Die Elbe heißt auf italienisch Elba. Cyrus meint die Elbe, nicht Napoleons ersten Verbannungsort.
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Widsith nennt keine Langobarden auf der Insel Elba - war das ein Verschreiben von dir (statt auf Elba an der Elbe) oder wie kamst du darauf?
auf Elba stationierten Langobarden
Gruppen von Langobarden [...], die an der Elbe blieben
Mag sein, aber sicher kann man auch mit Hilfe von Übersetzungsprogrammen (Google translate) Auskunft darüber geben, ob man die Insel Elba oder den Fluß Elbe meint.Leider sind einige Sätze aufgrund der Übersetzung aus dem Italienischen verwirrend.
Du hast kein Video gepostet, jedenfalls nicht in diesem Thread.Wenn Sie sich das von mir gepostete Video ansehen, werden Sie es bestimmt zu schätzen wissen.
Gibt es denn antike und/oder frühmittelalterliche Quellen zu Migrationsströmen Richtung Norden?Warum kann man sagen, dass es in Norddeutschland eine skandinavische Komponente gibt, statt dass es in Skandinavien Hinweise auf eine Einwanderung von Norddeutschland gibt?
Ich zitiere einen Beitrag von Stilicho aus dem Herbst 2024. Er hat da ein gutes Argument geliefert. Langobarde bezeichnet ja auch ein Aussehen ("Langbart" oder wohl auch als "Langaxt" übersetzt). Daher ist es ja nicht zwingend, dass dieser Name aus der frühen und mittleren Kaiserzeit die gleiche Volks-/ Stammesgruppe wie in der Völkerwanderungszeit bezeichnet.Ob es überhaupt eine Kontinuität zwischen den Langobarden an der Elbe und denen in Pannonien gab, ist unklar. Gerne griffen erfolgreiche Warlords auf traditionsreiche Namen zurück, das hatte mit Biologie nichts zu tun. Man sollte sich endlich von diesen "einmaligen" "Volks"-namen lösen, die waren nicht urheberrechtlich geschützt und wurden häufig wiederverwendet, wenn sie über entsprechendes Prestige verfügten.
Heutige Hessen sind keine Chatten und erst recht keine Hatti und stammen nicht aus Hattussa.
In den späteren Langobarden gingen jedenfalls größere Kontingente auf, die vorher noch als Sachsen, Heruler oder Gepiden "firmiert" hatten.
So wird es wohl ungefähr sein. Das obige Zitat von Stilicho zeigt gerade die Anschauung, die bis vor kurzem noch dominierte, und die durch die modernen Genanalysen zumindest modifiziert werden muss: dass Abstammungsgeschichten lediglich von Warlords konstruiert wurden.Wird ein genetischer Code entschlüsselt, findet man bei verschienden Individuen Sequenzen, die sich wiederholen. Nach einen wissenschaftlichen Bericht, den ich mal hier im Forum vor einigen Monaten gepostet hat, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Natur zufällig komplexe Gensequenzen doppelt erfindet. Wahrscheinlicher ist, dass diese komplexen Genstrukturen durch Vererbung weitergegeben wurden. Findet man jetzt auf einen Friedhof der römischen Kaiserzeit in Schonen bei Skeletten eine bestimmte Genfrequenz und auf einen Friedhof in Pannonien Menschen der Völkerwanderungszeit die selben Genfrequenz, dann ist eine Verwandtschaft wahrscheinlich.
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