Kann man Chamberlain Schwäche vorwerfen?

Dieses Thema im Forum "Die Zeit zwischen den Weltkriegen" wurde erstellt von Kai2002, 17. Juli 2020.

  1. Kai2002

    Kai2002 Neues Mitglied

    Hey, am Dienstag werde ich meine Präsentationsprüfung halten. Ich bin Abiturientin aus BW und halte eine Präsentation über das Thema der Überschrift. Das Überthema ist die Appeasementpolitik.
    Meine bisherige Gliederung sieht gefolgt aus:
    1. Folgen des Ersten Weltkrieges
    2. Appeasement (Chamberlain)
    2.1 Beispiele (Anschluss und Münchner Abkommen)
    2.2 Gründe
    2.2 Reaktionen in Bevölkerung und Politik
    3. Alternativen und mögliche Folgen
    4. Fazit

    Denkt ihr, die Gliederung passt zur Fragestellung? Und auf was muss ich besonders wert legen bzw. gibt es Punkte, die ich vergessen habe?
    Vielen Dank schonmal!
     
  2. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Ich finde deine Gliederung ganz gut. Bei mir bleibt allerdings die Frage offen, wie man "Schwäche" genau defininiert. War es "schwach", wenn man vor dem 2.Weltkrieg einen weiteren Weltkrieg verhindern wollte? War es "schwach", wenn man vor Beginn des 2. Weltkrieges Hitler nicht rechtzeitig Grenzen aufgezeigt hat?
     
  3. Kai2002

    Kai2002 Neues Mitglied

    Neu
    Hey, das habe ich mir auch gedacht. "Schwäche" bedeutet ja, dass Chamberlain hätte stärker sein können oder? Der Verrat an der Tschechoslowakei, unabhängig seiner guten Gründe, ist ja dann schwach. Wie würdest du seine Schwäche definieren
     
  4. Shinigami

    Shinigami Aktives Mitglied

    Zumal vor dem Faktum des deutschen Rüstungsvorsprungs betrachtet.
     
  5. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Ich werde dazu keine Definition abgeben, denn das ist deine Abi-Aufgabe.
    Ex post 2020 weiß man natürlich Sachen über das NS-Regime, die Chamberlain 1937/38 noch nicht wissen konnte. Hitlers "Mein Kampf" war aber schon teilweise ins englische übersetzt, komplett erst 1939. An Übersetzern sollte es aber auch nicht gemangelt haben. Im Vorfeld des Münchener Abkommens reiste Chamberlain mehrfach zu Hitler z.B. auf den Obersalzberg. Die "Verhandlungstaktik" der Nazis war ihm also nicht vollkommen fremd.
     

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