Russland 1914: Historische Voraussetzung und der Eintritt in den WW1

Dieses Thema im Forum "Der Erste Weltkrieg" wurde erstellt von thanepower, 1. April 2014.

Schlagworte:
  1. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Danke für den Hinweis.
     
  2. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Ich hatte das bislang eher als zweitrangigen Aspekt angesehen, muss mich aber nach der neuen Publikation von Lieven korrigieren.

    Bei einigen der maßgeblichen Akteure ist eine explizite Warnung in den Diskussionen zwischen dem 16.7. und der russischen Teilmobilisierung ausgesprochen worden, also auch schon vor dem Ultimatum (dessen Stoßrichtung auf Beseitigung Serbiens mit deutscher Rückendeckung andem 16.7. angenommen wurde) , und zwar vor drastischen innenpolitischen Folgen bei einer weichen Haltung Russlands (bis hin zur Gefahr einer neuerlichen Revolution).

    Die innenpolitische Einschätzung, die außenpolitischen nach einer harten und abschreckenden Haltung verlangte, wurde kombiniert von einigen Hinweisen aus dem Ausland (so zB Italien), dass die harte Haltung ÖU und das DR letztlich vor dem Krieg mit Serbien zurückschrecken lassen würde.

    Dazu später einige Hinweise.
     
  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Eine neue Publikation zur Russischen Armee bis 1914, Oktoberband 2019 des JoMH:

    Vol. 83 No. 4 | The Society for Military History

    ‘Clouds Gathering on the Horizon’: The Russian Army and the Preparation of the Imperial Population for War, 1906–1914,” by Donald P. Wright, The Journal of Military History 83:4 (October 2019): 1133-60

    After the Revolution of 1905 and defeat in the Russo-Japanese War, the Russian government rebuilt its military power by modernizing weaponry, reforming mobilization plans, and expanding the standing force. As part of this effort, the Imperial Army also sought to improve the human material that was the foundation of Russia’s strength. Between 1906 and 1914, army officers introduced initiatives to prepare the population for military service. Through physical education and political lessons in the empire’s schools, as well as anniversary celebrations that glorified Russia’s past, the army hoped to create a population that would assure victory in the next war.
     

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