Zum Thema Atombombeneinsatz:
Einfache Frage, war der Einsatz in Japan Mord oder nicht? Waren die massenhaften konventionellen Bombenabwürfe auf Städte Mord oder nicht?
Es war Krieg, auch in solch einem Konflikt kann man nicht alles billigen, aber wo zieht man hier die Grenze?
Was ist denn das Ziel eines Krieges ueberhaupt? Nach gescheiterter Diplomatie den Gegner
kampfunfaehig zu machen. Das bedeutet nicht unbedingt zu toeten. Ooops, nicht zu vergessen, Krieg anzuzetteln, um sein eigenes Staatsgebiet zu vergroessern, ist nicht 'verboten' - einem souveraenen Staat kann ein anderer Staat od. Staaten nichts 'verbieten', man kann nur dem Agressor dessen Gebietszugewinn nicht anerkennen. (siehe dazu Jordan's illegitime Annektierung von Samaria und Judea) Sorry EQ.
"Waren die massenhaften konventionellen Bombenabwürfe auf Städte Mord oder nicht?"
Prinzipiell wurde damalige Kriegsordnung so ausgelegt, das Ziele gegen Zivilisten
off limit sind. Kriegsproduktionsbetriebe jedoch nicht. Siehe oben. Die Frage erhob sich, dass hunderte von Fabrikarbeitern ausserhalb des Fabrikgelaendes Zivilistenstatus geniessen, jedoch innerhalb des Fabrikgelaendes legitimes Angriffsziel darstellen, somit also unintentional, colateral damage darstellen. Von der Warte her war es nur ein kleiner Hops bis zur Ansicht, dass in einer Stadt waehrend des Krieges hauptsaechlich Fabrikarbeiter wohnen, also somit legitime Angriffsziele, ergo 'dehousing'. Hinzu kommt, dass z.b. Dresden , als auch andere deutsche Staedte viele Fabriken innerhalb seiner Staedte gehabt hatten, In Dresden waren es zB ~ 26 , wie z.B. Zeiss.
Waren Hamburg und Dresden Kriegsverbrechen? Kann man die Frage eindeutig beantworten?
Dem koenntest Du auch Canterbury ,London, Warschau,Rotterdam und andere Staedte hinzufuegen. All die deutschen 'Baedecker runs.
Ob Hiroshima, Tokio, London, Pforzheim, egal, es ist immer nur eine Frage of scale.
Genauso ist es mit dem Verbrechen-Gegen-Die-Menschheit: -Frage of scale- dazu bedarf es nicht zigtausnder bestialisch Ermordeter, nein, die unter Todesandrohung forcierte Glaubensbkehrung - also vom Christen zum Moslem wie es ja die Tuerken von Armenierinnen verlangten - eines einzelnen Maedchens konstituiert ebenfalls ein Verbrechen-Gegen-Die-Menschheit. Isso.
War der HC ein Kriegsverbrechen? Nein, diese Frage läßt sich klar beantworten. Der HC hatte nichts mit dem Krieg zu tun, hier kann man weder einen militärischen noch psychologischen Effekt konstruieren. Hier ging es ausschließlich um Mord aus weltanschaulichen Gründen.
So ist es.
Nun, der HC began M.M.n. mit den Nuernbrger Gesetzen. Da es keine Vorlagen dafuer gegeben hatten, war jeder weitere Schritt ein trial-and-error Abentuer, es wurden daher sehr viele technische Fehler gemacht, vom Gaswagen bis zu den Ofenmuffeln.
Dies betrifft im Prinzip den gesamten Ostfeldzug ebenso!
Jup