Königin Hypsipyle hatte ihren alten Vater gerettet. Sie nahm Iason freundlich auf, und auch die anderen Frauen waren so nett zu den Argonauten, dass diese nur ungern wieder an Bord gingen.

    Nach verschiedenen Abenteuern erreichten sie Kolchis und König Aietes versprach Iason das Goldene Vlies, wenn er mit feurschnaubenden Stieren ein Feld pflügen, dort Drachenzähne säen und die aus der Saat aufsprießenden gepnazerten Krieger bezwingen könne. Um Iason wäre es geschehen gewesen, hätte sich nicht die Königstochter Medea, eine große Zauberin, in ihn verliebt. Sie half ihm und gab ihm für die erste Aufgabe eine Zaubersalbe, welche ihn die Hitze des Feuers nicht spüren lies. Für die zweite Aufgabe gab Medea ihm einen Stein, diesen warf er in die Mitte der aus dem Boden sprießenden Soldaten. Es brach ein Streit unter ihnen aus, wer den Stein denn geworfen hätte und schon bald lagen alle tot auf dem Feld.
    Weil Aites Übles schwante, brach er sein Versprechen; da raubte Iason wieder mit Medeas Hilfe das Vlies. Orpheus spielte auf seiner Leier und betäubte so den Drachen, welcher das Vlies bewachte. So konnte Iason das Vlies rauben und verließ mit seinen Leuten und der hilfreichen Zauberin Medea Kolchis

    Schließlich gelangte Iason nach Iolkos. Von dort musste er fliehen, als Medea den alten Peleas beseitigte. Iason lebte nun längere Zeit mit ihr und den gemeinsamen drei Sohnen zehn Jahre lang glücklich in Korinth. Als ihn König Kreon die Hand seiner Tochter Glauce bot, verstieß Iason seine Frau Medea und entfachte damit ihren Zorn. Mit einem vergifteten Gewand ermordete sie Glauce und deren Vater. Um Iason zu treffen tötete sie auch die gemeinsamen Sohne. Iason blieb einsam und verzweifelt in Korinth, bis er eines Tages im Schatten seines alten Schiffes Argo saß und ein Stück verrottetes Holz auf ihn fiel, das ihm das Genick brach.


    Quellen:
    • Cotterell, Arthur; Die Enzyklopädie der Mythologie (2000)
    • Fink, Gerhard; Who's who in der antiken Mythologie (2003)
    • Junge, Eckehard; Die schönsten europäischen Sagen & Legenden (1991)

     
  6. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Aktaion



    ... war ein großer Jäger adliger Herkunft. Bei einer seiner Jagdzüge befiel ihn ein großer Durst und auf der Suche nach einer Quelle, fand er in einer Höhle auch einen See, welcher allerdings von der Jagdgöttin Artemis gerade als Reinigungsstätte zweckemfremdet wurde. Die nackte Artemis fand es (im Gegensatz zu Aktaion) überhaupt nicht schön beobachtet zu werden. Da sie leicht reizbar und stolz auf ihr männerloses Leben, nutzte sie ihre göttlichen Mittel und verwandelte ihn in einen Hirsch, wohlwissend das seine Hunde am Höhleneingang auf ihren Herren warteten. Aktaion (der entweder die Verwandlung nicht bemerkt hatte oder geistig nicht ganz so rasch) rannte aus der Grotte und wurde von seinen Hunden behandelt, wie Jagdhunde Hirsche nun Einmal behandeln. Danach rannten sie los um ihren Herren die Beute zu zeigen. Als sie das Unglück bemerkten weinten sie, so lange bis ihnen Chiron eine Lebensgroße Holzstatue des Jägers hinstellte.



    Kadmos



    Als Zeus Europa entführte, war ihm die Trauer ihrer Verwandten egal.

    Der Vater, König Agenor von Phöniziern, schickte seine 5 Söhne, deren einer Kadmos war, los um Europa wiederzufinden. Ohne sie, sollten sie erst gar nicht zurückkommen. Da Europa nicht gefunden wurde, mussten sich die Brüder Gedanken machen wo sie nun wohnen. Kadmos fragte die Auskunft in Delphi und erfuhr, dass eine bestimmte Kuh ihm begegnen würde, der er zu folgen hatte. Da, wo sie sich niederließe, sollte er eine Stadt bauen und sie Theben nennen.

    Er folgte also dem Rind(vieh) bis irgendwohin in Boötien. Als sie schlief, fand Kadmos, dass man sich ihr jetzt ungefährdet nähern konnte, um sie zu opfern, also schickte er seine Diener zum wasser holen, währen er den schlummernden Wegweiser „bewachte“. Die Diener fanden Wasser, zwar ohne badende Jagdgöttin, dafür mit Drachen (Ares’ Schoßhund), welcher ähnlich wie Artemis, aber etwas direkter reagierte. Kadmos fragte sich irgendwann, wo seine Bediensteten blieben und beschloss, selber Wasser zu holen, als er unterwegs die Leichen fand, nahm er zusätzlich sein Waffen mit. Mit dem Drachen machte er kurzen Prozess.

    Nach dieser Heldentat erschien ihm Athene, die ihm empfahl die Zähne auszusäen. Also bog Kadmos sein Schwert zu einer Pflugschar und begann den Boden zu bebauen. Binnen kurzem wuchsen aus den Zähnen Krieger, die nach dem Ausreifen sofort begannen mittels Waffengewalt ihre Zahl zu vermindern. Kadmos nahm an dieser Massenmordaktion nicht teil.

    Mit den letzten 5 (die einzigem die des Tötens müde wurden und sich ihm ergaben) baute er seine Stadt auf.
     
  7. Easy Rider

    Easy Rider Neues Mitglied

    In der dann später das Geschlecht von Ödipus aur tragische Art und Weise den Tod findet. Alle bringen sich aus Sympathie zu jeweils anderen um. Am Ende lebt keiner mehr. Noch so eine sage, die ich äußerst amüsant finde. Für mich die Vorlage für einige noch berühmtere Geschichten in der darauffolgenden Zeit. Pyramus und Thisbe, Romeo und Julia etc.
     
  8. Qerasija

    Qerasija Neues Mitglied

    na, da kann ich auch was Schönes beisteuern:

    Der Mythos von der Zerreißung des Dionysos, der Erbsünde und der Erlösung

    Persephone hatte dem Zeus einen Sohn, Dionysos-Zagreus, geboren, aber die Titanen, die ihn hätten aufziehen sollen, zerissen und aßen ihn. Zur Strafe erschlug Zeus die Titanen mit dem Blitz. Aus der Asche der Titanen wurde die Menschheit geschaffen; ihr Wesen ist "titanisch-sündig", aber sie haben einen kleinen Teil des Gottes Dionysos-Zagreus in sich. Sie müssen im Leben die Sünde der Titanen büßen (Erbsünde).

    Jetzt wird es noch besser, denn jetzt kommt die Lehre, die die Orphiker und auch die Pythagoräer aus diesem Mythos ziehen:
    Die Seele der Menschen ist aber das Dionysische, was im "sündhaften" vergänglichen Körper (der Titanische Anteil) eingesperrt ist. Die Seele der Menschen wird im Körper gefangengehalten, bis dieser stirbt, dann wandert die Seele weiter in den nächsten Körper, bis sie die absolute Reinheit erlangt hat und erlöst werden kann. Ein Gericht in der Unterwelt entscheidet, ob die Lebensführung als Buße anerkannt werden kann, oder nicht. Wo die erlöste Seele danach landet, daran scheiden sich die Lehren ein wenig. Die Pythagoräer meinen, dass sie sich mit dem Kosmos, aus dem sie stammt, wieder vereinigen kann. Bei den Orphikern ist man sich nicht ganz sicher, die eleusinischen Mysterien aber meinen, dass die Seele in der Unterwelt nun einen endlosen dionysischen Rausch feiern kann;)

    Die Eingeweihten in die dionysischen Mysterien hatten sogar genaue Anweisungen, wie sie sich nach dem Tod zu verhalten haben. Sie waren der Meinung, dass sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Dionysos besondere Verträge mit dem Hades hatten und von Dionysos von der ewigen Qual dort erlöst würden. Schließlich hatte Persephone, als Dionysos' Mutter (in diesem Mythos) ja dort unten auch ein Wörtchen mitzureden.
    Diese speziellen Anweisungen hat man auf Täfelchen gefunden. Eine davon lautet: "Trinke nicht von der Quelle der Lethe (des Vergessens), sondern gehe weiter bis zum See der Erinnerung. Dieser wird von Wächtern bewacht. Dort muß man, gemäß der Vereinbarung, die folgenden Worte sprechen, um sich als Eingeweihter zu erkennen zu geben: Ich bin der Sohn der Erde und des gestirnten Himmels. Ich sterbe vor Durst. Gestattet mir vom Wasser des kalten Sees der Mnemosyne (=Erinnerung) zu trinken"

    Andere Tafeln sagen, man muß nur zu Persephone gehen und sagen, dass man von Dioynsos erlöst worden ist.


    So, das war's mal davon - wieso kommen mir nur solche Sachen wie Erbsünde oder Reinkarnation so bekannt vor:yes:

    Quellen: Pindar.
    R. Merkelbach, Platons Menon. Herausgegeben, übersetzt und nach dem Inhalt erklärt, Frankfurt (1988).
    Ioannis G. Kalogerakos, Seele und Unsterblichkeit, Stuttgart und Leipzig (1996).
     
  9. Easy Rider

    Easy Rider Neues Mitglied

    Arachne


    Vorzeiten lebte in Lydien ein Mädchen, die Arachne hieß und weit und breit berühmt für ihre feinen Webarbeiten war. Selbst die Nymphen kamen ab und an um ihr bei der Arbeit zuzuschauen. Man konnte meinen, Athene, die Schirmherrin aller schönen Künste, sei ihre Lehrmeisterin gewesen. Doch als eine der Nymphen eines Tages solch ein Lob aussprach, erwiderte Arachne erzürnt, dass dies alles ihr eigener Verdienst sei und die Göttin könne ja vom Olymp herunterkommen und sich mit ihr messen. dann werde man schon sehen, wer die bessere Weberin sei. Entsetzt verließen die Nymphen ihr Haus. Doch es dauerte nicht lange bis es andie Tür klopfte und eine alte Frau hereinkam und sie ermahnte nicht so gotteslästerlich zu sprechen. Doch in ihrem trotz blieb Arachne unbelehrbar. Da verlor Athene die Geduld und zeigte sich in ihrer Gestalt als Himmelsgöttin, bereit zum Wettkampf.
    Arachne in eine Spinne. So konnte sie weiterhin ihrer Kunst frönen und bis heute erinnert der Name aller Spinnen an sie.Beide arbeiteten in fieberhaftem Eifer an ihrem Bild, doch während Athene ein Bild zum Lob der Götter und zur Mahnung an die Sterblichen fertigte, waren auf Arachnes Bild die schwächen der Götter dargestellt. Zornbebend zeriss Athene das Gebilde Arachnes, das dem ihren zwar an Kunstfertigkeit gleichkam, aber den nötigen Respekt hatte fehlen lassen und verwandelte
     
  10. RiOn

    RiOn Neues Mitglied

    ^^

    :idee: ich hab ne frage wer von euch besitzt ein sehr ausgeprägtes wissen über dieses thema ich meine so götter mythen und so weida ?^^
    .....würde gerne ma diskutieren weil es mehrere thesen gibt wie gaia und chaos und nyx und erebos entstanden sind ^^....würd mich freunen wenn paar leute lust dazu hätten :D ......bis denne
     
  11. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Ich wäre dabei!
    Würdest du dann einige Varianten reinstellen? Ich kenne eigentlich nur eine, die fast immer gleich erzählt wird:
    Am Anfang war Chaos und die Kraft Eros, dann entstand Gaia und mit ih Tiere und Pflanzen. Gaia erschuf aus sich selbst dann Pontos (Meer) und Uranus (Himmel), der später ihr Partner wurde.
     
  12. Easy Rider

    Easy Rider Neues Mitglied

    Bin auch dabei. Aber ich kenn auch nur die Variante von Themistokles.
    Oder möchtest du diese geschichte mit der der Edda vergleichen?
     
  13. RiOn

    RiOn Neues Mitglied

    .....ja ich meinte auch des diese these stimmt aber da ich letztens mit meiner geschichtslehrerin gesprochen hab , stellte sich herraus des sie noch eine andre kennt nämlich das :
    Am anfang herrschte die grenzenlose leere .Aus dem chaos entstanden später Gaia und Eros ......oder es gibt noch diese aussage Gaia (Gaea), "die Erde", ist die Allmutter, Urgottheit oder Göttin der Erde.
    Ganz am Anfang hatte das Chaos geherrscht, aus dem Nyx ("Nacht") und Erebos ("Finsternis") hervorgingen. Beide gebaren Aither (Äther, "Himmel") und Hemera ("Tag").
    Gaia gebar aus sich Uranos, Pontos und die Gebirge. Mit Tartaros zeugte sie das Ungeheuer Typhon. .........ich bin mir jetzt nich sicher was zuerst aus dem chaos entstand ?
    vielleicht könnt ihr mir weiter helfen ......und ja ich würde gern über die verschiedensten götter reden und was sie mit einander zu tun hatten ^^:kratz:
     
  14. Easy Rider

    Easy Rider Neues Mitglied

    Ich habe hier eine Version, die wie folgt lautet:

    Zu Beginn aller Dinge war der grenzenlose Weltraum, den die Dichter des Altertums das chaos nennen. Ohne Maß, ohen Anfang und ohne Ende war es; gähnend tat es sich ins Unermessliche auf. Seine Urkluft war noch mit finsterem Nebelangefüllt. Trotzdem barg das Chaos schon die Grundbestandteile allen Wesens: Erde, Wasser, Luft und Feuer.
    Aus der ungeformten Leere gingen Gaia, die Erde und der dunkle Tartaros, der Abgrund unter der Erde, hervor; neben diesen beiden aber erwuchs Eros, die im Weltall wirkende Liebe.
    Gaia, die Erde erzeugte Meer und Himmel, welchen die Alten Pontos und Uranos nennen. Auch die Titanen, die drei Kyklopen und die hundertarmigen Riesen sind Kinder der Urmutter Erde, denn Eros, die allesbezwingende Liebe, führte sie dazu, sich mit dem meer und dem Himmel zu verbinden.[...]

    Q: "Griechische Sagen" von Richard Carstensen, dtv junior
     
  15. RiOn

    RiOn Neues Mitglied

    aber das klärt nicht welcher gott zur gleichen zeit wie gaia entstand ...oder ob es überhaupt noch nen 2. gott gab ....:confused:
     
  16. Lukrezia Borgia

    Lukrezia Borgia Moderatorin

    Herbert J. Rose, Griechische Mythologie:

    Nach Hesiod herrschte am Anfang das Chaos, was für das "Nichts" steht. Aus ihm enstanden nacheinander die Erde, der Tartaros, Eros, die Finsternis (Erebos) und die Nacht.

    Sergius Golowin, Die großen Mythen der Menschheit:

    Für diesen Autor sind es 4 vorhandene Urkräfte: Chaos, Gaia, Eros und Tartaros.
     
  17. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Kann man überhaupt von Göttern reden? Eros ist eine Kraft, aber ohne Körper und Seele/Charakter/Geist. Also mehr wie die Schwerkraft (zum Beispiel;) )
    und Tartaros kenne ich nur als Abgrund, also rein stoffliches.
     
  18. Lukrezia Borgia

    Lukrezia Borgia Moderatorin


    Ich denke, das ist Ansichtssache. Wo fängt die Definition von "Gott" an und wo hört sie auf?
     
  19. RiOn

    RiOn Neues Mitglied

    die definition besteht darin das der gott über das geistige hinaus geht aber dennoch seine scgwächen behält:)
     
  20. Lukrezia Borgia

    Lukrezia Borgia Moderatorin


    Eben das ist sie nicht! Das Thema Gott ist viel komplexer zu behandeln. Das mag vielleicht auf diverse Glaubensrichtungen zutreffen, ist aber nicht so leicht einzugrenzen. ;)
     

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