Haben blauäugige Menschen denselben Urahnen?

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von Querdenker, 1. Februar 2008.

  1. Hulda

    Hulda Gast

    Ich kenne nur "adom" als rot.
    Die Hautfarbe spielt aber wohl keine Rolle... Wer weiß, was vor der Vertreibung aus dem Paradeise so alles an Rauschmitteln frei zur Verfügung stand...
     
  2. pegasussieben

    pegasussieben Neues Mitglied

    Hallo Querdenker,:winke:

    finde deinen Bericht:fs: doch mal sehr interessant. Und nun Frage ich mich:confused:, wie viel Prozent Melanin für welche Augenfarbe erforderlich ist. Ich habe grau Grüne Augen, hat ja auch seltenheitswert - gabs da auch nen Mutanten X :D?

    Interessieren würde mich auch mal, welche chancen ich beim weiblichen Geschlecht :inlove:mit graugrünen Augen habe, gibs da auch was zu zu sagen ?

    MfG

    pegasussieben

    ;)
     
  3. deSilva

    deSilva Neues Mitglied

    Die Wirkung dieser Mutation ist hier 10.1007/s00439-007-0460-x ganz gut erklärt.
     
  4. Arwenna

    Arwenna Gast

    Wie ist es dann mit der Haarfarbe?
    Bei roten Haaren zum Beispiel?
     
  5. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Augen- und Haarfarbe unterliegen einer sogenannten Allelkopplung, die allerdings nicht deckungsgleich ist. So können dunkle Haare mit hellen Augen zusammen auftreten und umgekehrt. Meist, die Erfahrung hat jeder Europäer gemacht, gibt es aber einen Zusammenhang. Australische Aborigenes, vor allem die Kinder, haben auch öfters rötliche oder sogar blonde Haare.
    Sieh bloß nicht unter Wiki - Haarfarbe, blond etc. nach - völliger Stuss !

    Das erscheint dagegen brauchbar: Augenfarbe ? Wikipedia
     
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ein Freund von mir aus Südkorea hat naturrote Haare. Diese sind vereinzelt in seinem sonst schwarzen Schopf zu finden.
     

  7. Wahren wahrscheinlich Tscherkessen oder Lazen und keine "Türken".

    Sonne gibt es allerdings auch in Europa und sogar in Nordamerika. Dennoch sind von dem Pigment die Menschen des südlichen Raumes betroffen warum???
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. August 2008
  8. Turandokht

    Turandokht Aktives Mitglied

    So einfach ist das auch nicht. Es gibt viele Syrer, Libanesen, Jordanier usw. mit blauen oder grünen Augen, aber ansonsten südländischem Aussehen - wie will man da heute bei jedem festlegen, daß der ursprünglich Tscherkesse oder Lase oder sonstwas gewesen ist? Es gibt ganz weißhäutige Ägypter mit krausem, rotem Haar und Sommersprossen. Es gibt Gegenden im Pamir, wo ein Großteil der Bevölkerung relativ helles Haar und sehr helle Augen hat. Man kann das nicht immer an bestimmten Volksgruppen festmachen.
     
  9. deSilva

    deSilva Neues Mitglied

    Nach einer neueren Untersuchung (Spektrum der Wissenschaft...müsste ich raussuchen) ist Vitamin-D Mangel ein durchaus ernstes Problem ab den mittleren Breiten seit Menschen Kleidung tragen. UV-Schädigungen sind es innerhalb der Tropen. Dies führt offenbar zu einem recht starken Selektionsdruck zu einer breitenkorrellierten Pigmentierung...
     
  10. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Sorry, ich glaube doch mehr an die sexuelle Selektion. Hautkrebs für Hellhäutige greift nicht im reproduktiven Alter...
    Die Tasmanier waren extrem dunkelhäutig, trotz -zigtausenden Jahren und europäischen Klima (mehr Zeit zum "Bleichen" als wir), die Aymara in Bolivien sind trotz allerhöchster UV-Belastung relativ hell.
    Rachitis ist freilich ein eigenes Thema, sehr ernährungsabhängig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. August 2008
  11. hyokkose

    hyokkose Gast

    Nun bin ich gespannt, bis der erste Anhänger alter Rassenlehren kommt und das mit der Einwanderung von "Ariern" oder "Germanen" erklärt, denn für die Jünger dieser Lehre ist das nun einmal "so einfach": Bekanntlich hat Gott der Herr die Rassen einst rein erschaffen, und zu Vermischungen ist es erst später gekommen. Daher haben vor ein paar Jahrtausenden alle Völker noch strengen Züchtungskriterien entsprochen, d. h. daß alle Semiten einst krumme Nasen und rabenschwarzes Haar hatten, während alle Arier/Germanen blond und blauäugig waren.

    Und wenn das heute nicht mehr so ist, kann das nur an der verflixten Rassenmischung liegen. Das heißt: Jeder blauäugige Syrer, jeder sommersprossige Ägypter ist ganz einfach der direkte Nachkomme eines "Ariers" oder "Germanen".

    Das äußere Aussehen ist nämlich eine Art Zeitmaschine, die uns anzeigt, wer vor 2000 oder 4000 Jahren eingewandert ist. Daß ein Vorfahre nur jeweils ca. 50% seiner Gene an jedes seiner Kinder, nur jeweils plusminus 25% an jeden Enkel etc. weitergibt und in der Regel bereits nach sieben Generationen nicht einmal mehr 1% seiner Gene in jedem seiner Nachkommen vorhanden sind (mit Ausnahme des Y-Chromosoms und der mtDNA, die in der nächsten Generation immer nur entweder noch vollständig da oder vollständig weg sind), paßt natürlich nicht in das Glaubensbekenntnis der reinen Rassenlehre und ist daher zu ignorieren.
     
  12. Guntbot

    Guntbot Gast

    @hyokkose
    bei den Ariern hast du groß vergessen die waren doch mindestens einen Kopf größer als alle anderen wenn nicht noch mehr:rofl:und irgendwann finden die auch Asgard auf Atlantis:pfeif:
     
  13. Hulda

    Hulda Gast

    :ironie:und außerdem OT... aber es muss sein...

    Und dann zogen die großen Arier es vor, sich mit anderen zu mischen, weil sie wegen ihrer Länge zunehmend unter Rückenschmerzen litten. Also: Wer trägt Schuld an der ganzen Misere mit braunen, blauen und braun- grün- geringelten Augen (meine sehen so aus, wer weiß, wer da alles so drin ist...) und dem Haarfarbengewusel? Die Statik.
     
  14. Hans forscht

    Hans forscht Aktives Mitglied

    Hat da nun einer was gefunden, was auf einen einzigen Vorfahren vor so kurzer Zeit hinweist oder nicht? Das andere ist doch Gefasel.
     
  15. hyokkose

    hyokkose Gast

    Die Art der Mutation weist auf einen einzigen Vorfahren hin.
    Der Zeitpunkt, in der die Mutation erfolgte (sind 10.000 Jahre denn "so kurz" bei einer global gesehen doch recht beschränkten Verteilung?), wird bei Eiberg nur über den Daumen gepeilt.
     
  16. Crawford

    Crawford Neues Mitglied

    Haare

    Kommt dem Hyokkose nicht mit Haarfarben! Da verliert er leicht sein Phlegma! :pfeif:

    Ich finde Hyos Beiträge gegen diese dummen Rassenfanatiker trotzdem gut.
    Und wichtig!

    Gruß, Crawford
     
  17. decordoba

    decordoba Neues Mitglied

    Die Merkmale, die den Nordischen Menschen ausmachen - blond, blauäugig und andere Eigenschaften - haben sich wahrscheinlich an der Südküste der Ostsee oder auch in Schweden entwickelt. Das war eine Entwicklung innerhalb der y-Haplogruppe R1a.

    Anscheinend waren die Träger dieser Eigenschaften so erfolgreich, dass sie sich über ganz Nordeuropa ausgebreitet haben (auch in den Bereich, wo die y-Haplogruppe I einen hohen Anteil hat. Weiters sind Völker, die überwiegend die y-Haplogruppe R1b haben, wie die Holländer und viele Deutsche auch von der Nordischen Rasse durchdrungen. Auch in Osteuropa sind viele Leute blond und blauäugig.
     
  18. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Begriffe wie "norrrdische Rrasse" sind, gelinde gesagt, aus dem Mustopf. Ich glaube, du hast eventuell zu viel auf dem Flohmarkt gekauft oder von Opas Dachboden geholt.

    Mal davon abgesehen: Dass sich die aufgehellten Merkmale vieler Europäer vermutlich am Südrand des Baltischen Eisschildes ausbildeten, habe ich schon vor langer Zeit zu Beginn dieses Threads geschrieben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2010
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  19. Damaskus

    Damaskus Neues Mitglied

    Der letzte Absatz klingt für mich unschlüssig. Ich denke blaue Augen sind bei der Partnerwahl ein Vorteil, sowie er am Ende spekuliert. Das trifft ja heute in bei vielen Frauen auch noch zu, dass sie Männer mit blauen Augen bevorzugen. Damit hätte es ja einen "Sinn". Damit sind sie evolutionär nicht überflüssig.
     
  20. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

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