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Wangerooge: 7 FlakbatterienDie IMKK listet für
Sylt: 7 Flakbatterien
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Wangerooge: 7 FlakbatterienDie IMKK listet für
Die IMKK hat von zwei der sieben (oder acht) Flak-Batterien (Batteries de D.C.A.) Pläne angefertigt:Ich greife das noch mal auf (...) :
Die IMKK listet für Borkum mehrere "Batteries de D.C.A." auf, in #26 ist die Liste mit den nummerierten Festungswerken (Batterien, Flakbatterien, MG-Streichen, Peilstände, Kommandostände, Infanteriewerke usw.) zitiert/abgebildet. Die Nummern 43-49 sind die sieben Flakbatterien, die während des Kriegs eingerichtet wurden.
zu diesem Foto noch ein Ausschnitt des Festungsplans und der Detailplan des MG-Stands:Hightech-Stahlbeton aus der späten Kaiserzeit am Badestrand mit den typischen Borkumer Strandzelten
...und da könnte der Eindruck entstehen, dass ich mit rührseliger Nostalgie (wenn nicht gar gute-alte-Zeit-Feeling) auf diese Bilder aus der Jugendstilzeit blicke, immerhin habe ich das Geschichtsforum bzgl. Jugendstil (und Festungen dieser Zeit) unverhältnismäßig strapaziert...vielleicht ist es ja nur ein exzentrischer Spleen von mir, aber ich finde dieses kuriose, merkwürdige und doch beinahe symbiontische Nebeneinander von Jugendstil, Badeleben der Zauberbergzeit und Stahlbeton gleichermaßen faszinierend wie auch irgendwie anrührend.
kleine Korrektur: diese Kriegszeitung setzte 1915 ein, ab Pfingsten 1916 unter Federführung von Hauptmann Carl Lange (1885-1959)Durch den gesamten Ersten Weltkrieg hindurch erschien eine Kriegszeitung der Festung Borkum, und was da an Durchhalteparolen und vaterländisch-patriotischem Kitsch verzapft wurde, da fallen mir keine passenden Adjektive ein...
Besonders prachtvoll ist die Borkumer Wandelhalle. Kam der mondäne Badegast 1911 vom Jugendstilbahnhof die Kaiserstraße hoch gelaufen, um dann von der Strand/Kurpromenade einen Blick auf die Nordsee zu werfen, so war er ohnehin an prachtvoller Bäderarchitektur entlanggelaufen. Und sowie er die Strandpromenade erreichte, links und rechts am Ende der Straße von mondänen Hotels flankiert, dann - ja dann musste er erstmal aufpassen, weil auf der Strandpromenade die Nordstrandbahn fuhr (diese war einerseits für die Badegäste, andererseits für die Militäranlagen!). Überquerte er die Gleise, dann: stand er auf der riesigen Wandelhalle. Er hatte die Wahl, links oder rechts eine große Treppe Richtung Strand herunter zu steigen: denn dann erst konnte er die Wandelhalle sehen!
Prachtstück der Borkumer Bäderarchitektur. Für uns interessant: dieser Belle Epoque Prachtbau ist komplett aus Eisenbeton errichtet!
und ich komme noch einmal auf diesen aus ästhetischen Gründen ornamental reduzierten Prachtbau, das Glanzstück des Borkumer Jugendstils in Stahlbeton, zu sprechen: seine Baugeschichte, die Bauausführung und seine technisch-wissenschaftliche Konstruktion ist bestens dokumentiert - auch mit alten Fotos! Solche dokumentarischen Fotografien von Baustellen (sic!) haben aufgrund ihrer Thematik weniger "Nostalgiegehalt" für den Betrachter.Für uns heute kommt dabei gerade bzgl. der "alten" Bilder, der historischen Fotografien, noch ein anderer Aspekt hinzu: die Patina des Gelbstichs, der körnigen Unschärfe. Sie übertüncht sozusagen das, was abgelichtet ist, mit einem quasi Nostalgiefilter - dabei ist nun gerade das, dieser Nostalgiefilter, dieser Eindruck, den wir haben, gar nicht die Absicht solcher alter Fotografien.
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