Pardela_cenicienta
Aktives Mitglied
Ich lehne eigentlich jede "Was-wäre-wenn"-Diskussion ab. Aber ich denke dass die Alliierten eine Risikoabwägung hatten, trotz der Gewissheit den Gegner konventionell zu besiegen.
Man wusste vor allem, dass die deutsche Luftwaffe auch 1944/45 jederzeit jeden Punkt in Großbritannien oder Frankreich treffen konnte.
Die Flugzeuge Arado 234 und Me 262 hatten hohe Reichweite und Geschwindigkeit, waren im Anflug nicht abzufangen und stellten somit trotz guter britischer Radarerkennung ein nicht zu kalkulierendes Risiko dar.
Bei den Raketenwaffen war noch bis März 1945 Großbritannien von den Niederlanden aus erreichbar, eine mehrstufige Rakete noch höherer Reichweite war zumindest technisch denkbar.
Am 2.12.1943 erfolgte der deutsche Luftangriff auf den alliierten Hafen Bari, bei dem große Mengen von Giftgas aus alliierten Schiffen freigesetzt wurden. Dieser Angriff kann aus alliierter Sicht als klares deutsches Signal verstanden worden sein, ein deutscher Giftgasangriff erfolgte nicht.
Gerade das Nicht-Einsetzen und Nicht-Androhen von Angriffen mit den ja doch vorhandenen B- und C-Waffen machte diesen Gegner Deutschland so gefährlich, es musste immer mit einem Zweitschlag gerechnet werden, eine atomare Bedrohung war zumindest zu befürchten.
Auch bei den Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki waren es Einzelflugzeuge die erfolgreich eingesetzt wurden, die Alliierten hätten mit gleichartiger Einsatztaktik auch bei eventuellen deutschen Vergeltungsangriffen gerechnet.
Japan hingegen konnte 1944 das amerikanische Festland nicht mehr erreichen.
Man wusste vor allem, dass die deutsche Luftwaffe auch 1944/45 jederzeit jeden Punkt in Großbritannien oder Frankreich treffen konnte.
Die Flugzeuge Arado 234 und Me 262 hatten hohe Reichweite und Geschwindigkeit, waren im Anflug nicht abzufangen und stellten somit trotz guter britischer Radarerkennung ein nicht zu kalkulierendes Risiko dar.
Bei den Raketenwaffen war noch bis März 1945 Großbritannien von den Niederlanden aus erreichbar, eine mehrstufige Rakete noch höherer Reichweite war zumindest technisch denkbar.
Am 2.12.1943 erfolgte der deutsche Luftangriff auf den alliierten Hafen Bari, bei dem große Mengen von Giftgas aus alliierten Schiffen freigesetzt wurden. Dieser Angriff kann aus alliierter Sicht als klares deutsches Signal verstanden worden sein, ein deutscher Giftgasangriff erfolgte nicht.
Gerade das Nicht-Einsetzen und Nicht-Androhen von Angriffen mit den ja doch vorhandenen B- und C-Waffen machte diesen Gegner Deutschland so gefährlich, es musste immer mit einem Zweitschlag gerechnet werden, eine atomare Bedrohung war zumindest zu befürchten.
Auch bei den Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki waren es Einzelflugzeuge die erfolgreich eingesetzt wurden, die Alliierten hätten mit gleichartiger Einsatztaktik auch bei eventuellen deutschen Vergeltungsangriffen gerechnet.
Japan hingegen konnte 1944 das amerikanische Festland nicht mehr erreichen.
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